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Die KI-Partnerschaft von Boehringer Ingelheim mit IBM

VonBrian KoomeBrian Koome
3 Minuten Lesezeit
Boehringer
  • Boehringer Ingelheim kooperiert mit IBM, um die Wirkstoffforschung mithilfe von KI zu beschleunigen.
  • Ein KI-Modell simuliert Experimente, um vielversprechende Antikörper für neue Behandlungsmethoden zu finden.
  • Die Pharmaindustrie setzt zunehmend auf KI, um die Medikamentenentwicklung zu beschleunigen.

Das deutsche Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim kooperiert mit IBM , um künstliche Intelligenz (KI) in der Wirkstoffforschung einzusetzen. Ziel der Partnerschaft ist es, die Basismodelltechnologie von IBM zu nutzen, um die Entwicklung von Antikörpertherapeutika für verschiedene Erkrankungen zu beschleunigen.

IBMs KI-Technologie in der Wirkstoffforschung

Boehringer Ingelheim reiht sich in die wachsende Zahl von Pharmariesen ein, die KI-gestützte Lösungen für die Wirkstoffforschung nutzen. Die Zusammenarbeit mit IBM basiert auf dem Basismodell des Technologiekonzerns, das in den Computerlaboren von IBM entwickelt und trainiert wurde. Das KI-Modell wird durch die Integration firmeneigener Daten von Boehringer Ingelheim weiter optimiert.


Das Hauptziel dieser Kooperation ist die beschleunigte Entwicklung neuer Antikörpertherapeutika. Durch die Eingabe wichtiger Informationen zu Krankheitszielen wie Sequenz, Struktur und molekularen Profilen kann das KI-Modell Experimente simulieren. Diese Simulationen helfen, Antikörpermoleküle mit dem größten Erfolgspotenzial zudent. Diese vielversprechenden Moleküle werden anschließend im Labor getestet, und die Ergebnisse dienen der weiteren Optimierung des KI-Modells.


Die Basismodelltechnologie von IBM hat ihre Wirksamkeit bereits bei der Entwicklung von Biologika und niedermolekularen Wirkstoffen mit relevanten Zielaffinitäten unter Beweis gestellt. Der Technologiekonzern engagiert sich seit Langem im Pharmasektor und gewährte Pfizer 2016 Zugang zu seinen kognitiven Computerkapazitäten von IBM Watson. Kürzlich ging Moderna eine Partnerschaft mit IBM ein, um den Einsatz von Quantencomputern in der Arzneimittelentwicklung zu erforschen.


IBM ist führend in der Entwicklung generativer KI-Modelle, die über Sprachanwendungen hinausgehen. Alessandro Curioni,dent für beschleunigte Forschung bei IBM Research, hob die Bedeutung dieser Zusammenarbeit hervor. Er zeigte sich begeistert davon, die multimodalen Basismodelltechnologien von IBM bei Boehringer Ingelheim, einem renommierten Marktführer in der Entwicklung antikörperbasierter Therapien, einzubringen. Ziel der Kooperation ist es, die Entwicklung innovativer Therapien durch Boehringer Ingelheim deutlich zu beschleunigen.

Boehringer Ingelheims Engagement für KI-gestützte Innovation

Andrew Nixon, globaler Leiter der Biotherapeutika-Forschung bei Boehringer Ingelheim, zeigte sich begeistert von der Zusammenarbeit mit IBM. Er betonte, dass beide Partner die Vision teilen, die computergestützte Entwicklung biologischer Wirkstoffe Realität werden zu lassen. Diese Partnerschaft soll einedentPlattform für die beschleunigte Antikörperentwicklung schaffen und letztendlich zur Entwicklung neuer Therapien für Patienten mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf führen.

Die Integration der IBM-Basismodelltechnologie in die Wirkstoffforschungspipeline von Boehringer unterstreicht das Engagement des Unternehmens, weiterhin eine Vorreiterrolle in der pharmazeutischen Innovation einzunehmen. Durch den Einsatz von KI und maschinellem Lernen will Boehringer diedentund Entwicklung vielversprechender Therapieansätze beschleunigen und so letztendlich Patienten weltweit zugutekommen.

Der Einsatz von KI in der Wirkstoffforschung revolutioniert die Pharmaindustrie. Durch die Nutzung leistungsstarker KI-Modelle wie dem Foundation-Modell von IBM können Unternehmen diedentpotenzieller Wirkstoffkandidaten optimieren und den Zeit- und Ressourcenaufwand für Forschung und Entwicklung deutlich reduzieren. Diese Technologie ermöglicht es Forschern, eine Vielzahl molekularer Möglichkeiten zu untersuchen und vorherzusagen, welche Verbindungen im Labor am ehesten erfolgreich sein werden.

Ein kollaborativer Ansatz zur Innovation

Kooperationen zwischen Pharmaunternehmen und Technologiekonzernen wie IBM werden immer häufiger, da die Branche das Potenzial von KI und maschinellem Lernen erkennt. Diese Partnerschaften nutzen die Stärken beider Seiten: pharmazeutisches Know-how trifft auf Spitzentechnologie. Das Ergebnis ist ein effizienterer und effektiverer Prozess der Medikamentenentwicklung, von dem letztendlich Patienten profitieren, da neue Therapien schneller auf den Markt gebracht werden können.

Während Boehringer Ingelheim und IBM diese gemeinsame Reise antreten, verfolgt die gesamte Pharmaindustrie die Entwicklungen aufmerksam. Die erfolgreiche Integration von KI in die Wirkstoffforschung birgt das Potenzial, die Entwicklung und Bereitstellung neuer Therapien für Patienten grundlegend zu verändern. Diese Partnerschaft unterstreicht das Engagement beider Unternehmen für die Förderung der medizinischen Forschung und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

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Brian Koome

Brian Koome

Brian Koome verfügt über mehr als sieben Jahre Erfahrung im Bereich Blockchain- und Kryptowährungsberichterstattung und ist seit 2017 in der Branche aktiv. Er hat für führende Publikationen wie BlockToday.com geschrieben. Darüber hinaus entwickelte er den Ethereum -101-Kurs für BitDegree.org, bevor er als festangestellter Autor zu Cryptopolitan wechselte. Brians Themenschwerpunkte umfassen Evergreen-Guides, detaillierte Analysen, Interviews und Preisanalysen. Sein Fokus auf DeFi, Blockchain-Innovationen und aufstrebende Kryptoprojekte begeistert die Leser.

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