Nach eingehenden Untersuchungen wurde Yao Qian, ehemaliger Direktor der Abteilung für Wissenschafts- und Technologieaufsicht der chinesischen Wertpapieraufsichtsbehörde, aus der Partei ausgeschlossen und seines Amtes enthoben, weil er den digitalen Yuan in Quid-pro-quo-Geschäften eingesetzt hatte.
China hat Yao Qian aus dem öffentlichen Amt entfernt und seine illegalen Gewinne eingezogen. Die Ermittlungen ergaben, dass er in mehrere Korruptionsfälle verwickelt war, darunter die illegale Verwendung des digitalen Yuan. Sein Verhalten ist ein schlechtes Omen für den digitalen Yuan, da sich gezeigt hat, dass dieser für illegale Zwecke missbraucht werden kann.
Der Stadtrat von Shanwei in der Provinz Guangdong hat beschlossen, Yao Qian wegen des Verdachts auf Straftaten an die Staatsanwaltschaft zu übergeben, damit dieser ihn gemäß den geltenden Gesetzen prüfen und strafrechtlich verfolgen kann. Darüber hinaus wird er das während seiner Amtszeit erworbene Vermögen zurückfordern.
Untersuchung der Korruption von Yao Qian
Yao Qian seine ursprünglichen Aufgaben als Technologie-Dienstleister auf. Stattdessen präsentierte er sich als unpolitischer, nach Ruhm strebender Finanztechnologie-Experte.
Er missbrauchte seine Befugnisse als Aufsichtsbehörde, darunter das Recht, Richtlinien zu empfehlen, zu formulieren und umzusetzen. Außerdem verschaffte er sich unrechtmäßige Vorteile bei der Geschäftsausweitung und der Beschaffung von Software und Hardware für IT-Systemdienstleistungsunternehmen.
Darüber hinaus nutzte er den digitalen Yuan, um durch illegale Aktivitäten Macht gegen Geld zu tauschen. Er nahm auch illegal wertvolle Güter wie Maotai-Schnaps und Bankette an.
Die Ermittlungsberichte warfen ihm zudem vor, bei der Anwerbung von Mitarbeitern Vorteile für Dritte angestrebt zu haben, was gegen Disziplin und Integrität verstößt. Er soll außerdem illegal hohe Geldsummen von der Aufsichtsbehörde geliehen und in Unternehmen investiert haben. Darüber hinaus soll er illegal Vermögenswerte in extrem hohem Wert angenommen haben.
Chinas Protokoll in den CBDC-Untersuchungen
Die Untersuchung wurde von der Zentralen Disziplinarkommission, der Nationalen Aufsichtskommission, der Disziplinaraufsichtsgruppe der Zentralen Disziplinarkommission, der Nationalen Aufsichtskommission bei der China Securities Regulatory Commission und der Shanwei Municipal Supervisory Commission der Provinz Guangdong genehmigt.
Die Übernahmen wurden unter Berücksichtigung der „Vorschriften über Disziplinarmaßnahmen der Kommunistischen Partei Chinas“, des „Aufsichtsgesetzes der Volksrepublik China“ und des „Verwaltungsstrafgesetzes der Volksrepublik China für Beamte“ geprüft
Das Verhalten von Yao Qian ist gravierend und hat negative Auswirkungen auf den digitalen Yuan. Als treibende Kraft hinter dieser Entwicklung spielt der digitale Yuan eine Schlüsselrolle in Chinas Strategie zur Stärkung der finanziellen Souveränität. Der Yuan bietet eine vielversprechende Alternative zu Kryptowährungen wie Bitcoin, die China vollständig verboten hat.
Die Chinesische Volksbank berichtete, dass der digitale Yuan zum 31. Juli 180 Millionen individuelle Wallets erreicht hat. Laut lokalen Medienberichten vom 11. Oktober hat die CBDC Transaktionen im Wert von über 7,3 Billionen Yuan (über 1 Billion US-Dollar) in Pilotregionen ermöglicht.
Der digitale Yuan wurde 2014 eingeführt und findet seither in verschiedenen Sektoren breite Anwendung. Dazu gehören Einzelhandel, Gesundheitswesen und öffentliche Dienstleistungen. Darüber hinaus trägt der digitale Yuan dazu bei, Chinas Abhängigkeit von traditionellen Finanzinfrastrukturen zu verringern und eine reibungslosere Teilhabe an der globalen digitalen Wirtschaft zu ermöglichen.
Neben der nationalen Einführung hat China die internationale Zusammenarbeit angestrebt, um den Einfluss des digitalen Yuan weltweit auszuweiten. Die chinesische Zentralbank ist Partnerschaften mit Zentralbanken in Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Hongkong eingegangen, um multilaterale digitale Währungsbrücken zu schaffen, die die Effizienz grenzüberschreitender Zahlungen verbessern sollen.

