China erwägt massive Kapitalspritze für Banken in Höhe von 142 Milliarden US-Dollar (1 Billion Yuan)

- China plant, Großbanken mit einer Kapitalspritze von 142,39 Milliarden US-Dollar (1 Billion Yuan) zu retten.
- Peking wird das Konjunkturprogramm durch die Ausgabe neuer spezieller Staatsanleihen finanzieren.
- Die Entscheidung ist noch nicht endgültig und kann sich ändern.
China steht kurz davor, fast 142,4 Milliarden US-Dollar (1 Billion Yuan) in die größte Staatsbank Chinas zu investieren, um die Kapazitäten dieser zu stärken und so die angeschlagene Wirtschaft und die schwächelnden Märkte zu stützen. Quellen bestätigten, dass Peking die Ausgabe neuer Staatsanleihen plant, um das größte staatliche Rettungsprogramm Chinas seit der globalen Finanzkrise von 2008 zu finanzieren.
Die Entscheidung stand im Einklang mit Pekings umfassenden Konjunkturmaßnahmen zur Ankurbelung der schwächelnden Wirtschaft, nachdem vier der fünf größten Banken des Landes laut Bloomberg im zweiten Quartal Verluste gemeldet hatten. Die Banken hatten die Zinssätze als Reaktion auf Aufforderungen der Regierung gesenkt, um die sinkende Kreditnachfrage anzukurbeln. Analysten empfahlen weitere fiskalische Anreize, da Chinas Wachstumsziel aufgrund des Deflationsdrucks gefährdet sei.
Peking stellt ein umfangreiches Konjunkturpaket zur Wiederherstellung des wirtschaftlichen Vertrauens vor
EXKLUSIV: China erwägt, seinen größten Staatsbanken erstmals seit der globalen Finanzkrise 2008 bis zu 142 Milliarden US-Dollar Kapital zuzuführen. https://t.co/hCnbhSu8J2
— Bloomberg (@business) 26. September 2024
China prüfte die Möglichkeit, die größten Banken des Landes mit einer massiven Kapitalspritze von 142 Milliarden US-Dollar zu unterstützen, um die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln. Die Entscheidung ist jedoch noch nicht endgültig; sie befindet sich noch in einem frühen Stadium. Die chinesische Zentralbank hatte am 24. September ihr geplantes Konjunkturpaket vorgestellt, um die Wirtschaft aus dem deflationären Druck zu befreien und das Vertrauen in die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wiederherzustellen.
Die Chinesische Volksbank (PBOC) wurde von Analysten kritisiert, die die Effektivität ihrer Liquiditätsspritzen infrage stellten, da die Kreditnachfrage von Konsumenten und Unternehmen extrem gering war. Die Analysten bemängelten zudem, dass keine Maßnahmen zur Unterstützung der Realwirtschaft ergriffen wurden, um Chinas anhaltende strukturelle Abschwächung wiederzubeleben und zu stabilisieren. Sie wiesen außerdem darauf hin, dass weitere fiskalische Anreize erforderlich seien, um das angestrebte Wirtschaftswachstum von 5 % in diesem Jahr zu erreichen.
„Dies ist das bedeutendste Konjunkturpaket der PBOC seit Beginn der Pandemie… Aber allein könnte es nicht ausreichen.“
–Julian Evans-Pritchard, Analyst bei Capital Economics
Die PBOC kündigte zudem Zinssenkungen an, darunter auch für ihren neuen Referenzzinssatz für siebentägige Reverse-Repo-Geschäfte, der um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 % gesenkt werden soll. Weiterhin erklärte sie, dass die Zinsen für mittelfristige Kredite um 30 Basispunkte und die Leitzinsen um 20 bis 25 Basispunkte fallen werden. Gary Ng, leitender Ökonom bei Natixis, merkte an, dass diese Maßnahmen zwar etwas spät kämen, aber besser seien als gar keine.
Der chinesische Leitindex CSI 300 legte um 0,35 % zu, der Hongkonger HSI-Index notierte 1,5 % höher und der Yuan stieg am 26. September um 0,12 %.
Die Senkung der Zinssätze erweist sich als nachteilig für Chinas Wirtschaft
Vier der fünf größten chinesischen Banken verzeichneten im zweiten Quartal niedrigere Umsätze, nachdem die chinesische Regierung durch Zinssenkungen die Kreditnachfrage ankurbeln wollte. Die Industrial and Commercial Bank of China Ltd (ICBC) und die CCB (China Construction Bank) meldeten einen Rückgang des Nettogewinns im zweiten Quartal um 0,8 % bzw. 1,4 %.
Die Nettozinsmarge (NIM) der ICBC sank bis Ende Juni auf 1,43 %, nach 1,48 % nur drei Monate zuvor.
Die Bank of Communications (BoCom) und die Bank of China meldeten im zweiten Quartal ebenfalls niedrigere Gewinne, während die AgBank mit einem Gewinnanstieg von 14,2 % den Trend übertraf.
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