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ETFs für kritische Mineralien erreichten ein neues Allzeithoch bei der Marktkapitalisierung von über 750 Milliarden US-Dollar

In diesem Beitrag:

  • Das Gesamtvermögen in ETFs für Metalle und Mineralien wird bis Ende 2025 die Marke von 750 Milliarden US-Dollar überschreiten.

  • Gold- und Silber-ETFs zogen über 575 Milliarden Dollar an, wobei sich der Silberanteil gegenüber dem Vorjahr verdreifachte.

  • NYSE Arca und London kontrollieren nun 75 % aller globalen ETF-Vermögenswerte in diesem Sektor.

Der Rohstoffhandel sprach, bevor die Preise es taten. Bis Ende 2025 stieg das in börsengehandelten Fonds für Metalle und Bergbau gebundene Kapital laut Daten des Critical Minerals Institute auf über 750 Milliarden US-Dollar.

Diese 750 Milliarden Dollar sind weltweit in ETFs für Metall- und Bergbauunternehmen angelegt. Christopher Berlet,dent und Chief Investment Officer von MineralFunds.com, erklärte, diese Zahl tracdie tatsächlichen Allokationen wider.

ETF-Vermögen steigt, da Gold und Silber Kapital anziehen

Christopher erklärte, dass MineralFunds 2025 zum dritten Mal seinen jährlichen ETF-Bericht veröffentlichte. Zum Jahresende tracdas Unternehmen 249 ETFs aus den Bereichen Metall und Bergbau. Das verwaltete Vermögen habe im Dezember zweimal die Marke von 750 Milliarden US-Dollar überschritten.

Der erste Einbruch erfolgte Anfang des Monats. Der zweite folgte um den 20. Dezember. Die Vermögenswerte sanken zum Jahresende kurzzeitig, erholten sich dann aber schnell wieder. „Das sind drei Viertel einer Billion Dollar an ETF-Vermögen im Metall- und Bergbausektor“, sagte Christopher.

Das Gesamtvermögen des Sektors stieg im Jahr 2025 um rund 117 %. Edelmetalle trugen maßgeblich zu diesem Anstieg bei. Laut Christopher tracdas Unternehmen weltweit 79 Gold-ETFs. Diese Fonds verwalten zusammen mehr als 500 Milliarden US-Dollar.

Silber legte sogar noch schneller zu. Das in Silber-ETFs gebundene Vermögen stieg bis zum Jahresende von rund 25 Milliarden US-Dollar auf 75 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg um 200 % innerhalb eines Jahres. Laut Christopher war das wichtigste Signal die steigende Anzahl ausstehender Aktien. „Das zeigt, dass die Kapitalallokation in diesem Sektor zunimmt“, sagte er. Dieser Trend verdeutlicht die wachsende Nachfrage nach Anlagen in Mineralien über ETFs.

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Börsen und ETF-Strukturen verändern Angebot und Nachfrage nach kritischen Mineralien

Christopher erklärte, die Verteilung der ETF-Vermögenswerte habe viele überrascht. Kanada sei zwar alstronbekannt, halte aber nicht den größten Anteil am ETF-Kapital. Die New Yorker Börse, insbesondere NYSE Arca, und die Londoner Börse beherbergen zusammen etwa 75 % aller Vermögenswerte der 249 ETFs. Allein NYSE Arca verwahre rund 55 % der globalen Vermögenswerte.

Metall-ETFs machen unterdessen etwa 85 % des Gesamtvermögens aus, ETFs von Bergbauunternehmen halten etwa 12 %, was ungefähr 70 Milliarden Dollar entspricht, während abgesicherte und gehebelte Produkte die restlichen 3 % ausmachen.

Bei Metall-ETFs ist die Konzentration weiterhin hoch: Gold und Silber machen zusammen etwa 95 % des ETF-Vermögens aus. Platingruppenmetalle, kritische Mineralien und Industriemetalle liegen jeweils bei etwa 2 % oder darunter.

Christopher erklärte, Emissionsdaten seien wichtiger als Kursdiagramme. Im Jahr 2025 wurden neun neue ETFs aufgelegt. Fünf davon stammten aus Kanada, nach einer Welle von Neuauflagen in Indien und China im Vorjahr.

Er sagte, dastronSignal komme von der Aktienausgabe innerhalb bestehender Fonds. „Der wichtigste Indikator für uns ist das Wachstum der Anzahl ausstehender Aktien, das mehr über Kapitalflüsse aussagt als Kursänderungen.“

Er sagte, Vermögensverwalter drängten verstärkt in diesen Bereich. Die Gebühren stiegen. Neue Produkte kämen in ganz Asien auf den Markt. Er fügte hinzu, die ETF-Nachfrage beeinflusse das physische Angebot.

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Wer einen Metall-ETF kauft, erwirbt im Grunde das physische Metall, das in einem Lager gebunden ist. Dieses Metall hätte an einen Batteriehersteller oder ein Stahlwerk gehen können, liegt nun aber im Tresor, weil es an einen ETF gebunden ist. So sichern sich diese Fonds immer größere Mengen an physischem Metall. Langfristig gesehen fließen dadurch weniger Mittel in die Exploration neuer Vorkommen. Es werden weniger Gelder für die Exploration ausgegeben, weniger neue Lagerstätten entdeckt und das Angebot verknappt sich.

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