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Die CFTC erlaubt amerikanischen Händlern den Zugang zu Kryptobörsen außerhalb der USA

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
  • Die CFTC hat eine Empfehlung herausgegeben, die es US-Händlern ermöglicht, legal auf Kryptobörsen außerhalb der USA zuzugreifen.
  • Die Regelung basiert auf dem Registrierungsrahmen des Foreign Board of Trade (FBOT).
  • Dieser Schritt bietet ausländischen Börsen einen legalen Weg, wieder in den US-Markt einzutreten.

Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat ein neues Kapitel für amerikanische Krypto-Händler aufgeschlagen. Die Aufsichtsbehörde veröffentlichte eine Mitteilung, in der sie bestätigt, dass USdentnun legal über ihr Registrierungssystem für ausländische Handelskammern (Foreign Board of Trade, FBOT) Zugang zu Krypto-Börsen außerhalb der USA erhalten.

Dieser Schritt bedeutet einen tiefgreifenden Wandel für die Märkte digitaler Vermögenswerte. Jahrelang trieben regulatorische Grauzonen und aggressive Durchsetzung der Gesetze US-Händler ins Ausland. Einige Börsen blockierten den Zugang für Kunden in den Vereinigten Staaten und verbannten sie so auf kleinere, inländische Plattformen mit einem geringeren Angebot.

Nach der Registrierung von FBOTs können internationale Börsen wieder unter gleichen Wettbewerbsbedingungen auf dem US-Markt agieren. Die Mitteilung weist darauf hin, dass die FBOT-Registrierung für Nicht-US-Börsen gilt, um Zugang zu ihren US-Händlern zu erhalten. Dieser Ansatz, so die CFTC, habe sich im global dezentralisierten Markt für Derivate bewährt und funktioniere ebenso gut für Kryptowährungen.

Die Entscheidung schaffe lang ersehnte Klarheit darüber, was ein börsennotiertes Unternehmen ist und was nicht, sagte Caroline D. Pham, die Interims-Vorsitzende. Sie argumentierte, dass amerikanische Händler die Freiheit haben sollten, diese globalen Liquiditätspools frei zu nutzen.

Laut Pham haben amerikanische Unternehmen, die bisher verpflichtet waren, Niederlassungen im Ausland zu gründen, um den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen, nun wahrscheinlich die Möglichkeit, diese Funktionen wieder ins Inland zu verlagern.

Marktbeobachter sagen jedoch, dass dies den amerikanischen Markt effektiv wieder für große Handelsplattformen wie Binance, Bybit und OKX öffnen würde, die Amerikaner in den letzten Jahren abgewiesen haben.

Die Empfehlung beseitigt jahrelangen regulatorischen Nebel.

Die CFTC versuchte außerdem, die Verwirrung aufzuklären, die ihre jüngsten Durchsetzungsmaßnahmen verursacht hatten. Einige ausländische Börsen nutzen solltentracMarket (DCM) anstelle eines FBOT

Die Unsicherheit erstickte Innovationen und veranlasste Unternehmen, sich von amerikanischen Kunden abzuwenden. Laut Pham lag dies an „neuen Auslegungen“, die der jahrzehntelangen Praxis der CFTC widersprachen.

Mit der Bestätigung der FBOT-Regeln herrscht wieder regulatorische Klarheit. Nicht-US-Börsen kennen nun das Verfahren: Registrierung als FBOTs, Betrieb unter Aufsicht und legale Bedienung amerikanischer Händler.

Für US-Händler hängt viel von der Entscheidung der CFTC ab. Jahrelang waren sie auf wenige inländische Börsen mit begrenzten Optionen und geringer Liquidität beschränkt. Nun können US-Händler Zugang zu globalen Märkten erhalten, sich globalen Liquiditätspools anschließen und eine größere Vielfalt an handelbaren Instrumenten enj– und damit weltweit auf Augenhöhe handeln.

Für ausländische Börsen war die Empfehlung ein lang ersehnter, legaler Weg zurück in den lukrativen US-Markt. Einige der größten Plattformen, darunter Binance und Bybit, hatten US-Nutzer zeitweise gesperrt oder deren Zugang eingeschränkt, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Da der Registrierungs- und Strukturierungsrahmen für den FBOT nun klar definiert ist, können diese Unternehmen in die USA zurückkehren und sich dort einem klar etablierten Regelwerk und der Verschwendung regulatorischer Ressourcen stellen.

Die gesamte Kryptoindustrie wird davon profitieren. Indem die CFTC signalisiert hat, von der derzeitigen Zurückhaltung abzurücken und sich für regulatorische Klarheit einzusetzen, hat sie die USA als führenden Akteur auf den globalen Märkten für digitale Vermögenswerte gefestigt. Sollte das Land seinen Kurs ändern, dürfte dies das Vertrauen der Marktteilnehmer wiederherstellen und weitere Innovationen und Investitionen ins Land zurückbringen.

Die Politik prägt das Marktumfeld

Die Ankündigung erfolgt im Zuge eines, wie CFTC-Insider es nennen, „Krypto-Sprints“ zur Modernisierung der US-amerikanischen Vorschriften für digitale Vermögenswerte. Sie steht auch im Einklang mit ähnlichen Bemühungen anderer Regierungen, im globalen Wettbewerb bestehen zu können, nachdem Singapur, Hongkong und die Europäische Union flexiblere Regulierungsrahmen geschaffen haben.

Der Schritt wurde in Washington als politisch brisant angesehen. Pham bezeichnete ihn als Sieg für die Führungsrolle der USA auf den Finanzmärkten und stilisierte die Regelung als sowohl innovations- als auch händlerfreundlich.

Die Marktreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Analysten ergänzten, die neuen Richtlinien könnten das Handelsvolumen auf wichtigen Offshore-Plattformen ankurbeln und US-Händler stärker in den globalen Markt einbinden. Einige gingen sogar so weit, vorherzusagen, dass sie die Liquidität Bitcoin und Ethereum in den kommenden Monaten steigern könnten.

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