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Die Krypto-Wallet und Website von BT360 sind offline – handelt es sich um einen Exit-Scam?

In diesem Beitrag:

Die Website und die Social-Media-Konten der israelischen Krypto-Wallet und -Börse BT360 wurden abgeschaltet. Dies hat bei den Nutzern Besorgnis um ihre Guthaben ausgelöst, da der Wallet-Service derzeit nicht erreichbar ist. Nutzer berichten, dass die von BT360 erstellten Wallets momentan keine Auszahlungen ermöglichen und befürchten einen möglichen Betrug.

Handelt es sich bei BT360 um einen Exit-Scam?

BT360 zählt zwar nicht zu den größten Kryptobörsen der Welt, verwaltet aber dennoch ein enormes Kundenvermögen. Die Anleger sollen jeweils Tausende Schekel investiert haben, was einem Wert von jeweils fast 0,30 US-Dollar entspricht. Im Falle eines Betrugs könnte der Schaden daher über eine Million US-Dollar betragen.

Die Website des Anbieters ist offline, und die Social-Media-Konten reagieren nicht. Bislang wurden keine Stellungnahmen dazu veröffentlicht. Daher befürchten die Nutzer das Schlimmste: einen Betrug.

Schuldzuweisung

Erez Fishler, der CEO von BT360, ist für seine Insolvenzgeschichte bekannt und stand bereits wegen Betrugsverdachts unter Verdacht. Auf Anfrage erklärte Fishler, er sei lediglich Angestellter des Unternehmens und arbeite seit Wochen nicht mehr dort. Er gab an, ein Treffen mit den Firmeninhabern wegen ungewöhnlicher Kryptotransaktionen gehabt und daraufhin gekündigt zu haben.

Siehe auch:  Britische Big-Tech-Regulierung schürt Alarm wegen möglicher Verwässerung

Fishler behauptete, er habe keinen Zugriff auf die Bankkonten des Unternehmens und wisse nicht, ob die Kontostände mit den Guthaben in den Geldbörsen übereinstimmten. Er erklärte weiter, das Unternehmen befinde sich im Besitz vermögender Familienangehöriger, die sich um die Angelegenheit kümmern würden.

Unterdessen warf Eyal Sade, Inhaber von BT360, Fishler Missmanagement vor und erklärte, das Unternehmen untersuche den Fall, um Fishlers Handlungen innerhalb des Systems aufzuklären. Er versprach, das System zurückzukaufen und die Plattform weiter zu betreiben. Kunden könnten sich für Antworten an ihn wenden.

Titelbild von Pixabay .

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