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Die wirtschaftlichen Aussichten Großbritanniens könnten besser sein, als wir denken

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Die wirtschaftlichen Aussichten Großbritanniens könnten besser sein, als wir denken
  • Lord Nick Macpherson deutet an, dass die nächste britische Regierung über mehr Geld verfügen könnte als erwartet.
  • Der wirtschaftliche Pessimismus in Bezug auf Großbritannien könnte übertrieben sein; die Wirtschaft tendiert zum Wachstum.
  • Gesunde Umsätze und das Potenzial für eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung zeichnen sich ab.

Das ist ja eine unerwartete Wendung! Wenn man hinter die Kulissen der britischen Wirtschaftslage blickt, könnte man statt der erwarteten düsteren Prognosen einen Hoffnungsschimmer entdecken. Die bisher so düstere Geschichte, die sich wie ein Geier über Großbritanniens Wirtschaftskrise kreiste, ist womöglich etwas übertrieben. Laut Lord Nick Macpherson, der die Höhen und Tiefen des Finanzministeriums über viele Jahre hinweg miterlebt hat, könnten die eingehenden cash uns alle überraschen. Und nein, das ist kein Märchen – es basiert auf Zahlen und Fakten.

Eines vorweg: Großbritannien wird sich nicht einfach ergeben. Trotz aller Klagen über die Wirtschaftslage besteht eine gute Chance, dass die nächste Regierung, ob Labour oder nicht, mit deutlich mehr cash auskommen muss, als sie erwartet hat. Es ist, als würde man nur einen kleinen Geldsegen erwarten und stattdessen eine Flut bekommen. Macpherson, der von 2005 bis 2016 Finanzminister war und sich bestens auskennt, spekuliert nicht einfach drauflos. Er hat das schon einmal erlebt, 1997, als Tony Blair und seine Gefolgschaft das Ruder übernahmen und vom Wirtschaftsaufschwung profitierten. Wenn er also andeutet, dass Rishi Sunak oder ein anderer Gewinner der Wahl gute Chancen auf einen Sieg haben könnte, sollte man ihm Gehör schenken.

Cash in der Hand und die wirtschaftliche Erholung

Die britische Wirtschaft, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, dass sie ihr Schicksal beklagt, hat ein Händchen für Überraschungen. Macpherson weist darauf hin, dass die Briten heutzutage mehr Geld zur Verfügung haben und die Energiekrise etwas entschärft wurde. Die Wirtschaft, so raffiniert wie eh und je, könnte die düsteren Prognosen für den Rest des Jahres sogar übertreffen. Doch nicht alles ist rosig; einetronWirtschaft könnte die Bank von England dazu veranlassen, die Zinsen streng zu halten und sie hoch zu belassen, um zu verhindern, dass es zu schnell zu einem übermäßigen Wachstum kommt.

Und dann ist da noch Jeremy Hunt, der im Herbst möglicherweise mit Steuersenkungen für eine weitere fiskalpolitische Überraschung sorgen könnte. Ein Schritt, der Rachel Reeves, der Schattenkanzlerin, sicherlich Unbehagen bereiten dürfte, da sie ihn als „Politik der verbrannten Erde“ bezeichnen würde. Doch auch sie könnte, sollte Labour die Regierung übernehmen, mit einem deutlich höheren Budget auskommen müssen. Aber Vorsicht: Mehr Geld bedeutet nicht automatisch ein sorgenfreies Leben. Angesichts der alternden Bevölkerung, die wie eine tickende Zeitbombe wirkt, und der aufgrund globaler Spannungen voraussichtlich stark steigenden Verteidigungsausgaben, bedarf es dringend einer Lösung für die Finanzprobleme.

Die Kristallkugel der Inflation und der Zinssätze

Nun zum Blick auf die Inflationserwartungen und Zinssätze. Die Briten scheinen etwas optimistischer zu sein, was die anstehenden finanziellen Belastungen angeht. Eine Umfrage der Bank of England (BoE) lieferte interessante Zahlen: Die Bevölkerung rechnet damit, dass die Inflation im nächsten Jahr auf angenehme 3 % sinken wird – die niedrigste Schätzung seit den turbulenten Zeiten von 2021. Dieser Optimismus ist keine bloße Wunschvorstellung, sondern basiert auf den schmerzhaften Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit und einer kollektiven Erleichterung über den nachlassenden Preisdruck.

Doch was bedeutet das für die Zinsen, den wichtigsten Hebel der Wirtschaftssteuerung? Die Bank von England, die die Entwicklungen genau im Blick hat, könnte die Zinsen etwas senken und so allen etwas Luft verschaffen. Und obwohl die Bankchefs wohl noch nicht bereit sind, die Zinsen morgen zu senken, zeichnet sich ein Wandel ab. Marktbeobachter und Ökonomen prognostizieren eine Entwicklung, die die Kreditkosten senken und das Finanzklima für die Menschen in Großbritannien etwas angenehmer machen könnte.

Seien wir ehrlich: Die Wirtschaft vorherzusagen ist ein bisschen wie das Wetter in Großbritannien vorherzusagen – man muss mit dem Unerwarteten rechnen.

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Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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