Calibra-Spiegel: Betrüger nutzten gefälschte Website, bevor Libra fliegen konnte

Gefälschte Libra-Website bietet Vorverkaufstoken an
Calìbra.com ist eine große Website, die gezielt Nutzer anspricht und sich dabei als offizielle Facebook-Währung ausgibt.
Reddit-Nutzer haben der Krypto-Community mitgeteilt, dass Calìbra.com , das ein exaktes Spiegelbild der offiziellen Website Calibra.com , „Libra-Währung im Vorverkauf“ anbietet.
Betrüger haben geschickt nicht nur den ursprünglichen Namen im Namen ihrer Website Calìbra.com – beachten Sie das „l“ –, sondern auch auf der Startseite ihrer Website.
Die gefälschte Website führt Sie zu einer Landingpage, die behauptet, den Vorverkauf zu 93 % abgeschlossen zu haben und die Währung über Ethereumanzubieten.
Die gefälschte Website wirbt auf der rechten Seite mit dem Hinweis „Libra-Währung im Vorverkauf“. Die Original-Website hingegen fordert dazu auf, mit der Währung zu beginnen („Jetzt loslegen“) und leitet dann auf eine Seite weiter, die den Status „Demnächst verfügbar“ anzeigt.

Der Vorverkaufspreis für Libra beträgt 2 ETH für 600 Libra-Token; das entspricht etwa 600 US-Dollar mit einem Bonus von 25 %. Umgekehrt erhält man für 20 ETH 8000 Libra-Token.

Seit der Ankündigung von Facebook Libra wurde das Projekt vom US-Senatsausschuss kritisiert, bevor es überhaupt in Betrieb gehen konnte.
Nicht zu vergessen ist auch, dass Frankreich bereits die Einsetzung einer G7-Arbeitsgruppe gefordert hat, um die Regulierungsmöglichkeiten zu prüfen.
Solche Webseiten würden nicht nur die Probleme von Facebook verschärfen, sondern auch der Kryptowährungsgemeinschaft einen schlechten Ruf einbringen.
Angesichts der schieren Größe des Social-Media-Giganten und seiner weltweiten Präsenz ist es jedoch unwahrscheinlich, dass ein solcher Versuch in absehbarer Zeit aufhören wird.
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Saad B. Murtaza
Saad ist Journalist, Autor, Redakteur, Forscher und Stratege mit über zehn Jahren Erfahrung in der Digital-, Print- und PR-Branche. Sein Arbeitsmotto lautet: Kreativität, Qualität und Pünktlichkeit. In seinen letzten Lebensjahren plant er, ein unabhängiges Institut aufzubauen, das kostenlose Weiterbildungen anbietet. Mit einem vielfältigen Portfolio hat er sich mit Themen wie Cyberkriminalität, Betrug, Blockchain und Kryptowährungen auseinandergesetzt und darüber publiziert.
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