China hat in den letzten sieben Monaten massiv US-Staatsanleihen und Anleihen von US-Agenturen im Wert von 74 Milliarden US-Dollar verkauft. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, sich von der US-Wirtschaft zu distanzieren. Stattdessen hortet das Land Gold.
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Laut der Chinesischen Volksbank (PBOC) wird das Land im Jahr 2024 über 2.250 Tonnen Gold im Wert von fast 159 Milliarden US-Dollar verfügen. Diese Änderung der Reservestrategie steht im Einklang mit der BRICS-Agenda der Entdollarisierung und verdrängt den US-Dollar von seiner Vormachtstellung.
Die BRICS-Staaten versuchen, den US-Dollar abzuschaffen
Der Verkauf von US-Staatsanleihen und Anleihen staatlicher Agenturen entspricht den langfristigen Zielen der BRICS-Staaten. Seit 2022 sind die BRICS-Staaten die größten Goldkäufer und haben US-Staatsanleihen in ihren Reserven durch das Edelmetall ersetzt. Allein im ersten Quartal 2024 soll US-Staatsanleihen im Wert von 53,3 Milliarden US-Dollar veräußert haben.

In den letzten Monaten des Jahres 2023 verkaufte China weitere US-Staatsanleihen und Anleihen staatlicher Agenturen im Wert von 21 Milliarden US-Dollar. Insgesamt stieß der asiatische Riese innerhalb von nur sieben Monaten US-Staatsanleihen im Wert von 74 Milliarden US-Dollar ab. Diese Entwicklung verdeutlicht das mangelnde Vertrauen der BRICS-Staaten in US-Staatsanleihen, insbesondere angesichts der auf 34,4 Billionen US-Dollar angewachsenen US-Verschuldung.
Die US-Wirtschaft ist bedroht
Während die BRICS-Staaten ihre Bemühungen um eine Entdollarisierung vorantreiben, bereitet das Dumping von US-Staatsanleihen den USA große Sorgen. Die US-Wirtschaft ist auf Auslandsinvestitionen angewiesen. China und andere BRICS-Länder setzen alles daran, diese Verbindungen zu kappen. Dies erhöht den Druck auf die amerikanische Wirtschaft zusätzlich, da Entwicklungsländer Investitionen in US-Staatsanleihen meiden.
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Die BRICS-Wirtschaftsallianz strebt einen verstärkten europäischen Handel an, was den US-Dollar zusätzlich belasten dürfte. China konzentriert sich seit Kurzem verstärkt auf sein eigenes Wirtschaftswachstum. Dazu gehört auch die Intensivierung der Handelsbeziehungen mit europäischen Staaten.
China konzentriert sich auf die Ankurbelung seiner Wirtschaft
dent Xi Jinping traf sich mit Vertretern staatlicher Unternehmen und ausländischen Investoren und betonte, dass Wirtschaftswachstum und Reformen die obersten Prioritäten des Landes seien. Er führte außerdem Gespräche mit europäischen Staats- und Regierungschefs, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu intensivieren.
Die BRICS-Staaten haben in den letzten Jahren geopolitisch ein enormes Wachstum erfahren. Das Bündnis wird sich beim Gipfeltreffen im August 2024 auf eine Erweiterung um fünf Länder konzentrieren. Es mangelt nicht an europäischen Nationen, die den Handel mit den BRICS-Staaten ausbauen wollen.
Frankreich hat sich stets für einematic Zusammenarbeit mit China eingesetzt. Auch die Beziehungen zu Serbien und Ungarn haben sich nach einem kürzlichen Besuch verbessert. Positive Treffen mit Vertretern aus Budapest, Belgrad und Brüssel deuten darauf hin, dass Chinas Plan in den kommenden Monaten Gestalt annehmen könnte.
Cryptopolitan -Berichterstattung von Jai Hamid

