Der CEO einer Krypto-Kreditplattform wurde von der chinesischen Polizei wegen mutmaßlich illegaler Aktivitäten festgenommen

Chef der Krypto-Kreditplattform und des außerbörslichen Handels (OTC) Renrenbit Zhao Dongsowie bekannter Bitfinex-Investor, wurde laut chinesischen Medienberichten zur Vernehmung in Polizeigewahrsam genommen.
Laut den Medienportalen BlockBeats und Chainnews kursieren in Online-Communities Gerüchte über Zhao Dong. Viele behaupten, er befinde sich in Polizeigewahrsam in Hangzhou (Provinz Zhejiang). Andere Berichte sprechen jedoch davon, dass er in Yancheng (Provinz Jiangsu) von der Polizei verhört werde.
Bitfinex hatte in letzter Zeit mit vielen Problemen zu kämpfen, aber es besteht kaum die Möglichkeit, dass Zhao Dong in ähnliche Fälle hineingezogen oder verwickelt wird.
Es geht nicht um die Krypto-Kreditplattform, sondern um illegale Machenschaften?
Der Marketingleiter von Renrenbit erklärte, dass scheinbar alles in Ordnung sei, und kommentierte:
Alle Mitarbeiter des Unternehmens sind wie gewohnt zur Arbeit erschienen.
Es kursieren Gerüchte, dass die Polizei nicht gegen Renrenbit ermittelt, sondern sich auf Zhao Dongs private Aktivitäten konzentriert. Verschiedene Nutzer sozialer Medien behaupten, der Fall betreffe illegalen Kryptohandel
Wie bereits berichtet, zählt Zhao Dong zu Chinas bekanntesten OTC-Händlern und ist Leiter der Krypto-Kreditplattform. Übereinstimmend mit früheren Berichten wurde auch seine Blockchain-Investmentorganisation DGroup als Aktionär der Kryptobörse Bitfinex aufgenommen.
Einfluss und Netzwerk halfen Bitfinex, chinesische Händler zurückzugewinnen
Zhao Dong trägt eine gewisse Mitverantwortung für die Durchführung des 1 Milliarde US-Dollar schweren Initial Exchange Offering (IEO) des Bitfinex LEO Token (LEO). Einige behaupten, dass der Einfluss und das Netzwerk des CEO Bitfinex geholfen haben, chinesische Händler zurückzugewinnen.
Mathew Graham, Chef des in China ansässigen Unternehmens Sino Global Capital,dentauf Twitter, es scheine „bestätigt“ zu sein, dass der CEO von Renrenbit mit Sicherheit zum Verhör mitgenommen worden sei.
Matthew Graham
@mattysino,
2. Juli 2020:
Es scheint bestätigt zu sein, dass Zhao Dong (CEO von RenrenBit) tatsächlich von der Polizei in Hangzhou festgenommen wurde. Wichtig ist, klarzustellen: 1) Festnahme ist nicht dasselbe wie Verhaftung. 2) Daraus lässt sich nicht zwangsläufig schließen, dass dies mit den Geschäftsaktivitäten von RenrenBit zusammenhängt.Matthew Graham
@mattysino
Um das Ganze in den richtigen Kontext zu setzen: *Wenn* die Gerüchte um „赵东“ stimmen würden, wäre die West-Analogie vergleichbar mit Winkder Verhaftung
Sally 嘎知
@sallywang666
Ein Beitrag von Odaily auf Weibo besagt, dass Zhao Dong nicht „direkt an den illegalen Handelsgeschäften beteiligt“ war. Die Frage ist: „Wer war es?“
12:51 Uhr · 2. Juli 2020 · China
Merkwürdige Widersprüche bei Krypto-Kreditplattformen in China
Die Chinesische Volksbank (PBOC) verbot Finanzinstituten 2013 die Abwicklung Bitcoin -Transaktionen und ging 2017 noch einen Schritt weiter, indem sie ICOs und inländische Kryptowährungsbörsen verbot. Es überrascht daher nicht, dass China Kryptowährungen nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkennt und das Land weltweit für seine strengen Kryptowährungsvorschriften bekannt ist.
Im Januar 2018 deutete ein durchgesickertes Memo der PBOC darauf hin, dass Bitcoin -Mining-Aktivitäten in China bald verboten werden würden – in dem Memo wurden der hohe Energieverbrauch der Miner und ihre Tendenz, Finanzspekulationen anzuheizen, als Gründe angeführt.
Im Februar 2018 enthüllten die PBOC und das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie Pläne zur Ausweitung der Krypto-Börsenregulierung auf ausländische Börsen, wodurch der Zugang sowohl zu Offshore-Plattformen als auch zu ICO-Websites verboten würde.
Über das Institute of International Financehat die chinesische Regierung auch ihre Unterstützung für die Umsetzung eines globalen Regulierungsrahmens für Kryptowährungen, einschließlich Krypto-Kreditplattformen, zum Ausdruck gebracht.
China hat im Rahmen seiner Vorbereitungen zur Einführung seiner digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ein Gesetz zur Regelung des kryptografischen Passwortmanagements formell in Kraft gesetzt.
Wie das englischsprachige Nachrichtenportal China Money Network am 1. Januar berichtete, sind die neuesten Bestimmungen nach ihrer Veröffentlichung im Oktober letzten Jahres rechtsverbindlich geworden.
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