Die Blockchain Association of Kenya (BAK) macht Fortschritte bei der Gestaltung der kenianischen Digital-Asset-Branche mit der Veröffentlichung des ersten gemeinschaftlich geführten Gesetzesentwurfs für Virtual Assets Service Provider (VASP) des Landes.
veröffentlichte Gesetzentwurf liegt zur öffentlichen Einsichtnahme aus und markiert einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen der BAK zur Regulierung von Krypto-Assets in Kenia. Seit seiner Veröffentlichung hat der Entwurf Beiträge, Feedback und Kritik von Mitgliedern der BAK-Community für digitale Vermögenswerte erhalten, was das Interesse und Engagement am Regulierungsprozess unterstreicht.
Laut Michael Kimani, Gründer und Vorsitzender von BAK, stellt die Einbringung des VASP-Gesetzentwurfs die Verwirklichung der Vision der Organisation dar, Kenia als Zentrum für digitale Vermögenswerte zu etablieren. Kimani betonte, wie wichtig es sei, durch den im Gesetzentwurf enthaltenen Lizenzierungsrahmen, die Verbraucherschutzmaßnahmen und die regulatorische Testumgebung die Bedenken von Industrie, Verbrauchern und Regulierungsbehörden zu berücksichtigen.
BAK hat Interessengruppen aus Kenia, Afrika und darüber hinaus eingeladen, den Gesetzentwurf bis zum 7. Februar zu prüfen und Feedback dazu zu geben. Die Organisation plant, dieses Feedback in die nächste Fassung des Gesetzentwurfs einfließen zu lassen, die bis zum 14. Februar dem Finanz- und Planungsausschuss der Nationalversammlung vorgelegt werden soll.
Allan Kakai, Direktor für öffentliche Politik und regulatorische Angelegenheiten bei BAK, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Juristen, Regulierungsbehörden und Branchenakteuren, um die regulatorischen Herausforderungen digitaler Vermögenswerte effektiv zu bewältigen. BAK hat sich zum Ziel gesetzt, Innovation und Wachstum im Blockchain-Bereich zu fördern.
Paul Gachora, CEO und Mitbegründer von BAK, betonte das Potenzial digitaler Vermögenswerte und der Blockchain-Technologie für die wirtschaftliche Entwicklung Kenias. Gachora unterstrich das Ziel, bis 2027 durch die Nutzung digitaler Vermögenswerte ausländische Direktinvestitionen in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar in verschiedene Sektoren zutrac.
Der Entwurf des VASP-Gesetzes ist das Ergebnis monatelanger gemeinsamer Bemühungen innerhalb der Digital-Asset-Community. Sollte das Gesetz verabschiedet werden, hat es das Potenzial, Kenia als führendes Zentrum für digitale Vermögenswerte in Afrika zu positionieren, Investitionentracund Steuereinnahmen für den Staatshaushalt zu generieren.
Die Regulierung digitaler Vermögenswerte ist weltweit Gegenstand von Debatten. Länder wie die USA, Hongkong und Singapur haben regulatorische Rahmenbedingungen eingeführt, um den wahrgenommenen Risiken dieser Branche zu begegnen. In Afrika haben Länder wie Nigeria und Südafrika bereits Regelungen zur Verwaltung digitaler Vermögenswerte und zur Minderung von Risiken wie Geldwäsche erlassen.
Der Entwurf des VASP-Gesetzes bietet Kenia die Chance, seine Position im Bereich digitaler Vermögenswerte zu stärken. Interessengruppen sind aufgerufen, sich am Überprüfungsprozess zu beteiligen und zur Weiterentwicklung der Regulierung digitaler Vermögenswerte beizutragen. Die nächsten Schritte umfassen die Einreichung eines Begleitberichts zum Gesetzentwurf beim Parlament und den Start eines Pilotprojekts, um das Potenzial digitaler Vermögenswerte für Kenias wirtschaftliche Erholung aufzuzeigen.

