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Borderlands-Spieler werden nach der Kartierung mikrobieller Ökosysteme als wissenschaftliche Mitwirkende anerkannt

VonMicah AbiodunMicah Abiodun
Lesezeit: 2 Minuten,
Borderlands-Spieler
  • Bis zu zehn Millionen Spieler von Borderlands lösten ein solches Rätsel innerhalb der Spielkarte und lieferten damit unschätzbare Daten für die wissenschaftliche Forschung.
  • Die Nature-Studie wies auf fast 4,5 Millionen Borderlands Science-Spieler hin, die von Gearbox als Mitwirkende anerkannt wurden, und demonstrierte damit deutlich das Potenzial von Videospielen für bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen.
  • Der Erfolg von Borderlands im Bereich der Bürgerwissenschaft macht immerdent dass spielbasierte Forschung eine größere Rolle spielen wird, da Entwickler innovativere Wege der Interaktion zwischen Spielern erforschen und das Wissen erweitern.

Ein beispielloserdentMeilenstein wurde erreicht: Millionen von Borderlands da sie Teil einer Forschungsgemeinschaft geworden sind. Das Spiel Borderlands 3 verfügt über ein neues Forschungsprogramm zur mikrobiellen Kartierung. Laut einem vielfach veröffentlichten Artikel in Nature – einer renommierten Fachzeitschrift – beteiligten sich über 4,5 Millionen Spieler an dem Projekt und lieferten Daten, die selbst ein Supercomputer nicht hätte verarbeiten können.

Die Borderlands Science Initiative

Vor vier Jahren genehmigte Gearbox Software, die Entwickler der bekannten Borderlands-Reihe, eine Partnerschaft mit der McGill University, um ein Minispiel zu spielen, das umfangreiche Online-Wissenschaftsübungen der Microsetta Initiative bietet. Die Aufgaben zum Vergleich von Mikroorganismen zwischen Patient und Arzt glichen einem sich ständig verändernden Blockpuzzle, das nie endete, da die Wissenschaftler oft von der Komplexität des mikrobiellen Ökosystems im menschlichen Körper verblüfft waren.

Die enorme Macht des Crowdfundings für wissenschaftliche Forschung.

Die Idee, Gamer in dieses Forschungsprojekt einzubinden, stammte von Attila Szantner von der McGill University in Kanada. Mithilfe eines einzigartigen Modells nutzten Wissenschaftler die Community, um eine scheinbar unerschöpfliche Menge präziser DNA-Daten zu erhalten. Diese Daten wurden von Spielern bereitgestellt, die im Spiel Borderlands Science unglaubliche 135 Millionen Rätsel lösten.

Diese partizipativen Daten über Mikroorganismen sind für mikrobiologische Studien von entscheidender Bedeutung, insbesondere für solche, die sich mit Alterungsprozessen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Alzheimer und vielen anderen Erkrankungen befassen, bei denen Mikroben eine Rolle spielen. Darüber hinaus werden die Daten genutzt, um verbesserte KI-Vorlagen für die effiziente Untersuchung von Zellen zu entwickeln.

Mit dieser Anerkennung würdigte der Autor des Nature-Artikels die „Borderlands Science-Spieler“ und die Mitarbeiter von Gearbox Entertainment als Mitwirkende an der Forschung, wodurch sich die Wissenschaftler ihren Platz in den Chroniken der wissenschaftlichen Forschung sicherten.

Die Rolle von Grenzen und Bürgerwissenschaft in der Zukunft.

Die Initiative „Borderlands Science“ ermöglicht nicht nur bahnbrechende Entdeckungen in der Mikrobiologie, sondern beweist auch die Effizienz von Crowd-Science zur Unterstützung des wissenschaftlichen Prozesses. Mit dem technologischen Fortschritt erhalten immer mehr Gaming- und Interessengemeinschaften die Möglichkeit, sich an Forschungsprojekten zu beteiligen.

Die Borderlands-Reihe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit und die Zukunftsaussichten sind vielversprechend. Gearbox Software, der kürzlich von Take-Two Interactive, dem Mutterkonzern von Borderlands, übernommene Entwickler der Reihe, hat bereits mit der Entwicklung und Produktion des nächsten Borderlands-Spiels begonnen. Darüber hinaus scheint ein weiterer Nachfolger des Spin-offs Tiny Tina's Wonderlands in Planung zu sein, der das berühmte Universum erweitern wird.

Auch in Zukunft wird Borderlands Research die Spielebranche auf ein neues Niveau heben, indem die Entwickler, Forscher und Spieler von Borderlands Science eng zusammenarbeiten. Durch die Bündelung der Kräfte vieler Menschen, die wissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, wo zuvor alles unmöglich schien, entsteht die Grundlage für noch mehr Citizen-Science-Projekte, die letztendlich die Zukunft des menschlichen Wissens mitgestalten können.

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