Zusammenfassung (TL;DR)
- Mit steigendem Bitcoin Preis nehmen auch Krypto-Cyberangriffe zu.
- Die Barracuda Network Company hat kürzlich eine Untersuchung durchgeführt und dabei Phishing-Angriffe mit digitalen Währungen festgestellt.
Parallel zum Bitcoin Kurs haben in den letzten Monaten auch Cyberangriffe auf Kryptowährungen zugenommen. Dies geht aus einer neuen Studie von Barracuda Networks, Inc. hervor, einem bekannten Anbieter cloudbasierter Sicherheitslösungen. Die Studie bestätigt den Anstieg der Angriffe.
Die Anzahl der von Cyberkriminellen verübten Angriffe auf Kryptowährungen hat zwischen Oktober 2020 und April 2021 um 192 Prozent zugenommen. Diese Angriffe stehen im Zusammenhang mit dem Anstieg des Bitcoin Preises um fast 400 Prozent im gleichen Zeitraum.
Krypto-Cyberangriffe haben in den letzten Monaten zugenommen

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass die an Krypto-Cyberangriffen Beteiligten ihr Spektrum an Angriffen auf digitale Währungen erweitert haben. Diese reichten von Erpressung, Spoofing und dem Kompromittieren von Geschäfts-E-Mails bis hin zum Einsatz von Kryptowährungen in Spear-Phishing-Angriffen.
Fleming Shi, von Barracuda , erklärte, Kryptowährungen seien aufgrund ihrer fehlenden Regulierung ideal für illegale und kriminelle Aktivitäten. Zudem seien sie schwer nachzuverfolgen trac ihr Wert sei volatil. Er habe eine millionenschwere Ransomware-Wirtschaft, Cybererpressung und Phishing befeuert und ermöglicht.
Er merkte außerdem an, dass die Digitalisierung des Unternehmens seit Beginn der Pandemie zu einer Zunahme der in kollaborativen Anwendungen erzeugten und gespeicherten Daten geführt habe, wodurch mehr Informationen offengelegt würden. Dies ermögliche es Kriminellen, auf diese Informationen zuzugreifen.
Der Anstieg des Bitcoin Preises hat Krypto-Cyberangriffe nochtron. Cyberkriminelle haben neue, ausgefeiltere Methoden entwickelt, um von der Popularität von Bitcoinzu profitieren.
Forscher von Barracuda haben herausgefunden, dass eine der häufigsten Angriffsmethoden das Spoofing vontron-Wallets und anderen Kryptowährungsplattformen ist. Sie verwenden gefälschte Sicherheitswarnungen, umdentzu stehlen und sich in diese Konten einzuloggen.
Cyberkriminelle nutzen BEC, um Bitcoin zu stehlen
Früher gaben sich Angreifer als Finanzinstitute aus, um an diedentihrer Opfer zu gelangen. Heute nutzen sie diese Taktik, um die wertvollen und bekannten Bitcoinzu stehlen. Cyberkriminelle setzen diese Kryptowährung auch bei BEC-Angriffen (Business Email Compromise) ein. Dabei geben sie sich als Mitarbeiter eines Unternehmens aus.
Sie suchen, kommentieren und personalisieren solche E-Mails, damit ihre Opfer diese Kryptowährung kaufen, sie an gefälschte Wohltätigkeitsorganisationen spenden oder eine gefälschte Lieferantenrechnung mit Bitcoinbezahlen.
Dank der KI-gestützten Sprachverarbeitung von Barracuda konnten die Schlüsselphrasen identifiziert werden, die Cyberkriminelle bei Krypto-Angriffen verwenden. Sie erzeugen Dringlichkeit und fordern ihre Opfer zum Handeln auf, indem sie Formulierungen wie „Noch heute!“ oder „Dringend!“ verwenden. Mit diesen Aufforderungen wollen sie ihre Opfer dazu bringen, auf ihre Bitcoin Wallet zuzugreifen.

