Berichten zufolge sondiert die chinesische Zentralbank (PBOC) die Lage bezüglich der Dollar-Schwäche

- Die chinesische Zentralbank befragt stillschweigend Finanzinstitute zur Schwäche des US-Dollars.
- Dieser Schritt signalisiert Besorgnis über den steigenden Wert des Yuan und dessen Auswirkungen auf die chinesischen Exporte.
- Die PBOC bereitet sich möglicherweise auf Maßnahmen vor, da US-Zölle und globale Handelsveränderungen bevorstehen.
Die Chinesische Volksbank (PBOC) hat sich Berichten zufolge in den letzten Tagen an Finanzinstitute gewandt, um die Marktstimmung angesichts der anhaltenden Schwäche des US-Dollars zu erfassen.
Laut Reuters-Informationen, die sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berufen, verschickte die PBOC letzte Woche eine informelle Umfrage, um Meinungen darüber einzuholen, warum der Dollar an Wert verloren hat, wie lange dieser Trend anhalten könnte und was dies für den chinesischen Yuan bedeuten könnte.
Der Schritt signalisiert, dass Peking angesichts der jüngsten Kursgewinne des Yuan gegenüber dem schwächelnden Dollar und der möglichen Folgewirkungen auf die chinesischen Exporte zunehmend beunruhigt sein könnte.
Der Yuan hat sich stabilisiert, während der Dollar einbricht
Der US-Dollar hat ein schwieriges Jahr 2025 hinter sich. Der Dollar-Index, der trac, ist in diesem Jahr bisher um 11 % gefallen – der schlechteste Jahresbeginn seit 1973.
Seit Anfang April, alsdent Donald Trump einen umfassenden Stopp der Zölle ankündigte, ist der Dollar um 6,6 % gefallen, da die Märkte begannen, eine Lockerung der US-Handels- und Fiskalpolitik einzupreisen.
Im Gegensatz dazu blieb der chinesische Yuan relativ stabil und legte im gleichen Zeitraum um etwa 1,3 % zu. Das ist eine gute Nachricht für Verbraucher und Importeure, weniger jedoch für chinesische Exporteure, deren Waren auf dem Weltmarkt plötzlich teurer sind – gerade in einer Zeit, in der sie in einer sich abschwächenden Wirtschaft jeden Vorteil bräuchten.
Der Dollarverfall hat die chinesische Zentralbank (PBOC) in eine schwierige Lage. EinerseitstronYuan dazu bei, die importierte Inflation zu senken und Pekings Image als stabiler Akteur im globalen Finanzwesen zu stärken. Andererseits könnte er Hersteller und Exporteure unter Druck setzen, insbesondere da das Land nach einigen schwierigen Jahren versucht, das Wachstum wieder anzukurbeln.
Die PBOC bevorzugt seit langem Stabilität gegenüber abrupten Kursänderungen, und ihr Gouverneur Pan Gongsheng sagte Anfang dieses Jahres, dass die Aufrechterhaltung einer „angemessenen Stabilität“ des Yuan sowohl für das inländische als auch für das globale Vertrauen unerlässlich sei.
Die Umfrage könnte ein Vorläufer politischer Maßnahmen sein
Die Umfrage allein deutet nicht auf eine unmittelbare Kursänderung hin, könnte aber ein erster Schritt sein. In ähnlichen Situationen in der Vergangenheit hat die PBOC subtile Instrumente eingesetzt, um den Wert des Yuan ohne direkte Intervention zu steuern.
Im Aprilsoll die Zentralbank die staatlichen Banken dazu angehalten haben, ihre Dollarkäufe einzuschränken – ein Schritt, den viele als stillen Versuch werteten, den Yuan zu stabilisieren.
Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die chinesische Zentralbank (PBOC) nur dann eingreifen wird, wenn der Yuan deutlich anmaticgewinnt. Der Zeitpunkt dieser jüngsten Kontaktaufnahme hat jedoch Verwunderung ausgelöst. Sie erfolgt nur wenige Tage vor dem Auslaufen von Trumps 90-tägiger globaler Zollpause, die am Mittwoch, dem 10. Juli, endet, und nur einen Monat vor dem Auslaufen separater US-Zölle auf chinesische Technologieimporte.
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