Der CEO von CoinDCX dementiert Gerüchte über eine Übernahme von Coinbase nach einem Hackerangriff im Wert von 44 Millionen US-Dollar

- CoinDCX-CEO Gupta dementiert Gerüchte über einen möglichen Verkauf.
- Coinbase hat zu dem Thema noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben.
- Die indische Börse verlor kürzlich 44 Millionen Dollar durch Hackerangriffe.
CoinDCX-CEO Sumit Gupta dementiert Gerüchte über eine mögliche Übernahme von Coinbase nach dem jüngsten Cyberangriff. Die indische Kryptobörse verlor kürzlich 44 Millionen US-Dollar durch Hacker, was Berichten zufolge die Aufmerksamkeit des amerikanischen Krypto-Giganten Coinbase auf sich zog.
anstrebt Übernahme von CoinDCX zu einem Bruchteil der damaligen Höchstbewertung von 2,2 Milliarden US-Dollar beteuert das Unternehmen nicht zum Verkauf steht.
Coinbase gibt an, aktiv Möglichkeiten zum Aufbau und zur Investition zu prüfen
CoinDCX-Chef Gupta schrieb auf X: „Ignoriert die Gerüchte! CoinDCX konzentriert sich voll und ganz auf den Aufbau der indischen Krypto-Szene und steht nicht zum Verkauf! Ich werde später mehr dazu sagen, wollte dies aber vorab klarstellen!“
Als Reaktion darauf unterstützten ihn einige Mitglieder der Krypto-Community und forderten die Börse auf, ihre Expansion von Indien in den Rest der Welt fortzusetzen, während andere die Plattform aufforderten, an Coinbase zu verkaufen.
Berichten zufolge plante Coinbase die Übernahme von CoinDCX mit einem Rabatt von 60 % für rund eine Milliarde US-Dollar. Anfang des Jahres gab es zudem Gerüchte, Coinbase plane einen Wiedereinstieg in den indischen Markt. Sollten sich die Übernahmepläne bewahrheitet haben, hätte dies die regionale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens deutlich gestärkt.
Coinbase hat seine Position noch nicht klargestellt, ein Sprecher sagte jedoch gegenüber LiveMint, dass sich die Plattform darauf konzentriere, die wirtschaftliche Freiheit weltweit auszuweiten und weiterhin nach Möglichkeiten suche, zu wachsen, zu erwerben, Partnerschaften einzugehen und zu investieren.
Coinbase hält bereits Anteile an CoinDCX und CoinSwitch, einer weiteren großen indischen Kryptobörse. Es gab sogar Spekulationen darüber, dass Coinbase CoinDCX und CoinSwitch fusionieren könnte, um sich im indischen Kryptomarkt zu etablieren.
CoinSwitch-Mitbegründer Ashish Singhal wies jedoch Behauptungen über laufende Fusionsgespräche zurück. Er räumte aber ein, dass die mangelnde regulatorische Klarheit, die hohe Steuerbelastung und die uneinheitliche Kommunikation der Regierung zu digitalen Vermögenswerten das Geschäftsumfeld für Krypto-Unternehmen in Indien zunehmend erschwert haben.
Der Hackerangriff mit einem Schaden von 44 Millionen Dollar offenbart Sicherheitslücken, während CoinDCX versucht, das Vertrauen wiederherzustellen
Erst vor zwei Wochen 44erbeuteten Hacker Millionen US-Dollar von CoinDCX und legten damit gravierende Sicherheitslücken in den internen Abläufen offen, insbesondere im Liquiditätsmanagement und beim Zugriff auf das Backend. Das Unternehmen verzögerte die Bekanntgabe des Vorfallsdent fast 17 Stunden, was die Besorgnis noch verstärkte.
Die Verzögerung stand im Gegensatz dazu, dass globale Kryptobörsen wie Binance und Bybit solche Vorfälle üblicherweise innerhalbdentStunden meldeten. CoinDCX begründete die Verzögerung damit, dass sich die internen Teams zunächst auf die Sicherung der Plattform, die Eindämmung des Sicherheitsvorfalls und die Verhinderung weiteren Schadens konzentriert hätten.
Cybersicherheitsexperten betonen jedoch, dass sofortige Transparenz in Verbindung mit parallelen internen Maßnahmen weltweit die Norm für einen verantwortungsvollen Umgangdent ist, insbesondere wenn es um Millionen von Dollar geht.
Als Reaktion auf den Angriff startete CoinDCX ein Recovery-Bounty-Programm und bot bis zu 25 % (etwa 11 Millionen US-Dollar) für White-Hat-Hacker oder ethisch handelnde Akteure an, die tracoder Wiedererlangung der gestohlenen Gelder helfen könnten.
Dennoch Cybersicherheitsexperten und Journalisten wie Giuseppe Ciccomascolo an, dass die Angreifer sich entweder durch kompromittierte internedentoder Schwachstellen in Backend-Systemen Zugang verschafften. Anschließend transferierten sie die Vermögenswerte über mehrere Blockchain-Netzwerke und nutzten dabei Coin-Mixer und Anonymisierungstools, um den Fluss und das Ziel der gestohlenen Gelder zu verschleiern. Sicherheitsexperten wie Jayjit Biswas erklärten, dass kein institutioneller Investor oder Regulierer in einem etablierten Finanzmarkt die von CoinDCX derzeit verwendeten internen Kontrollen und Risikomodelle akzeptieren würde.
Rechtsexperten wie Pranesh Prakash argumentierten zudem, dass sich Indiens Regulierungsrahmen für Kryptowährungen hauptsächlich auf die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen konzentriere und dabei die umfassenderen Säulen der Finanzsystemstabilität vernachlässige. Sie warnten davor, dass das Krypto-Ökosystem des Landes anfällig bleiben werde, solange sich dieser Rahmen nicht rasch weiterentwickle.
CoinDCX hat seinen Nutzern versichert, dass das Unternehmen nun „finanzielltron, voll betriebsbereit und fest entschlossen ist, langfristig zu wachsen“
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