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Craig Wright ist NICHT Satoshi Nakamoto – Wen wundert's?

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Craig Wright ist NICHT Satoshi Nakamoto – Wen wundert's?
  • Der britische Richter James Mellor urteilte, dass Craig Wright nicht Satoshi Nakamoto sei, und widerlegte damit Wrights Behauptungen.
  • Das Urteil folgte einer Klage der Crypto Open Patent Alliance (COPA), die Wright daran hindern wollte, zu behaupten, er sei der Erfinder von Bitcoin.
  • Dem Mann wurde vorgeworfen, gefälschte Dokumente vorgelegt zu haben, um seine Behauptung, Nakamoto zu sein, zu untermauern.

Na sowas! Das ist doch, was wir alle schon immer wussten: Craig Wright ist NICHT Satoshi Nakamoto. Das ist nun rechtskräftig entschieden. Der britische Richter James Mellor hat den dichten Nebel aus Behauptungen und Gegenbehauptungen mit Leichtigkeit durchschnitten und ein Urteil gefällt, das Wrights langjähriger Behauptung ein jähes Ende setzt. Sein nerviger Kreuzzug, als Vater von Bitcoin anerkannt zu werden, findet endlich ein Ende. Und ich persönlich freue mich riesig darüber. Zuvor hatte die Crypto Open Patent Alliance (COPA) Wright verklagt, da sie seine Behauptungen satt hatte und ihn gerichtlich daran hindern wollte, sich immer wieder als Nakamoto auszugeben.

Die Fronten waren verhärtet

Der Streit erreichte am 12. März in London seinen Höhepunkt, als die Anwälte der beiden Teams über die Wahrheit von Wrights IdentitätdentSatoshi stritten. COPA, ein Zusammenschluss führender Persönlichkeiten der Kryptoindustrie, darunter Giganten wie Coinbase, Block und Meta, war vor Ort, um die Integrität der Krypto-Community zu verteidigen. Ihr Ziel war es, Wrights Behauptungen zu widerlegen und den offenen, kollaborativen Geist der Kryptowährungsinnovation zu sichern.

Wrights Vorgehen, seinedentzu beweisen, war ebenso absurd wie betrügerisch. Ihm wurden umfangreiche Dokumentenfälschungen vorgeworfen, die ihn als Mann entlarven, der bereit war, eine elaborierte historische Erzählung mit erfundenen Beweisen zu konstruieren, um seine Behauptung zu untermauern, die ihm ohnehin niemand glauben würde. Hat er das überhaupt bis zum Ende durchdacht? Ich frage mich.

Trotz der wachsenden Skepsis blieb Wright unverhohlen hartnäckig und bot am 24. Januar einen außergerichtlichen Vergleich an. COPA zeigte sich jedoch nicht nachgiebig und überließ die Entscheidung den Gerichten. Ihrer Ansicht nach müsse die Wahrheit von Wrights Behauptung einer juristischen Prüfung unterzogen und nicht im Stillen beigelegt werden.

Die COPA-Allianz ist kein unbedeutender Akteur. Sie wurde 2020 mit dem ambitionierten Ziel gegründet, die Patentbarrieren zu beseitigen, die Innovationen im Kryptobereich behindern, und vereint 33 der einflussreichsten Akteure der Kryptoindustrie.

Ein Netz aus Rechtsstreitigkeiten

Wrights juristische Verwicklungen reichen weit über das Gerichtsverfahren mit COPA hinaus. In einem weiteren geradezu waghalsigen Schritt verklagte er 13 der wichtigsten Bitcoin-Entwickler und mehrere führende Unternehmen der Kryptoindustrie wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung am Bitcoin Whitepaper und der digitalen Architektur der Bitcoin Blockchain. Er erklärte damit den Grundprinzipien der Open-Source-Entwicklung, die die Kryptowährungsbewegung tragen, den Krieg. Und er hatte von vornherein keine Chance.

Die Reaktion des Bitcoin Legal Defense Fund ließ nicht lange auf sich warten und war vernichtend. Wrights Vorgehen wurde als Teil eines größeren Musters finsterer Rechtsstreitigkeiten verurteilt, die darauf abzielen, diejenigen einzuschüchtern und zu zermürben, die sich der Entwicklung von Bitcoinverschrieben haben.

Ironischerweise gipfelte Wrights Anspruch auf das Bitcoin Whitepaper und den Quellcode in einer einstweiligen Verfügung, die weitere Urheberrechtsansprüche seinerseits unterbinden sollte. Das Bitcoin Whitepaper, ein legendäres Dokument von beinahe mythischem Status, steht unter der MIT-Open-Source-Lizenz und unterstreicht damit das Prinzip der freien Nutzung und Modifizierung – ein Prinzip, das Wrights Handlungen diametral entgegensteht.

Mit dem Urteil von Richter Mellor schließt sich dieses Kapitel, und die Krypto-Community muss die Tragweite dieses Rechtsstreits reflektieren. Der Streit um Nakamotos wahredentmag vorerst vor Gericht beigelegt sein, doch der größere Kampf um die Essenz der Kryptowährungsinnovation tobt weiter. Wrights Behauptungen und der darauffolgende Rechtsstreit führen uns nun zu der Frage: Wie lässt sich das Streben nach individueller Anerkennung mit dem Bedürfnis nach gemeinschaftlichem Fortschritt und Transparenz in Einklang bringen?

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