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Brad Garlinghouse kritisiert das Vorgehen der SEC inmitten der Diskussionen um Bitcoin -ETF von Grayscale.

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In diesem Beitrag:

  • Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, hat die Vorgehensweise der SEC bei der Regulierung von Kryptowährungen, insbesondere im Hinblick auf Bitcoin ETF von Grayscale, öffentlich kritisiert.
  • Grayscale Investments erzielte einen juristischen Sieg gegen die SEC, was zu erneuten Gesprächen über die Umwandlung seines Bitcoin Trust in einen Spot Bitcoin ETF führte.
  • Garlinghouse stellt den auf Durchsetzung ausgerichteten Ansatz der SEC den konstruktiveren Regulierungsmethoden gegenüber, die in anderen Ländern zu beobachten sind.

Ripple -CEO Brad Garlinghouse hat sich kürzlich zu den laufenden Gesprächen zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und Grayscale Investments über einen Bitcoin Spot-ETF geäußert. Diese Entwicklung folgt auf eine Reihe von Ereignissen, in deren Verlauf Grayscale die Entscheidung der SEC anfocht, den Antrag auf Umwandlung seines Bitcoin Trust in einen Bitcoin Spot-ETF abzulehnen.

Vor dem Hintergrund dieser Situation steht ein bedeutender juristischer Sieg für Grayscale im August. Das US-Berufungsgericht für den Bezirk Columbia entschied zugunsten der Vermögensverwaltungsgesellschaft. Daraufhin wurde die SEC angewiesen, ihre Entscheidung gegen Grayscales Antrag zu überprüfen. Da die SEC nun Gespräche mit Grayscale führt, richtet sich der Fokus auf die mögliche Umwandlung des Bitcoin Trust in einen Spot-gehandelten Fonds.

Garlinghouse, bekannt für seine offene Kritik an der Regulierung von Kryptowährungen, hat den Ansatz des SEC-Vorsitzenden Gary Gensler kritisiert. Er argumentiert, Genslers Haltung sei eher ein politisches Hindernis als eine regulatorische Richtlinie gewesen. Garlinghouse hebt die proaktiven und konstruktiven Interaktionen zwischen Finanzbehörden und der Kryptoindustrie in anderen Ländern hervor und stellt sie dem auf Durchsetzung ausgerichteten Ansatz der US-Börsenaufsicht SEC gegenüber.

Diese Kritik des Ripple -CEOs steht nicht allein. RippleGeneral Counsel, Stuart Alderoty, äußerte sich zuvor ähnlich und bezeichnete Genslers Durchsetzungspolitik als politisches Risiko. Diese Kommentare fallen in den Kontext von RippleRechtsstreitigkeiten mit der SEC, die im Dezember 2020 begannen. Obwohl Gensler die Klage gegen Ripplenicht selbst angestrengt hat, sorgten seine Maßnahmen in der Blockchain- und Kryptowährungsbranche für anhaltende Unruhe.

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Unter Genslers Leitung hat die SEC rechtliche Schritte gegen mehrere Krypto-Unternehmen eingeleitet, darunter Giganten wie Coinbase und Binance. Diese Maßnahmen wurden zwar als Bemühungen zur Durchsetzung bundesstaatlicher Wertpapiergesetze dargestellt, stießen aber auch auf Kritik wegen ihres – aus Sicht mancher – überzogenen Vorgehens.

Der laufende Dialog zwischen Grayscale und der SEC stellt ein wichtiges Kapitel in der Debatte um die Regulierung von Kryptowährungen in den USA dar. Garlinghouses jüngste Äußerungen rücken die Methoden der SEC und deren Auswirkungen auf die sich wandelnde Landschaft digitaler Vermögenswerte in den Fokus. Die Ergebnisse dieser Gespräche könnten einendent für künftige regulatorische Ansätze gegenüber kryptowährungsbasierten Finanzprodukten schaffen.

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