Ripple -CEO Brad Garlinghouse wird die Akzeptanz von Kryptowährungen im Jahr 2020 deutlich steigen . In seinem Blogbeitrag „ Ripple Insights“ präsentiert er viele weitere gewagte Prognosen für das kommende Jahr. Eine seiner wichtigsten Aussagen ist, dass mehr als die Hälfte der weltweit größten Banken Kryptowährungstransaktionen abwickeln werden. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, wird dies die weltweite Akzeptanz von Kryptowährungen erheblich steigern.
Viele der weltweit führenden Finanzinstitute werden Kryptowährungen im Jahr 2020 für Transaktionen einführen. Brad erwähnt, dass von den zwanzig größten Banken der Welt im nächsten Jahr mehr als die Hälfte aktiv mit digitalen Vermögenswerten handeln werden. Diese Aussage sollte man jedoch mit Vorsicht genießen.
Die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen im Jahr 2020 wird weitere gewagte Prognosen beflügeln
Diese Aussage mag zwar hochtrabend klingen, enthält aber angesichts einiger aktueller Ereignisse einen wahren Kern. Banken nähern sich Kryptowährungen in letzter Zeit immer mehr an. Die Kryptowährungsbörse Gemini hat kürzlich eine Partnerschaft mit der etablierten US-Bank State Street geschlossen. State Street selbst handelt jedoch nicht aktiv mit virtuellen Währungen. Die Vereinbarung ermöglicht es ihren Kunden, Bitcoin bei Gemini zu verwahren und über die Kanäle von State Street auf Berichte zuzugreifen.
Digitale Zentralbankwährungen kommen 2020
Brad Garlinghouse ist sich ziemlich sicher, dass 2020 viele digitale Zentralbankwährungen auf den Markt kommen werden. Allen voran Chinas digitaler Renminbi. Das kommunistische Land unternimmt große dent , seinen digitalen Yuan einzuführen und damit der globalen Vorherrschaft des US-Dollars direkt Konkurrenz zu machen.
Facebooks Libra soll als nächstes folgen! Facebook Libra hat in vielen Ländern mit regulatorischen Bedenken zu kämpfen und muss diese möglicherweise vor dem Start ausräumen. Auch eine südkoreanische Digitalwährung ist in Planung. Der südkoreanische Telekommunikationsriese KT plant die Einführung seiner virtuellen Währung im Dezember 2019. Die Europäische Zentralbank und Russland planen ebenfalls ähnliche Ereignisse im kommenden Jahr.
Er wies jedoch darauf hin, dass eine zu große Anzahl ungenutzter digitaler Währungen kontraproduktiv sein könnte. Wenn Regierungen eigene digitale Währungen herausgeben, müssen sie auch einen sinnvollen Verwendungszweck dafür haben. Ein übereilter Übergang zu digitalen Währungen kann zu Chaos im traditionellen Finanzwesen führen. Die Akzeptanz von Kryptowährungen im Jahr 2020 muss daher nachhaltig sein.
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