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Die CFTC schlägt neue Regeln zum Schutz von Kundengeldern im Derivatehandel vor

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
2 Minuten Lesezeit
CFTC
  • Die CFTC hat neue Regeln zum Schutz von Kundengeldern im Derivatehandel vorgeschlagen, die durch den Zusammenbruch von FTX im vergangenen Jahr inspiriert wurden.
  • Der Vorschlag zielt darauf ab, zu verhindern, dass DCOs Kundengelder mit ihren eigenen vermischen, und hat bei den Kommissaren gemischte Reaktionen hervorgerufen.
  • Die Regelung steht nun der Öffentlichkeit zur Stellungnahme offen, und die Interessengruppen werden bei der Gestaltung der Vorschriften für die Branche mitwirken können.

Die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat als Reaktion auf die Bedenken nach dem Zusammenbruch von FTX im vergangenen Jahr einen wichtigen Schritt zur Verbesserung des Kundenschutzes im Derivatehandel unternommen.

Die CFTC-Kommissare stimmten kürzlich für einen Vorschlag, der verhindern soll, dass Derivate-Clearingorganisationen (DCOs) Kundengelder mit ihren eigenen vermischen.

Schutz der Kundengelder

Die vorgeschlagene Regelung, zu der nun öffentliche Stellungnahmen möglich sind, soll sicherstellen, dass Krypto-Organisationen (DCOs) Kundengelder von ihren eigenen Geldern trennen. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Situationen wie den Zusammenbruch von FTX zu verhindern, bei dem Milliarden von Dollar an Kundengeldern verloren gingen. Gemäß der vorgeschlagenen Regelung wären Kundengelder vor potenziellen Verlusten geschützt, falls eine DCO in eine Liquiditätskrise gerät, beispielsweise durch einen sprunghaften Anstieg von Auszahlungsanfragen an einer Kryptobörse.

Der Vorsitzende der CFTC, Rostin Behnam, betonte die Bedeutung dieses Vorschlags und verwies auf die sich wandelnde Landschaft der Finanzmärkte, insbesondere im Kryptobereich. „Es handelt sich um einen wichtigen Vorschlag, da meines Erachtens noch viele offene Fragen zu politischen Risiken und dem Gesetz bestehen“, erklärte Behnam.

Der Zusammenbruch von FTX war ein wesentlicher Anstoß für den Vorschlag der CFTC. Kommissarin Kristin Johnson sprach sichtronfür die Maßnahme aus und hob die verheerenden Folgen von Verlusten hervor, die Kunden ohne entsprechende Regelungen zur Verhinderung der Vermischung von Kundengeldern erleiden könnten.

Gemischte Reaktionen bei den Kommissaren

Obwohl die meisten Kommissionsmitglieder für den Vorschlag stimmten, gab es innerhalb der Kommission unterschiedliche Meinungen. Kommissarin Summer Mersinger, eine der beiden Gegenstimmenden, äußerte Bedenken hinsichtlich bestimmter Aspekte des Vorschlags. Sie regte an, mehr Zeit für die Prüfung der Sachlage einzuplanen und forderte eine gründliche Kosten-Nutzen-Analyse.

Kommissarin Caroline Pham, die zwar die Mehrheit unterstützte, aber eine abweichende Stimme abgab, wies darauf hin, dass die CFTC bereits umfassende Regelungen zum Schutz von Kundengeldern bei Futures-Kommissionshändlern eingeführt hat. Sie betonte, wie wichtig es sei, Änderungen an bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen sorgfältig zu prüfen.

Kommissarin Christy Goldsmith Romero, die als Einzige dagegen stimmte, äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen des Vorschlags auf die tatsächlichen Krypto-Investoren, die eine Plattform nutzen. Sie befürchtete, dass die Betroffenen möglicherweise nicht vollständig verstehen, dass sie nicht denselben Verbraucherschutz genießen würden.

Der Weg vor uns

Der Vorschlag der CFTC stellt eine bedeutende Weiterentwicklung im Derivatehandel dar. Sollte er in Kraft treten, wären Depotbanken verpflichtet, Schutzmaßnahmen zum Schutz von Kundengeldern zu implementieren und so das Risiko von Großverlusten wie im Fall FTX zu verringern.

Der Vorschlag steht nun zur öffentlichen Stellungnahme offen, und Branchenvertreter, Experten und die Öffentlichkeit haben die Möglichkeit, ihre Meinungen und Bedenken zu äußern. Die CFTC wird diese Rückmeldungen voraussichtlich im weiteren Verlauf des Regelungsverfahrens berücksichtigen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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