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Chinas Hang-Seng- und MSCI-Indizes schwanken aufgrund von Konjunktursorgen an einer Korrektur.

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Chinas Hang-Seng- und MSCI-Indizes schwanken aufgrund von Konjunktursorgen an einer Korrektur.
  • Die chinesischen Indizes Hang Seng und MSCI China tendierten zu einer Korrektur, da Verluste im Technologiesektor und schwache Wachstumsdaten das Vertrauen beeinträchtigten.

  • Alibaba und Tencent belasteten den Markt, während neue Wirtschaftszahlen sinkende Investitionen, schwache Einzelhandelsumsätze und rückläufige Immobilienpreise zeigten.

  • Investoren zogen ihre Gelder aus dem Technologiesektor ab, da die Befürchtungen einer KI-Blase, eine schwache Nachfrage und begrenzte politische Unterstützung sie dazu trieben, in Unternehmen zu investieren, die auf Binnennachfrage setzten.

Chinas Märkte tendierten im Laufe des Tages zu einer Korrektur, da Händler Technologieaktien abstießen und sich auf weitere schwache Wirtschaftsdaten vorbereiteten. Der Hang Seng China Enterprises Index fiel um 1,8 % und der MSCI China Index um 1,6 %. Beide Indizes erreichten zunächst die technischen Korrekturniveaus, bevor sie sich leicht erholten. Die Verluste setzten schnell ein, da Technologieaktien an Schwung verloren und Wachstumsängste die Anleger zu Risikoreduzierungen veranlassten.

Alibaba und Tencent zogen am stärksten mit, und ein Hongkonger Technologieindex stand kurz vor einem Bärenmarkt. Die Stimmung war ohnehin schon angespannt, und diese Entwicklung verschärfte sie noch.

Neue Wirtschaftszahlen dieser Woche deuten auf einen weiteren Dämpfer für das Vertrauen in die Wirtschaft hin. Händler erklärten, dies erhöhe das Risiko, dass sich die Schwäche auf andere Anlageklassen ausweite.

Viele befürchten nun, dass Peking größere Konjunkturmaßnahmen weiterhin hinauszögern wird. Dadurch sieht sich der zweitgrößte Markt der Welt gleichzeitig mit schwacher Nachfrage, einem schwächelnden Wohnungsmarkt und Deflationsdruck konfrontiert.

Anleger reduzieren ihre Engagements, da die schwache Nachfrage das Vertrauen beeinträchtigt.

„Deflation, schwacher Konsum, Immobilienmarktschwäche, Involution – keines dieser Probleme scheint defigelöst zu sein“, sagte Vey-Sern Ling von Union Bancaire Privée. Er fügte hinzu, dass Gewinnmitnahmen angesichts dieser Unsicherheit sinnvoll seien.

Das fasste den Tag ziemlich gut zusammen. Chinas vorheriger Kursanstieg, befeuert durch die Begeisterung um DeepSeek, hatte die lokalen Indizes eine Zeit lang zu globalen Ausreißern gemacht. Jetzt überprüfen Händler alles noch einmal, und die überzogenen Bewertungen im Technologiesektor tragen nicht gerade zur Beruhigung bei.

Neue Daten vom Montag zeigten einen erneuten Rückgang der Investitionen und das langsamste Wachstum der Einzelhandelsumsätze seit Beginn der Pandemie. Daraufhin gaben die Märkte stark nach. Der Immobilienmarkt verschärfte die Probleme zusätzlich , da die Hauspreise weiter fielen.

Die zunehmenden Schuldenprobleme von China Vanke verschärften den Druck auf den Immobilienmarkt zusätzlich. Die Handelsspannungen blieben bestehen und trugen zu einer noch instabileren gesamtwirtschaftlichen Lage bei.

dent Xi Jinping kündigte an, gegen „rücksichtslose“ Projekte vorzugehen, die nur oberflächliche Ergebnisse liefern. Seine Äußerungen wiesen auf Bedenken hinsichtlich der Qualität des Wachstums und der Verwendung finanzieller Ressourcen hin.

Diese Nachricht traf ein, als Technologieaktien bereits mit der Angst vor einer KI-Blase zu kämpfen hatten. Xin-Yao Ng von Aberdeen Investments erklärte, der Sektor reagiere auf die „generell schwache Konjunktur und das Fehlen aussagekräftiger Impulse von der Zentralen Wirtschaftskonferenz“.

Händler ziehen sich aus Technologieaktien zurück, da die Hoffnungen auf politische Verbesserungen schwinden.

Nachdem sich die Rallye abgeschwächt hatte, flossen Gelder von hochpreisigen Technologieaktien ab. Investoren investierten stattdessen in Bereiche, die von Pekings Maßnahmen zur Stützung der Binnennachfrage profitieren könnten. Diese Rotation trug dazu bei, dass sich inländische Aktien besser behaupteten. Der CSI 300 verlor im vergangenen Monat 2,8 %, während der HSCEI um 6,8 % nachgab.

Der MSCI China Index wird mit dem etwa Zwölffachen des erwarteten Gewinns gehandelt und liegt damit über seinem Fünfjahresdurchschnitt von elf. Einige große globale Vermögensverwalter, darunter Amundi und Fidelity International, sagten, China könne dank seiner Stärke im Bereich der künstlichen Intelligenz und seiner Fähigkeit, in Zeiten der Spannungen mit den USA stabil zu bleiben, auch im nächsten Jahr noch Gewinne erzielen.

Der MSCI China Index liegt in diesem Jahr immer noch fast 27 % im Plus und übertrifft damit vergleichbare regionale Indizes und hat den Anstieg des S&P 500 fast verdoppelt.

Trotzdem trafen Gewinnmitnahmen beliebte Marken wie Pop Mart und erhöhten so den Druck auf die heimischen Märkte.

Marvin Chen von Bloomberg Intelligence sagte: „Chinesische Aktien haben im vierten Quartal aufgrund fehlender Katalysatoren und enttäuschender Signale politischer Unterstützung an Dynamik verloren.“

Er fügte hinzu, dass der Markt sich möglicherweise bis Anfang nächsten Jahres, wenn die wichtigsten politischen Treffen beginnen, weiterhin an der globalen Stimmung orientieren werde.

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