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BRICS-Staaten schließen Abkommen über internationale Handelsabwicklung in nationalen Währungen

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
  • Die BRICS-Staaten einigten sich darauf, in ihren eigenen Währungen zu handeln und den US-Dollar auszuschließen.
  • Russland strebt ein Mehrwährungssystem an, um Sanktionen zu umgehen und die Dollarkontrolle zu schwächen.
  • Die BRICS-Staaten haben neue Mitglieder wie den Iran und die Vereinigten Arabischen Emirate aufgenommen und damit ihren globalen Einfluss gestärkt.

Die BRICS-Staaten haben ein Abkommen zur Abwicklung des internationalen Handels in nationalen Währungen geschlossen und damit die Dominanz des US-Dollars direkt angegriffen.

Russland, das sich unbedingt von den westlichen Sanktionen befreien will, führt diese Mission an und wirbt für ein neues „Mehrwährungszahlungssystem“

Russlands Vision

Das russische Finanzministerium, die Zentralbank Russlands und Yakov & Partners (ein Moskauer Beratungsunternehmen) veröffentlichten einen Bericht, in dem erklärt wird, dass das System dazu dient, die teilnehmenden Länder vor Druckmitteln wie US-Sanktionen zu „schützen“.

Russland preist diese Idee als Rettungsanker an. Es hofft, andere Mitglieder für sich zu gewinnen, könnte aber auf Widerstand stoßen. Indien beispielsweise hat deutlich gemacht, dass es nicht plant, den Dollar in absehbarer Zeit – wenn überhaupt – aufzugeben.

Das Land setzt weiterhin voll auf den US-Dollar, insbesondere im grenzüberschreitenden Handel. Auch die VAE sind stark vom Dollar abhängig, vor allem aufgrund ihrer globalen Wirtschaftszentren wie Dubai, wo der Dollar im Handel und bei Finanztransaktionen eine zentrale Rolle spielt. 

Russland ist dennoch zuversichtlich, dass das Mehrwährungssystem Anklang finden wird, insbesondere mit den neuen Mitgliedern. Zu den jüngsten Erweiterungen zählen Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Äthiopien und Ägypten

Russland setzt darauf, dass dies dem Plan zum tracverhelfen wird. Der Vorschlag sieht außerdem die Einrichtung eines Bankennetzwerks zur Abwicklung dieser Transaktionen sowie die Schaffung von Zentren für den gegenseitigen Handel mit Rohstoffen wie Öl, Gas, Getreide und Gold vor.

Blockchain im Mix

Der Plan beinhaltet sogar Optionen wie die Nutzung der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) zur Abwicklung von Zahlungen über Token.

Dem Bericht zufolge besteht einer der Vorteile darin, dass die mit traditionellen Bankensystemen verbundenen Kreditrisiken beseitigt werden.

Im globalen Kontext dominiert der US-Dollar weiterhin. Laut Daten der Brookings Institution wird er in 58 % der internationalen Zahlungen und 54 % der Handelsrechnungen verwendet.

Unterdessen unterstützt China, die weltweit führende Industriemacht, die Entdollarisierung, da es die Rolle seiner eigenen Währung im Welthandel stärken will.

Chinas Interesse, sich vom US-Einfluss zu befreien, deckt sich perfekt mit Russlands Ambitionen, und gemeinsam verfügen sie möglicherweise über genügend Einfluss, um dieses Mehrwährungssystem zu verwirklichen.

Interessanterweise haben die BRICS-Staaten vereinbart, 100 Milliarden Dollar an Devisenreserven zusammenzulegen, um sich gegenseitig in Finanzkrisen zu unterstützen – ein Trend, der 2016 begann.

Darüber hinaus hat ihre Neue Entwicklungsbank seitdem Kredite in Höhe von fast 33 Milliarden US-Dollar bewilligt. Zum Vergleich: Die Weltbank hat im Fiskaljahr 2023 72,8 Milliarden US-Dollar zugesagt.

Der Handel zwischen den BRICS-Staaten hat einen rasanten Aufschwung erlebt und ist zwischen 2017 und 2022 um 56 % auf 422 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Brasilien und Russland, beide reich an natürlichen Ressourcen, sind perfekte Handelspartner für das ressourcenhungrige China.

Doch zwischen Indien und China bestehen Spannungen, insbesondere aufgrund ihrer langjährigen Grenzstreitigkeiten. Der Handel zwischen diesen beiden Wirtschaftsmächten ist weiterhin schwach.

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