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Können Gold und Bitcoin trotz der Skepsis gegenüber Zinssenkungen bestehen?

VonFlorence MuchaiFlorence Muchai
3 Minuten Lesezeit
Gold
  • Die Goldpreise (XAU/USD) schlossen letzte Woche niedriger und verzeichneten damit den zweiten Rückgang innerhalb von drei Wochen. Beeinflusst wurden sie durch vorsichtige Äußerungen von Vertretern der US-Notenbank und die chinesischen Wirtschaftsdaten der vergangenen Woche.
  • Ein Blick auf die Ereignisse der kommenden Woche lässt vermuten, dass die Goldpreise angesichts der Zinsentscheidungen der Bank of Japan, der Bank of Canada und der EZB weiterhin vorsichtig agieren dürften. Es wird erwartet, dass alle drei die Leitzinsen unverändert lassen.
  • Im schlimmsten Fall könnte der Bitcoin-Preis auf das höchste Handelsvolumen von 2023 bei 27.774 US-Dollartrac, was etwa 13 % unter der Schwelle von 32.293 US-Dollar liegt.

Gold oder Bitcoin, oder beides? Das Zusammenspiel zwischen traditionellen Vermögenswerten und aufstrebenden digitalen Währungen hat großes Interesse geweckt. In letzter Zeit, da Zentralbanken ihre Geldpolitik überdenken und Zinssenkungen erneut in Betracht ziehen, stehen zwei unterschiedliche Vermögenswerte im Fokus: Gold, seit Langem ein Symbol für Wohlstand und Stabilität, und Bitcoin, eine dezentrale digitale Währung, die herkömmliche Wertvorstellungen infrage stellt.

Gold und Bitcoin – Welcher ist der wahre Schutz gegen Inflation?

Der Goldpreis (XAU/USD) schloss letzte Woche niedriger und verzeichnete damit den zweiten Rückgang innerhalb von drei Wochen. Auslöser waren die vorsichtigen Äußerungen der US-Notenbank. Der Gouverneur der Federal Reserve, Christopher Waller, plädierte für ein „methodisches und umsichtiges“ Vorgehen bei Zinssenkungen, was der Forderung von Austan Goolsbee,dent der Federal Reserve Bank von Chicago, und Raphael Bostic,dent der Federal Reserve Bank von Atlanta, entsprach.

Beide betonten die Notwendigkeit weiterer Inflationsdaten vor Zinsanpassungen, was auf wahrscheinliche Verzögerungen bei Zinssenkungen hindeutet und die Stimmung der Anleger beeinflusst.

Das gelbe Metall startete schwach in die Woche, belastet durch einetronErholung der Nachfrage nach dem US-Dollar sowie einen ebenso robusten Anstieg der US-Renditen über verschiedene Zeiträume hinweg.

Die Veröffentlichung chinesischer Wirtschaftsdaten in der ersten Wochenhälfte enttäuschte die Marktteilnehmer erneut und bestätigte die Annahme, dass eine wirtschaftliche Erholung in diesem Land vorerst ein Wunschtraum bleibt.

Dieses Szenario in China führte dazu, dass sowohl Gold als auch der risikogebundene Aktienmarkt ihre wöchentlichen Rückgänge fortsetzten, und zwar zu einer Zeit, in der die Aufwärtsdynamik des US-Dollarstronwar und der USD-Index (DXY) auf neue Jahreshochs um 103,70 (17. Januar) stieg.

Goldprognose diese Woche

Der unerwartete Anstieg der Inflationszahlen in Großbritannien hat die Argumente für eine längerfristige Beibehaltung der restriktiven Geldpolitik als ursprünglich erwartet bestärkt. Zudem verzögerte die hohe Inflation in Großbritannien die Marktspekulationen über eine mögliche Zinssenkung der Zentralbank im ersten Halbjahr.

Christine Lagarde,dent der Europäischen Zentralbank (EZB), wurde Mitglied der Gesellschaft, nachdem sie die Ansicht geäußert hatte, die EZB könne möglicherweise im Sommer mit einer Senkung ihrer Leitzinsen beginnen. Diese Ansicht wurde im Laufe der Woche von weiteren politischen Entscheidungsträgern unterstützt.

Ein Blick auf die Ereignisse der kommenden Woche deutet darauf hin, dass die Goldpreise angesichts der Zinsentscheidungen der Bank of Japan, der Bank of Canada und der Europäischen Zentralbank weiterhin vorsichtig agieren dürften. Es wird erwartet, dass alle drei ihre Leitzinsen unverändert lassen.

Die Veröffentlichung der Einkaufsmanagerindizes für das fortgeschrittene verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor auf beiden Seiten des Atlantiks, eine zusätzliche Schätzung der US-BIP-Wachstumsrate für das vierte Quartal sowie die US-Inflationszahlen für den Monat Dezember, diesmal gemessen am PCE, sind weitere potenzielle Katalysatoren für das renditelose Metall.

Die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der Hamas, die Krise im Roten Meer und die Beteiligung bedeutender Akteure im Zuge der weiteren Ausbreitung dieses Szenarios sind geopolitische Faktoren, die zu einer erhöhten Nachfrage nach dem gelben Metall beitragen.

Bitcoin -Prognose für diese Woche

aktuell Bitcoin (BTC) bei 41.777,58 US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 0,1 % gegenüber der letzten Stunde und einem Anstieg von 0,3 % gegenüber gestern. BTC ist derzeit 2,3 % weniger wert als vor sieben Tagen. Das gesamte Handelsvolumen von Bitcoin in den letzten 24 Stunden betrug 8.327.138.196 US-Dollar.

Auch wenn der vorübergehende Rückgang der Volatilität Anlass zur Sorge geben mag, könnten der Beginn des spekulativen Handels und das chinesische Neujahr im Februar dazu beitragen, diese Befürchtungen zu zerstreuen. 

Laut Daten von CoinGlass führte die kurzfristige Korrektur bei Bitcoin zu marktweiten Liquidationen von über 200 Millionen Dollar, ungeachtet der bevorstehenden Ereignisse.

Trotz der jüngsten BTC-Transfers zur Coinbase-Börse, die möglicherweise zu einem Teil des Rückgangs am Donnerstag beigetragen haben, sinkt das Angebot an Börsen weiter. Derzeit liegt das Gesamtangebot auf zentralisierten Plattformen bei 1,06 Millionen, was einem Rückgang von 18 % seit Jahresbeginn entspricht. 

Der an den Börsen anhaltende Angebotsrückgang deutet darauf hin, dass Anleger optimistisch in die Zukunft von Bitcoin blicken und keine unmittelbaren Pläne haben, ihre Bestände zu verkaufen. Dies ist insgesamt eine positive Einschätzung, wie sie typisch für einen Bullenmarkt ist.

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