Kanadas Vergeltungsmaßnahmen gegen Trumps Zölle und Übernahmedrohungen könnten tödlich sein

- Trump will einen 25-prozentigen Zoll auf kanadische Importe erheben, und Kanada ist bereit, sich heftig zu wehren.
- Kanadas Vergeltungsmaßnahmen könnten Zölle auf US-Waren und Exportsteuern auf Öl und Gas umfassen, was der US-Wirtschaft schaden würde.
- Trump schlug vor, Kanada solle der „51. Bundesstaat“ werden, woraufhin die Kanadier unmissverständlich klarstellten, dass dies niemals geschehen wird.
Die Spannungen zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten haben einen Siedepunkt erreicht.dent Donald Trump nutzt wieder seine bevorzugte Plattform (Twitter) und droht mit einem 25-prozentigen Zoll auf kanadische Waren. Er schlägt sogar absurd vor, Kanada solle der „51. Bundesstaat“ werden
Als Reaktion darauf bereitet Kanada einen harten Gegenschlag vor. Dessen Vergeltungsmaßnahmen könnten verheerende Folgen für die US-Wirtschaft haben und die größte Handelspartnerschaft der Welt zerstören.
Trudeau macht den ersten Schlag
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau reiste Ende November nach Mar-a-Lago, um Trump persönlich zu konfrontieren. In einem angespannten dreistündigen Treffen versuchte er Berichten zufolge , das Gespräch in Richtung Diplomatie und gegenseitigen Nutzen zu lenken.
Aber mal ehrlich – Trump davon zu überzeugen, bei einem Zoll nachzugeben, von dem er glaubt, dass er die Einwanderung und den Drogenhandel „lösen“ wird, ist, als würde man versuchen, einen Güterzug mit einem Fahrrad zu stoppen.
Nach dem Treffen bekräftigte Trump fast umgehend seine Drohungen mit Zöllen und goss Öl ins Feuer, indem er beiläufig die Idee ins Spiel brachte, Kanada könne Teil der USA werden. Seine genauen Worte? „Vielleicht sollte Kanada darüber nachdenken, der 51. Bundesstaat zu werden. Sie würden es lieben.“
Die Kanadier waren erwartungsgemäß nicht begeistert.
Der Vorsitzende der Konservativen Partei, Pierre Poilievre, konterte umgehend. „Kanada wird niemals der 51. Bundesstaat werden“, sagte er auf einer Pressekonferenz. „Wir sind eine souveräne Nation und lassen uns nicht einschüchtern.“ Ontarios Premierminister Doug Ford erklärte: „Die Unabhängigkeit unseres Landes ist nicht verhandelbar.“
Die Gegenreaktion beschränkte sich nicht auf politische Kreise. In ganz Kanada nutzten Bürger die sozialen Medien, um Trumps Vorschlag zu verspotten. Ein Tweet, der sich rasant verbreitete, lautete: „Wir würden lieber dem Mars beitreten als den USA #51stStateNever.“ Selbst Provinzen, die in politischen Fragen oft unterschiedlicher Meinung sind, schienen sich in der Ablehnung des Konzepts der Eigenstaatlichkeit einig zu sein.
Falls Trump glaubte, seine Äußerung zur Frage der Staatlichkeit würde Kanada unter Druck setzen, hat er sich gewaltig verschätzt. Die Idee, ein US-Bundesstaat zu werden, ist in Kanada ungefähr so beliebt wie Ananas auf Poutine.
Für viele Kanadier ist dieser Vorschlag eine Beleidigung ihrer nationalendent. Kanadas allgemeine Gesundheitsversorgung, fortschrittliche Sozialpolitik und kulturelle Eigenständigkeit sind Quellen des Stolzes. Diese Errungenschaften aufzugeben, um in ein System eingegliedert zu werden, das sie als chaotisch und ungerecht empfinden? Auf keinen Fall.
Eine Umfrage aus dem Jahr 2023 ergab, dass 44 % der Kanadier die hohen Einwanderungszahlen bereits mit Sorge betrachten und befürchten, dass diese die kanadischedentverwässern könnten. Die Einführung eines eigenen Bundesstaates mit all den damit verbundenen politischen Problemen ist für die meisten völlig inakzeptabel.
Dennoch sind nicht alle Kanadier kategorisch gegen engere Beziehungen zu den USA. Einige sehen Vorteile in einer verstärkten Zusammenarbeit, insbesondere in Bereichen wie Verteidigung und Grenzsicherheit.
Einige wenige argumentieren sogar, eine engere Anbindung an die USA könne langfristig wirtschaftliche Stabilität bieten. Doch eines ist klar: „Engere Beziehungen“ sind nicht dasselbe wie der Beitritt als 51. Bundesstaat.
Ein 500 Milliarden Dollar schwerer Schlag in die Magengrube
Trumps Zollvorschlag ist wirtschaftlich gesehen ein schwerer Schlag gegen Kanadas wichtigste Branchen. Da täglich Waren im Wert von 3,6 Milliarden CAD die Grenze passieren, könnte ein Zoll von 25 % Sektoren wie das verarbeitende Gewerbe, die Landwirtschaft und den Energiesektorripple treffen.
Kanada ist der größte ausländische Lieferant von Öl und Erdgas in die USA, wodurch Energieexporte zu einem seiner wichtigsten Verhandlungsmittel werden.
Offizielle Stellen angeblich eine Reihe von Vergeltungsmaßnahmen vor, die Trump seinen Tweet wohl bald bereuen lassen könnten. Ganz oben auf der Liste: gezielte Zölle auf US-Waren.
Der Plan? Die Wirtschaft direkt angreifen, indem man sich auf Staaten konzentriert, die stark vom kanadischen Handel abhängig sind. Wenn diese Zölle hart genug wirken, könnten sie amerikanische Abgeordnete dazu bewegen, Druck auf Trump auszuüben, damit er einlenkt.
Auch Energieexportzölle stehen zur Debatte. Sollte Kanada Zölle auf Öl- und Erdgaslieferungen in die USA erheben, könnten die Energiepreise südlich der Grenze sprunghaft ansteigen.
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