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Der Leiter der Bereiche TradFi und RWA bei Bybit unterstützt Unternehmen, die die Vertrauenshürde überwinden, um die institutionelle Akzeptanz digitaler Vermögenswerte voranzutreiben

VonCryptopolitan MediaCryptopolitan Media
2 Minuten gelesen,
  • Yoyee Wang, Global Head of TradFi and RWA bei Bybit, erklärte, dass Vertrauen zur Grundlage der Finanzsysteme der nächsten Generation werde.
  • Die Bybit-Managerin stellte auf der LEAP East 2026 ihre Vision für Regulierung, Tokenisierung und institutionelles Vertrauen vor.
  • Wang argumentierte, dass der langfristige Erfolg Plattformen gehören werde, die regulatorische Exzellenz, vertrauenswürdige Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Finanzinstitutionen miteinander verbinden.

 

Da digitale Vermögenswerte die Phase der frühen Akzeptanz hinter sich gelassen haben und in die Portfolios globaler Finanzinstitute Einzug gehalten haben, lautet die defiFrage nicht mehr, ob die Blockchain-Technologie funktioniert, sondern ob die Institutionen der dahinterstehenden Infrastruktur vertrauen können.

Das war die zentrale Botschaft von Yoyee Wang, Global Head of TradFi and Real-World Assets (RWA) bei Bybit, während einer Podiumsdiskussion auf der LEAP East 2026, wo politische Entscheidungsträger, Finanzinstitute und Technologieführer erörterten, wie Vertrauen zur Grundlage von Finanzsystemen der nächsten Generation wird.

Welche Rolle spielt Vertrauen bei der Akzeptanz digitaler Güter?

In ihrer Rede auf dem Panel „Vertrauen ist die neue Infrastruktur: Sicherheit,dent, Betrug und Regulierung im großen Stil“ erläuterte Yoyee, warum Regulierung, kundenorientiertes Produktdesign und praktische Anwendungen in der realen Welt zu den wichtigsten Treibern der institutionellen Akzeptanz werden.

„Bei der institutionellen Akzeptanz ging es nie darum, die höchsten Renditen zu erzielen“, sagte Yoyee. „Für professionelle Anleger beginnt Vertrauen mit Kapitalerhalt, regulatorischer Sicherheit und einer verlässlichen Infrastruktur. Sind diese Grundlagen gegeben, lässt sich Innovation viel leichter annehmen.“

Yoyee stützte sich auf Bybits Erfahrung in der Betreuung institutioneller Kunden weltweit und stellte fest, dass sich die Regulierung von einer primär als Compliance-Verpflichtung betrachteten Disziplin zu einem strategischen Differenzierungsmerkmal entwickelt hat.

Sie merkte an, dass regulatorische Klarheit bestehenden Kunden das Vertrauen gibt, ihre Beteiligung an digitalen Vermögenswerten zu vertiefen, und gleichzeitig neue Institutionen dazu ermutigt, diese Anlageklasse zu erkunden. 

Da immer mehr wichtige Jurisdiktionen klare Rahmenbedingungen schaffen, sind Institutionen zunehmend bereit, Teile ihrer Portfolios in digitale Vermögenswerte umzuschichten und so die Beteiligung im gesamten Ökosystem auszuweiten.

„Vertrauen entsteht mit der Zeit“, erklärte Yoyee. „Institutionen investieren nicht plötzlich große Summen in eine neue Anlageklasse. Sie beginnen mit überlegten Allokationen, prüfen die Infrastruktur und erhöhen das Engagement schrittweise, wenn das Vertrauen wächst. So reift jeder Finanzmarkt.“

Bybit stellt die Infrastruktur bereit, der TradFi-Anbieter vertrauen können 

In der Diskussion wurde auch das rasante Aufkommen tokenisierter realer Vermögenswerte (RWAs) und die Konvergenz zwischen traditionellen Finanzmärkten und Blockchain-basierten Märkten erörtert.

Laut Yoyee besteht die Rolle der Branche nicht darin, Institutionen zur Einführung der Blockchain zu überreden, sondern sicherzustellen, dass die richtige Infrastruktur bereitsteht, wenn diese den Zeitpunkt für gekommen halten.

„Wir bei Bybit verstehen uns als Infrastrukturbauer“, sagte Yoyee. „Unsere Verantwortung besteht darin, zu verstehen, was institutionelle Kunden erreichen wollen, und Lösungen anzubieten, die diese Bedürfnisse erfüllen und gleichzeitig die von ihnen erwarteten Standards in Bezug auf Sicherheit, Governance und operative Stabilität gewährleisten.“

Yoyee hob hervor, dass viele traditionelle Finanzinstitute, anstatt sich ausschließlich auf Renditechancen zu konzentrieren, dem Kapitalschutz Priorität einräumen und gleichzeitig operative Effizienz anstreben. Dieser Wandel prägt die Art und Weise, wie digitale Asset-Plattformen Produkte für institutionelle Anleger entwickeln.

Sie verwies auf tokenisierte Geldmarktfonds als ein Beispiel dafür, wie die Blockchain-Technologie bestehende Finanzprodukte verbessern kann, indem sie es Kunden, die On-Chain-Vermögenswerte wie Stablecoins halten, ermöglicht, auf Renditen zuzugreifen, die traditionell auf konventionellen Finanzmärkten verfügbar sind, und gleichzeitig die Flexibilität bei der Kapitalallokation beibehält.

„Technologie sollte die Wahlmöglichkeiten erweitern, nicht ersetzen“, sagte Yoyee. „Die Tokenisierung bietet Institutionen zusätzliche Optionen, Liquidität und Kapital effizienter zu verwalten. Ob sie diese Lösungen nutzen, ist letztendlich ihre Entscheidung. Unsere Aufgabe ist es, ihnen einen sicheren und vertrauenswürdigen Zugang zu ermöglichen, sobald sie bereit sind.“

Im Verlauf der Diskussion betonte Yoyee, dass eine erfolgreiche institutionelle Einführung eher vom Verständnis der zugrunde liegenden Ziele der Kunden abhängt als von der bloßen Einführung neuer Technologien.

Da digitale Vermögenswerte zunehmend in den Mainstream-Finanzsektor integriert werden, argumentierte sie, dass der langfristige Erfolg Plattformen gehören wird, die in der Lage sind, regulatorische Exzellenz, vertrauenswürdige Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Finanzinstitutionen zu kombinieren.

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