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Coinbase-Gab-Voreingenommenheit löst Reaktionen unter Twitter-Nutzern aus

VonRommel DumlaoRommel Dumlao
Lesezeit: 2 Minuten,
Das Gab-Konto wurde von Coinbase gesperrt

Das Gab-Konto wurde von Coinbase gesperrt

Coinbase hegt eine Voreingenommenheit gegenüber dem sozialen Netzwerk Gab, was in der Branche mittlerweile ein offenes Geheimnis ist. Die Gründer widersprechen dem, und das Netzwerk leidet darunter.

Coinbase hat das Gab-Konto auf der Börse erneut gesperrt, und das ist nicht das erste Mal, dass sie gegen das soziale Netzwerk vorgehen. Die Auseinandersetzung begann Mitte 2018, als die Börse das Konto der Plattform erstmals sperrte.

Gab wurde als Gegenspieler der Meinungsfreiheit und unzensierter Medien gegenüber dem „linksgerichteten“ Monopol der großen und einflussreichen Netzwerke gegründet. Coinbase hingegen steht auf der Seite dieser „linksgerichteten“ Netzwerke und der dahinterstehenden einflussreichen Akteure.

Der Experte Kevin Pham hatte vermutet, dass die Sperrung im Jahr 2018 möglicherweise darauf zurückzuführen ist, dass das Netzwerk der SEC vorgeworfen hatte, in ihrem Kern voreingenommen zu sein und kapitalistisches Gedankengut zu unterstützen, als die SEC verkündete, dass Ethereal kein Wertpapier sei.

Die zentralisierte Börse gab den wahren Grund nicht preis, was Gab die Möglichkeit gab, – wenn auch indirekt – gegen die Börse vorzugehen. Diesmal jedoch ist der Grund rechtdent da die Sperrung unmittelbar nach einem weiteren Tweet von Gab gegen die zentralisierten Börsen erfolgte.

https://twitter.com/getongab/status/1081001184339488768

Innerhalb von weniger als 24 Stunden berichtete Gab, dass die Kryptobörse Coinbase aufgrund des Tweets nicht nur das Konto des Netzwerks, sondern auch das Konto des Gründers Andrew Torba gesperrt hat. Dieses Mal hatte Gab jedoch mit dieser Reaktion gerechnet.

https://twitter.com/getongab/status/1081255271429681153

In den sozialen Medien hat Coinbase heftige Kritik geerntet, und viele Menschen bekunden ihre Solidarität mit dem sozialen Netzwerk. Einige gingen sogar so weit zu kommentieren, dass sie die umstrittene Börse nie wieder nutzen würden.

Bislang ist das Publikum gespalten: Die einen setzen sich für die Meinungsfreiheit und alles ein, wofür eine dezentrale Gemeinschaft steht, die anderen schweigen dazu.

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Rommel Dumlao

Rommel Dumlao

Rommel ist seit zehn Jahren freiberuflicher Autor und Redakteur. Er hat in zahlreichen Formaten gearbeitet, darunter Zeitschriftenartikel, Blogs, Social Media und Werbetexte.

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