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China entwickelte inmitten der US-Exportbeschränkungen zwei KI-Modelle mit im Inland produzierten Chips

VonEnacy MapakameEnacy Mapakame
3 Minuten Lesezeit
Trotz US-Exportbeschränkungen entwickelte China zwei KI-Modelle mit im Inland produzierten Chips.
  • Das Unternehmen gab bekannt, dass die neuen LLMs über Milliarden von Parametern verfügen, was sie besonders leistungsstark macht.
  • Die Modelle wurden mit Tausenden von in China hergestellten Chips trainiert.
  • Diese Initiative stärkt Chinas Selbstversorgung mit KI-Chips.

China Telecom, ein Telekommunikationsriese des Landes, hat zwei LLM-Absolventen eingeführt, die mit inländisch produzierten Chips geschult wurden. Dieser Durchbruch für das Unternehmen erfolgte inmitten verschärfter US-Exportbeschränkungen für High-End-Halbleiter, die insbesondere den Zugang für Unternehmen wie Nvidia, die fortschrittliche Prozessoren herstellen, einschränken. 

Eines der Modelle trägt den Namen TeleChia2-115B. Dieses Modell besteht aus 100 Milliarden Parametern. Das zweite Modell ist noch unbenannt, enthält aber eine Billion Parameter.

Diese Modelle wurden mit Zehntausenden in China hergestellten Chips trainiert. Dieser Erfolg unterstreicht Chinas zunehmende Fähigkeit,dentan KI-Technologien und -Fortschritten zu arbeiten.

China Telecom demonstriert Chinas Bemühungen um die Autonomie von KI-Chips

Dieser Erfolg unterstreicht Chinas zunehmende Fähigkeit,dentan KI-Technologien und -Fortschritten zu arbeiten, und das zu einer Zeit, in der die USA Beschränkungen für den Export ihrer Chips in das asiatische Land verhängt haben.

Diese strengen Exportbestimmungen erschweren es China, Zugang zu High-End-Prozessoren von Unternehmen wie Nvidia und anderen ausländischen Firmen zu erhalten.

Laut dem KI-Institut des Unternehmens, das eine Erklärung auf WeChat veröffentlichte, ist diese Entwicklung ein großer Erfolg, der Chinas Fähigkeit demonstriert, große Sprachmodelle (LLMs) autonom zu trainieren und gleichzeitig eine neue Phase der Innovation und Selbstständigkeit in der KI-Technologie signalisiert.

Das Unternehmen hat seine Modelle zudem mit dem Hinweis auf deren Umfang als „bemerkenswert“ beworben und sie mit einer Billion Parametern beworben. Damit sind lediglich die Variablen gemeint, die ein Modell während des Trainings beim Lernen unterstützen. Daraus folgt, dass ein KI-Modell umso komplexer und leistungsfähiger wird, je mehr Parameter es besitzt.

Laut AINewswollen chinesische Unternehmen trotz der Exportbeschränkungen der USA mit den globalen Marktführern im Bereich der KI-Technologie außerhalb Chinas Schritt halten.

Die Beschränkungen für Nvidias A100 und H100, die neuesten und leistungsstärksten KI-Chips des Unternehmens, haben China gezwungen, sich nach Alternativen umzusehen. Dies hat auch dazu geführt, dass chinesische Firmen eigene Prozessoren entwickeln, um ihre Abhängigkeit von US-Technologien zu verringern. Beispielsweise verfügt das Modell TeleChat2-115B über rund 100 Milliarden Parameter und erreicht damit die Leistung gängiger Plattformen.

Obwohl China Telecom nicht den Namen des Unternehmens nannte, das die im Inland entwickelten Chips für das Training seiner Modelle lieferte, spielen die Ascend-Chips von Huawei eine Schlüsselrolle in den KI-Plänen des Landes.

Lokale Kooperationen helfen Unternehmen wie China Telecom dabei, den Inlandsmarkt zu bedienen

Huawei, das in den letzten Jahren ebenfalls US-Sanktionen ausgesetzt war, verstärkt seine Bemühungen um Unabhängigkeit im Bereich der künstlichen Intelligenz. Vor Kurzem begann Huawei mit den Tests seines neuesten KI-Prozessors, des Ascend 910C. Potenzielle Kunden in China stehen bereits auf der Warteliste für den Prozessor.

Große chinesische Serverfirmen testen derzeit zusammen mit Internetunternehmen, die zuvor Chips von Nvidia verwendet haben, die Leistungsfähigkeit des Ascend 910C, der eine der wenigen Alternativen zu Nvidia-Hardware darstellt.

Die Prozessoren von Ascend gelten als eine der praktikablen Alternativen Chinas zu den Chips von Nvidia und werden die Abhängigkeit des Landes von den USA verringern.

Neben Huawei arbeitet China Telecom auch mit anderen lokalen Chipherstellern wie Cambrion zusammen, einem Start-up-Unternehmen, das sich auf KI-Prozessoren spezialisiert hat. Dies spiegelt Chinas weitergehende Ambitionen wider, eigene KI-Lösungen zu entwickeln und sich gleichzeitig vor den Auswirkungen der US-Exportkontrollen zu schützen.

Das Land reduziert schrittweise seine Abhängigkeit von ausländischer Hardware, insbesondere von Nvidia, deren GPUs sehr begehrt sind.

Die US-Beschränkungen haben auch zu einem florierenden Schwarzmarkt für US-amerikanische KI-Hardware geführt, da diese auf verschiedenen Wegen ins Land geschmuggelt wird.

Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass chinesische Firmen angeblich über Amazon-Cloud-Dienste oder deren Konkurrenten Zugang zu modernsten KI-Funktionen und beschränkten US-Chips erhalten.

Reuters gab kürzlich bekannt, im vergangenen Jahr über 50 Dokumente aus einer öffentlich zugänglichen chinesischen Datenbank ausgewertet zu haben. Die Dokumente belegen, dass über elf chinesische Unternehmen Zugang zu beschränkten US-Technologien oder Cloud-Diensten erlangt haben.

Vier dieser Unternehmen gaben eindeutig an, mit Amazon in Verbindung zu stehen, indem sie erklärten, dass sie über chinesische Vermittler und nicht direkt über AWS auf die Einrichtungen zugreifen.

 

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