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Cisco plant angesichts sinkender Nachfrage und rückläufiger KI-Investitionen eine neue Entlassungsrunde

VonBrenda KananaBrenda Kanana
Lesezeit: 2 Minuten
Cisco kündigt weitere Entlassungsrunde an
  • Cisco plant, nach einer ähnlichen Reduzierung Anfang des Jahres weitere 4.000 oder mehr Stellen abzubauen.
  • Das Unternehmen konzentriert sich außerdem auf KI mit einem Fonds in Höhe von 1 Milliarde Dollar und der Übernahme von Splunk.
  • Intel plant den Abbau von 15.000 Stellen.

Cisco Systems Inc. bereitet sich auf einen deutlichen Personalabbau vor und plant, mindestens 4.000 Stellen zu streichen. Bereits Anfang des Jahres hatte das Unternehmen ähnliche Maßnahmen ergriffen und 4.000 Mitarbeiter entlassen, was damals 5 % der Gesamtbelegschaft entsprach.

Die angekündigten Entlassungen stehen im Zusammenhang mit dem Rückgang der Auftragseingänge sowie der Fokussierung auf einen neuen, vielversprechenden Bereich, darunter KI. Diese Entlassungsrunde könnte mit der Veröffentlichung der Cisco-Quartalszahlen für das vierte Quartal in der kommenden Woche, voraussichtlich am Mittwoch, zusammenfallen. 

Cisco verstärkt seine Investitionen in KI und setzt sich ehrgeizige Ziele

Die Gesamtbelegschaft wird Ende des Geschäftsjahres 2023 voraussichtlich bei fast 85.000 Mitarbeitern liegen, abhängig davon, ob die neuen Stellenstreichungen geringer oder höher ausfallen als die im Februar vorgenommenen. Cisco hat seine Investitionen in KI zuletzt deutlich erhöht, um die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Das Unternehmen plant, bis zum Geschäftsjahr 2025 einen Auftragseingang von 1 Milliarde US-Dollar für KI-Produkte zu erzielen. 

Cisco übernahm im März das Cybersicherheitsunternehmen Splunk für 28 Milliarden US-Dollar. Nach der Übernahme stiegen die Cisco-Aktien am 16. Mai 2024 im frühen Handel um 4 %, da die Nachfrageprognosen für das vierte Quartal gestiegen waren und die Vorteile des Cybersicherheitsdeals als erstrebenswert galten.

Dieser Fokus auf KI spiegelt die Entwicklungen in anderen Technologieunternehmen weltweit wider. Große Tech-Konzerne wie Meta und Google integrieren KI in ihre Anwendungen. Schätzungen zufolge könnte KI bis zum Jahr 2030 einen Beitrag von 3,5 bis 15,7 Billionen US-Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung leisten. 

Die Technologiebranche steht vor weitreichenden Entlassungen und Umstrukturierungen

Cisco ist das jüngste Unternehmen, das sich diesem Trend anschließt und Stellenabbau vornimmt. Dell Technologies meldete in diesem Jahr den Abbau Tausender Stellen. Berichten zufolge plant auch Intel, 15.000 Stellen zu streichen.

Laut Layoffs.fyi gab es in diesem Jahr erhebliche Stellenstreichungen in der Technologiebranche. Aktuell haben 397 Unternehmen Personal abgebaut, was in diesem Jahr zur Entlassung von 130.482 Mitarbeitern geführt hat. Im Vergleich dazu reduzierten 1.193 Unternehmen im Jahr 2023 ihre Belegschaft um 264.220 Stellen. 

Die Integration von KI schreitet weltweit rasant voran, doch Afrika steht vor großen Herausforderungen. Laut einem Bericht von Oxford Insights aus dem Jahr 2023 sind afrikanische Länder am schlechtesten auf KI vorbereitet. Besonders die Länder südlich der Sahara sind am wenigsten gerüstet und belegen Platz 21 von 25 Ländern mit der geringsten KI-Vorbereitung. 

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