Kryptobörsen investieren 21 Millionen Dollar in einen von Trump unterstützten PAC im Vorfeld der Zwischenwahlen 2026

- Zwei große Krypto-Unternehmen spendeten über 21 Millionen Dollar an das pro-Trump MAGA Inc. Super PAC.
- Das Geld könnte anderen Politikern bei den Zwischenwahlen 2026 zugutekommen.
- Kryptofirmen geben Millionen aus, um die US-Politik zu beeinflussen und Gesetze im Zusammenhang mit digitalen Währungen zu gestalten.
Laut einer offiziellen Mitteilung haben zwei große Kryptowährungsfirmen mehr als 21 Millionen Dollar an eine politische Organisation gespendet, die US-dent Donald Trump unterstützt.
Der am Freitag bei der FEC eingereichte Bericht zeigt, dass die Gelder an den MAGA Inc. Super PAC flossen. Die Gemini Trust Company steuerte 1,5 Millionen US-Dollar in USDC bei, einer Art Stablecoin, der in US-Dollar umgetauscht wurde. Foris Dax, die Muttergesellschaft der Kryptobörse Crypto.com, leistete zwei separate Spenden in Höhe von jeweils 10 Millionen US-Dollar.
Zu den weiteren Spenden gehörten 1 Million Dollar von Shift4, einem Zahlungsdienstleister, und mehr als 4 Millionen Dollar von der JPMorgan Chase Bank, NA. Zusammengenommen trugen diese Beiträge dazu bei, die Gesamtmittel des MAGA Inc. Super PAC auf rund 294 Millionen Dollar zu erhöhen.
Crypto.com arbeitet seit 2025 enger mit Trumps Medienunternehmen zusammen. Diese Partnerschaft ist ein Element in einem Plan, digitales Geld als Unternehmensersparnisse zu behalten, oder ein Ansatz der digitalen Vermögensverwaltung.
Warum diese Spenden im Vorfeld der Zwischenwahlen so wichtig sind
Präsidentdent kandidieren,dent 2026 aktuelle Amtszeit im Januar 2029 endet Das an den PAC gespendete Geld kann jedoch weiterhin zur Unterstützung anderer Politiker verwendet werden, die seine Ansichten teilen.
Im Jahr 2026 finden in den Vereinigten Staaten die Zwischenwahlen statt. Bei diesen Wahlen wählen die Wähler alle 435 Mitglieder des US-Repräsentantenhauses und 33 Mitglieder des US-Senats.
Diese Wahlen sind wichtig, weil sie darüber entscheiden, welche Partei den Kongress kontrolliert. Derzeit haben die Republikaner die Mehrheit, aber die Demokraten hoffen, genügend Sitze zu gewinnen, um sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat zu kontrollieren.
Einige der Wahlen könnten für die Kryptowährungsbranche von großer Bedeutung sein. Ein Beispiel dafür ist John Deaton, ein republikanischer Anwalt, der digitale Vermögenswerte befürwortet und sich öffentlich für XRP, eine beliebte digitale Währung, ausgesprochen hat. Er kandidiert für einen Senatssitz in Massachusetts, der derzeit vom Demokraten Ed Markey besetzt ist.
Eine weitere wichtige Veränderung findet in Wyoming statt. Senatorin Cynthia Lummis, die sich im Senattronfür Kryptowährungsgesetze eingesetzt hat, gab im Dezember bekannt, dass sie 2026 nicht zur Wiederwahl antreten wird. Damit wird ihr Sitz frei, und neue Kandidaten werden sich darum bewerben.
Da in den USA noch über Gesetze zu Kryptowährungen debattiert wird, könnte die Besetzung dieser Sitze die Zukunft des digitalen Geldes maßgeblich beeinflussen.
Kryptowährungen spielten bei vergangenen Wahlen eine große Rolle
Es ist nicht das erste Mal, dass Kryptowährungsunternehmen hohe Summen für US-Wahlen ausgeben. Bereits bei den Wahlen 2024 investierten Krypto-Unternehmen und führende Persönlichkeiten der Krypto-Szene Millionen von Dollar, um ihre bevorzugten Kandidaten zu unterstützen. Ein erheblicher Teil dieses Geldes floss in Fernsehwerbung, Online-Anzeigen und öffentliche Kampagnen.
In einigen Fällen trugen diese Ausgaben möglicherweise dazu bei, dass die Republikaner die Mehrheit im Senat errangen. So wurden beispielsweise allein für den Senatswahlkampf in Ohio rund 40 Millionen Dollar ausgegeben, was ihn zu einem der teuersten Wahlkämpfe des Jahres machte.
Eine der größten, durch Kryptowährungen unterstützten politischen Gruppen heißt Fairshake. Im Jahr 2024 erklärte ein Sprecher von Fairshake gegenüber Reportern, die Gruppe werde „weiterhin Vollgas geben“, was bedeutete, dass sie weiterhin Geld ausgeben wolle, um Wahlen zu beeinflussen.
Getreu diesem Versprechen gaben Fairshake und seine Partnerorganisationen im Jahr 2025 weitere Millionen aus. Sie unterstützten Kandidaten im 11. Kongresswahlbezirk von Virginia und mehrere Kongresswahlen in Florida.
Mit Blick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen 2026 gehen Experten davon aus, dass Krypto-Unternehmen weiterhin Geld für die Unterstützung von Politikern ausgeben werden, die sich für klare und günstige Gesetze für digitale Währungen einsetzen.
Die jüngsten Spenden zeigen vorerst eine klare Botschaft: Kryptowährungsunternehmen wollen einetronStimme in der US-Politik und sind bereit, Millionen von Dollar auszugeben, um gehört zu werden.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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