Krypto-Investitionsprodukte verzeichneten letzte Woche massive Zuflüsse in Höhe von 1,35 Milliarden US-Dollar, wie die neuesten Daten von CoinShares zeigen. Damit beläuft sich das Gesamtvolumen der letzten drei Wochen auf beeindruckende 3,2 Milliarden US-Dollar.
Das Handelsvolumen von börsengehandelten Produkten (ETPs) stieg im Vergleich zur Vorwoche um 45 % auf 12,9 Milliarden US-Dollar. Trotz dieses Anstiegs machten ETPs nur 22 % des gesamten Kryptomarktvolumens aus, was unter dem üblichen Wert liegt.

Bitcoingroße Woche
Bitcoin war der Star der Woche und verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 1,27 Milliarden US-Dollar. Demgegenüber mussten Short-bitcoin -ETPs Abflüsse in Höhe von 1,9 Millionen US-Dollar hinnehmen, womit sich ein Trend fortsetzt, der seit März Abflüsse von insgesamt 44 Millionen US-Dollar verzeichnet.
Dieser Abfluss entspricht 56 % des verwalteten Vermögens (AUM) vonbitcoin Short-Produkten. Ethereum verzeichnete ebenfalls eine positive Entwicklung mit Zuflüssen von 45 Millionen US-Dollar in der vergangenen Woche. Damit belaufen sich die Zuflüsse seit Ethereumauf 103 Millionen US-Dollar und überholen Solana.
Solana konnte letzte Woche 9,6 Millionen US-Dollar einwerben und erhöhte damit die Zuflüsse seit Jahresbeginn auf 71 Millionen US-Dollar. Auch Litecoin verzeichnete mit Zuflüssen von 2,2 Millionen US-Dollar ein solides Handelsvolumen.

Blockchain-Aktien hingegen erlebten eine schwierige Woche, da sie Abflüsse in Höhe von 8,5 Millionen Dollar verzeichneten, obwohl die meisten ETFs die weltweiten Aktienindizes übertrafen, so CoinShares.
In der vergangenen Woche, vom 15. bis 19. Juli, verzeichneten Bitcoin -Spot-ETFs einen Nettozufluss von 1,24 Milliarden US-Dollar. Dies war der elfte Tag in Folge mit Nettozuflüssen.
Der GBTC ETF von Grayscale verzeichnete hingegen einen Nettoabfluss von 56,12 Millionen US-Dollar. Der IBIT ETF von BlackRock verzeichnete einen Nettozufluss von 707 Millionen US-Dollar, und der FBTC ETF von Fidelity verzeichnete Nettozuflüsse von 244 Millionen US-Dollar.
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Regional betrachtet waren die Zu- und Abflüsse uneinheitlich. Die USA führten mit Zuflüssen in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar, gefolgt von der Schweiz mit 66 Millionen US-Dollar.
Brasilien und Hongkong schnitten jedoch nicht so gut ab. Brasilien verzeichnete Kapitalabflüsse in Höhe von 5,2 Millionen US-Dollar, Hongkong hingegen in Höhe von 1,9 Millionen US-Dollar.

