Die BRICS-Staaten wollen ihren eigenen Stablecoin für den Handel schaffen

- Die BRICS-Staaten erwägen die Entwicklung eines eigenen Stablecoins für die Abwicklung internationaler Handelsgeschäfte.
- Der russische Vizeaußenminister Sergei Ryabkov hob die Integration von Kryptowährungen und nativen Plattformen als Teil der Agenda Russlands für den EU-Vorsitz 2024 hervor.
- Am 1. Januar 2024 traten fünf neue Länder dem Staatenbund bei und stärkten damit dessen Einfluss und Kooperationspotenzial.
Angesichts der rasanten Veränderungen in der Weltwirtschaft strebt die BRICS-Gruppe (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika, Ägypten, Äthiopien, Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate) eine digitale Revolution im internationalen Zahlungsverkehr an. Der russische Vize-Außenminister Sergei Rjabkow hat Pläne vorgestellt, die möglicherweise zur Entwicklung eines BRICS-spezifischen Stablecoins für internationale Zahlungen führen könnten.
Strategischer Vorstoß der BRICS-Staaten
Ryabkov hob in seinen jüngsten Gesprächen die laufenden Bemühungen der BRICS-Staaten hervor, digitale Vermögenswerte in Verbindung mit nativen digitalen Plattformen zu implementieren. Dieser strategische Schritt dürfte in der Schaffung eines BRICS-Stablecoins münden, sobald Russland 2024 den Vorsitz übernimmt.
Diese Initiative ist Teil der Agenda zur Bekämpfung bedeutender Wirtschaftsprojekte unter russischer Führung mit dem Ziel, die Position des Blocks im Welthandel und in der Weltwirtschaft zu stärken.
Seit seinem Abschluss 1982 am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen war Ryabkov in verschiedenenmatic Funktionen im In- und Ausland tätig.
Seine Rolle erweiterte sich im August 2008 deutlich, als er stellvertretender Außenminister wurde und die Beziehungen Russlands zu Nord- und Südamerika sowie die Beteiligung Russlands an den BRICS-Staaten. Seine Karriere ist von hohen Auszeichnungen gekrönt, darunter der Verdienstorden für das Vaterland.
Ausweitung des Einflusses und Innovationen
In einem Exklusivinterview mit TV BRICS gab Ryabkov Einblicke in die operative Dynamik unter russischem Vorsitz, insbesondere nach dem Beitritt von fünf neuen Ländern am 1. Januar 2024. Er zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich der Synergie des erweiterten Blocks und prognostizierte, dass der bevorstehende Gipfel in Kasan neue Höhepunkte in der Zusammenarbeit markieren werde.
Der diesjährige Vorsitz zielt darauf ab, die BRICS-Staaten als wichtigen Bestandteil der entstehenden multipolaren Weltordnung zu festigen. Seine Worte lauteten:
„Es ist erwähnenswert, dass alle neuen Mitglieder großen Enthusiasmus zeigen. Sie sind bereit, inhaltlich und professionell an der Agenda mitzuarbeiten, die der russische Vorsitz in Absprache mit allen Teilnehmern entwickelt hat. Zweitens waren Umfang und Ausmaß der Arbeit, die wir im Rahmen der BRICS-Staaten leisten, für einige neue Mitglieder natürlich etwas unerwartet. Man muss sich anpassen und daran gewöhnen.“.“
Sergei Ryabkov
Ryabkov betonte, dass die neuen Mitglieder auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit den Gründungsnationen integriert wurden und Entscheidungen im Konsens getroffen werden. Dieser integrative Ansatz hat eine nahtlose Verschmelzung von Kulturen, Traditionen und wirtschaftlichen Ambitionen ermöglicht und das Spektrum des Staatenbundes bereichert.
Er wies darauf hin, dass die eigentliche Integration und der anschließende Anpassungsprozess gut voranschreiten, was auf dietronErfahrungen von über 20 russischen Ministerien zurückzuführen sei, die direkt mit ihren BRICS-Partnern zusammenarbeiten. Er ist überzeugt, dass dies die Integration neuer Mitglieder erheblich erleichtern wird.
Der stellvertretende Minister wies auch auf die umfangreiche Agenda seines Vorsitzes hin, mit über 250 geplanten Veranstaltungen unterschiedlicher Art, die alle strikt den BRICS-Traditionen entsprechen sollen.
Von wirtschaftlichen Diskussionen, einschließlich potenzieller Plattformen für die finanzielle Integration wie der BRICS-Brücke und nationalen Währungsabrechnungen, bis hin zu innovativen Kooperationen in Wissenschaft, Gesundheitswesen und digitaler Bildung, strebt Russland die Führung einer umfassenden, facettenreichen Initiative an.
Darüber hinaus ging Ryabkov detailliert auf die laufenden Kultur- und Sportinitiativen ein, wie das internationalematic „Spirit of Fire“, das BRICS Universe-Projekt, das Weltraumfotografie neben Bildern der Erde präsentiert, und das bevorstehende Modeforum in Moskau.
Diese kulturellen Austausche, zusammen mit den akademischen undmatic Aktivitäten wie dem BRICS-Jugendrat und verschiedenen internationalen Foren, zeigen einmal mehr das Engagement der Gruppe für die Schaffung einer lebendigen und kooperativen internationalen Gemeinschaft.
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