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Die nigerianische Zentralbank (CBN) verhängt Sanktionen gegen drei Banken wegen Verstößen gegen die Krypto-Regulierung

VonMuhaimin OlowoporokuMuhaimin Olowoporoku
2 Minuten Lesezeit

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Die Zentralbank von Nigeria (CBN) verhängt Geldstrafen gegen drei Geschäftsbanken wegen Verstoßes gegen ihre Richtlinie zu Kryptowährungstransaktionen.
  • Die sanktionierten Banken waren Access Bank, Stanbic IBTC Bank und UBA.
  • Die Zentralbank von Nigeria (CBN) unterstützt keine Kryptowährungen.

Die Zentralbank von Nigeria (CBN) hat drei Geschäftsbanken des Landes sanktioniert, weil diese gegen ihre Richtlinie verstoßen haben. Diese Richtlinie verbietet Banken, Kryptowährungsgeschäfte ihrer Kunden zu unterstützen. Betroffen sind die Access Bank, Stanbic IBTC (nigerianische Tochtergesellschaft der Standard Bank Group LTD) und die United Bank for Africa (UBA). Die drei Finanzinstitute wurden zu einer Gesamtstrafe von 800 Millionen Naira verurteilt.

Am 5. Februar 2021 erließ die Zentralbank ein Rundschreiben , in dem sie alle Banken anwies, die Konten von Kunden zu schließen, die für Kryptowährungstransaktionen jeglicher Art genutzt wurden.

Die Access Bank musste den Großteil der Geldstrafe zahlen, da sie laut einer bei der Nigerianischen Börse eingereichten Meldung 500 Millionen Naira zahlen musste, weil sie zahlreiche Kundenkonten, die für Transaktionen mit virtuellen Währungen genutzt wurden, nicht geschlossen hatte. Gleichzeitig entdeckte die Zentralbank von Nigeria (CBN) Kryptowährungsgeschäfte im UBA-System, woraufhin die Bank zur Zahlung von 100 Millionen Naira verurteilt wurde.

Stanbic IBTC wurde ebenfalls mit einer Geldstrafe von 200 Millionen Naira belegt, weil das Unternehmen gegen dieselbe Richtlinie verstoßen hatte, da zwei Konten angeblich in Kryptotransaktionen verwickelt waren. Dies gab Wole Adeniyi, CEO von Stanbic IBTC, in einer Telefonkonferenz mit Bankinvestoren bekannt. Er betonte jedoch, dass die Bank die Anweisungen der Zentralbank von Nigeria (CBN) vollständig befolgt habe und die Transaktionen höchstwahrscheinlich unentdeckt geblieben seien.

Die Zentralbank von Nigeria (CBN) geht weiterhin hart gegen Kryptowährungen vor.

Die Zentralbank von Nigeria (CBN) nannte, wie andere Finanzinstitute, die Kryptowährungen vollständig oder implizit verboten haben, die Anonymität des Kryptowährungssystems als einen der Gründe für diese Richtlinie. Laut der Zentralbank macht diese Eigenschaft digitale Vermögenswerte zu einem geeigneten Mittel für kriminelle Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Die Zentralbank von Nigeria (CBN) war Kryptowährungen gegenüber nie ein Freund. 2017 verbot sie Banken, digitale Währungen jeglicher Art zu halten, zu verwenden oder damit zu handeln. Die CBN warnte ihre Bürger außerdem vor Investitionen in Kryptowährungen. Sie erklärte, solche Investitionen seien nicht rechtlich abgesichert und Investitionen erfolgten auf eigenes Risiko. Drei Jahre später verbot die Zentralbank Banken die Abwicklung von Zahlungen für Kryptowährungstransaktionen. Zur Durchsetzung dieses Verbots ordnete die CBN die Schließung von Konten an, über die mit Kryptowährungen gehandelt wurde.

Kryptowährungen sind in Nigeria jedoch nicht illegal; die Richtlinie der Zentralbank beschränkt lediglich die Durchführung von Krypto-Transaktionen durch Banken. Bürger dürfen weiterhin Kryptowährungen besitzen, und Kryptobörsen sind im Land weiterhin aktiv.

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Muhaimin Olowoporoku

Muhaimin Olowoporoku

Muhaimin schreibt leidenschaftlich gern über Krypto-News und ist selbst ein begeisterter Krypto-Fan. Er hat ein Talent dafür, komplexe Sachverhalte zu analysieren und sein Publikum über aktuelle Entwicklungen weltweit zu informieren. Er ist überzeugt, dass Blockchain und Kryptowährungen die nützlichsten Systeme gegenseitigen Vertrauens sind, die je entwickelt wurden.

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