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BRICS-Staaten werden eine eigene Zentralbank gründen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
BRICS-Staaten werden eine eigene Zentralbank gründen
  • Die BRICS-Staaten planen die Gründung einer eigenen Zentralbank zur Ausgabe einer neuen gemeinsamen Währung.
  • Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Ryabkov betonte, dass die Schaffung einer Zentralbank für die Einführung der Währung von entscheidender Bedeutung sei.
  • Das Projekt stand vor Herausforderungen und Komplexitäten, insbesondere nachdem sich die BRICS-Staaten verdoppelt hatten.

Die BRICS-Staaten verstärken ihre Bemühungen und gründen eine eigene Zentralbank. Dies ist eine bedeutende Nachricht, da sie damit die Einführung einer eigenen Währung planen. Der russische Vizeaußenminister Sergei Rjabkow betonte, dass eine eigene Bank der Schlüssel zu diesem Vorhaben sei.

Währungsentwicklung in vollem Gange

Die BRICS-Staaten haben im vergangenen Jahr intensiv über die Schaffung einer eigenen Währung diskutiert. Dieser Schritt ist Teil ihres umfassenderen Plans, die Abhängigkeit vom Dollar zu verringern. Obwohl sie davon begeistert sind, wird dies nicht von heute auf morgen geschehen. Es gibt einige wichtige Probleme, die sie zuvor lösen müssen.

Ryabkov erklärte all das im Detail. Er sagte, der erste wichtige Schritt zur Einführung ihrer Währung sei die Einrichtung einer Zentralbank. Dabei gehe es nicht nur ums Gelddrucken, sondern auch um die Festlegung der Regeln für das Geld, beispielsweise seines Wertes.

„Ich würde nicht sagen, dass diese Idee verworfen wurde“, erklärte Rjabkow auf einer Pressekonferenz von RIA Novosti. Er fügte hinzu, dass die Einrichtung einer Zentralbank viele technische Aspekte mit sich bringe, beispielsweise die Sicherstellung einer zentralen Stelle für die Währungsausgabe und die Festlegung des Leitzinses.

Herausforderungen und Zeitpläne

Ryabkov räumte unumwunden ein, dass einige ernsthafte Herausforderungen bevorstehen. Er wies darauf hin, dass die BRICS-Gruppe deutlich gewachsen sei – sie habe sich verdoppelt! Mit mehr Ländern an Bord seien solche großen Schritte wesentlich komplizierter. Dennoch zeigte er sich optimistisch. „Das heißt nicht, dass die Idee verschoben wurde“, stellte er klar.

Auf die Frage, wann das alles tatsächlich passieren könnte, blieb Ryabkov etwas vage, deutete aber an, dass es nicht Jahrzehnte dauern würde – die Dinge könnten viel schneller in Bewegung kommen.

Währenddessen machen sich die Menschen auf der anderen Seite der Welt Sorgen um die US-Wirtschaft. Robert Kiyosaki, der Autor von „Rich Dad, Poor Dad“, spricht von einem großen Wirtschaftseinbruch. Er twittert, dass es schwierig werden wird und gibt Tipps, wie man den bevorstehenden Finanzsturm bewältigen kann.

Die USA stecken bereits in einer schwierigen Lage, da sich ihre Schuldenkrise verschärft. Dies, zusammen mit der Abkehr der BRICS-Staaten vom Dollar, könnte große Probleme nach sich ziehen. Kiyosaki ist nicht der Einzige, der sich Sorgen macht; auch andere Experten warnen vor dem fragilen Zustand der US-Wirtschaft.

Zurück zu den BRICS-Staaten – Ryabkov erwähnte , dass eine gemeinsame Währung zwar derzeit nicht oberste Priorität habe, man aber bei einer entsprechenden Entscheidung schnell Fortschritte erzielen könne. Dies geschah nach einem wichtigen Treffen im Februar, bei dem über ein neues Zahlungssystem ohne digitale Währung gesprochen wurde. Dabei handelt es sich um ein System namens „BRICS Bridge“. China und die Vereinigten Arabischen Emirate arbeiten zudem an einem ähnlichen System namens mBridge.

Elvira Nabiullina, die Präsidentin der russischen Zentralbank, sprach darüber, wie schwierig es sei, eine gemeinsame BRICS-Währung einzuführen. Diese Gespräche führte sie, bevor weitere Länder der BRICS-Gruppe beitraten.

In einem weiteren aktuellen Update bekräftigte Ryabkov, dass man große und ambitionierte Zukunftspläne verfolge. „Es wird ein durchaus kühnes und innovatives Konzept in diesem Bereich ausgearbeitet werden, und zwar in einer Zukunft, die nicht in Jahren und Jahrzehnten, sondern viel schneller abläuft“, sagte er.

Es ist also klar, dass die BRICS-Staaten das globale Finanzsystem grundlegend verändern wollen. Sie reden nicht nur von Veränderungen, sondern planen sie auch. Und da eine Zentralbank in Planung ist, könnte diese neue Währung schneller eingeführt werden, als wir denken.

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