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ConsenSys verklagt die SEC und fordert, dass ETH als Nicht-Wertpapier eingestuft wird

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
ConsenSys verklagt die SEC und fordert, dass ETH als Nicht-Wertpapier eingestuft wird
  • ConsenSys hat eine Klage gegen die SEC eingereicht und wirft ihr vor, ihre Befugnisse in Bezug auf Ethereumüberschritten zu haben.
  • Mit der Klage soll bestätigt werden, dass die Währung von Ethereum, ETH, kein Wertpapier ist.
  • ConsenSys argumentiert, dass die Behandlung von ETH als Wertpapier gegen den Fünften Verfassungszusatz und das Verwaltungsverfahrensgesetz verstößt.
  • Mit der Klage soll der Geschäftsbetrieb von MetaMask geschützt werden. Es wird argumentiert, dass es sich nicht um ein Brokerhaus handelt und seine Dienstleistungen nicht gegen Wertpapiergesetze verstoßen.

ConsenSys hat offiziell den Fehdehandschuh hingeworfen und Klage gegen die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Ihr Vorwurf? Sie werfen der SEC vor, sich unrechtmäßig die Kontrolle über Ethereumhaben. Es geht hier nicht nur um Formalitäten, sondern um einen erbitterten Kampf, um Ethereum vor der Einstufung als Wertpapier zu bewahren.

Aus dem pulsierenden Technologiezentrum Fort Worth, Texas, setzt sich ConsenSys nicht nur für sich selbst, sondern für die gesamte Ethereum Community ein. Sie haben ein Bundesgericht angerufen, um endgültig Klarheit zu schaffen. „ETH ist kein Wertpapier, und es als solches zu behandeln, würde gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen und das Verwaltungsverfahrensgesetz beeinträchtigen.“

Sie wollen außerdem unmissverständlich klarstellen, dass ihre MetaMask-Wallet kein Broker ist und ihre Staking-Dienste gegen keine Wertpapiergesetze verstoßen. Darüber hinaus drängen sie darauf, dass die SEC ihre Untersuchungen der Swap- und Staking-Funktionen von MetaMask einstellt.

Bei näherer Betrachtung der Klageschrift wird deutlich, dass ConsenSys nicht einfach nur zum Spaß zuschlagen will. Sie befürchten ernsthafte Konsequenzen, sollte die SEC sich durchsetzen. Die Klage zeichnet ein düsteres Bild: Wenn die SEC ihre Kompetenzen überschreitet und Ether wie ein Wertpapier reguliert, könnte dies die Innovation und Nutzung von Ethereum in den USA massiv behindern – und damit die technologische Entwicklung massiv ausbremsen. Hunderte Millionen Ether-Besitzer könnten den Wertverlust ihrer Vermögenswerte miterleben, und die gesamte Blockchain-Branche in den USA stünde vor einer schwierigen Zeit.

Joe Lubin, einer der Köpfe hinter Ethereum und der Chef von ConsenSys, nimmt kein Blatt vor den Mund. Er betont, dass es in dieser Klage darum geht, die Zukunft für Tausende von Entwicklern und Marktteilnehmern zu sichern, die in Ethereuminvestiert haben – die zweitgrößte Blockchain der Welt. Lubin erinnert die SEC daran, dass Ether laut eigener Aussage als Rohstoff und nicht als Wertpapier gilt.

Es steht viel auf dem Spiel. ConsenSys beantragt bei Gericht die Bestätigung, dass die SEC weder Ether noch Ethereumbasierte Benutzeroberflächen oder die Blockchain selbst regulieren darf, da es sich dabei nicht um Wertpapiere handelt. Sie argumentieren, Ether werde wie ein Rohstoff gehandelt und sei unerlässlich für eine Vielzahl von Anwendungen außerhalb des Finanzsektors, die für Branchen wie das Gesundheitswesen, die Energiewirtschaft und weitere Bereiche von entscheidender Bedeutung sind. Sollte die SEC zu voreilig handeln, könnte dies US-Entwickler, die Innovationen auf der Ethereum Plattform vorantreiben wollen, erheblich behindern.

Hier die Fakten: ConsenSys kämpft nicht nur vor Gericht um die Zukunft von Ethereum, sondern verteidigt auch die Zukunft der Blockchain in den USA. Lubins Appell unterstreicht, dass ein Vorgehen gegen Ethereum mit veralteten Wertpapiergesetzen nicht nur die Innovation in den USA ersticken, sondern auch anderen Ländern die Möglichkeit geben würde, im Blockchain-Wettlauf die Nase vorn zu haben.

Es geht um mehr, als Ethereum aus dem Sicherheitsbereich herauszuhalten. ConsenSys macht deutlich, dass es bei ihrer MetaMask-Wallet vor allem darum geht, Nutzern den Einstieg in die Web3-Branche zu ermöglichen – von der Verwaltung digitaler Identitätendenthin zu Krypto-Transaktionen. Entwickler solcher Tools als Wertpapierhändler zu bezeichnen? Das wäre ein schwerer Schlag für den Fortschritt des Web3.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitanübernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent /oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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