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Bitpanda sichert sich die dritte MiCA-Lizenz und erweitert damit seine regulatorische Reichweite in ganz Europa

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 2 Minuten,
Bitpanda sichert sich die dritte MiCA-Lizenz und erweitert damit seine regulatorische Reichweite in ganz Europa
  • Bitpanda hat von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) seine dritte MiCA-Lizenz erhalten und setzt damit seine Bestrebungen fort, Europas am stärksten regulierte Krypto-Plattform zu werden.
  • Das Unternehmen hatte zuvor MiCA-Lizenzen von der deutschen BaFin und der maltesischen MFSA erhalten.
  • Die Strategie von Bitpanda, mehrere MiCA-Lizenzen zu erwerben, wirft Fragen hinsichtlich der Einheitlichkeit der MiCA-Implementierung in den EU-Mitgliedstaaten auf.

Das österreichische Fintech-Einhorn Bitpanda hat von der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) seine dritte Lizenz gemäß der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) erhalten.

Laut dem österreichischen Unternehmen mit Hauptsitz in Wien stellt diese jüngste Genehmigung einen weiteren Schritt zum Aufbau der am besten regulierten Krypto-Plattform Europas dar.

Dies ist die dritte Genehmigung nach zuvor erteilten Lizenzen durch die Aufsichtsbehörden in Deutschland und Malta.

Bitpanda arbeitet daran, mehrere Lizenzen zu erhalten, um Europas am stärksten regulierte Kryptowährungsplattform zu werden

MiCA, das am 30. Dezember 2024 vollständig in Kraft trat, zielt darauf ab, einen einheitlichen Rechtsrahmen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) auf EU-Ebene zu schaffen. Bitpandas Bestrebungen, mehrere Lizenzen zu erwerben, verdeutlichen jedoch die Unterschiede in der Auslegung und Umsetzung der Verordnung in den einzelnen Mitgliedstaaten.

Die Börse gehörte zu den ersten Krypto-Asset-Dienstleistern (CASPs), die nach der vollständigen Umsetzung der Verordnung eine MiCA-Lizenz erhielten.

Das Unternehmen gab am 23. Januar bekannt, dass die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als erste Aufsichtsbehörde dem Unternehmen eine MiCA-Lizenz erteilt hat.

Laut einer Mitteilung von Bitpanda auf LinkedIn hat das Unternehmen anschließend erhalten eine weitere MiCA-Lizenz von der maltesischen Finanzdienstleistungsaufsicht (MFSA)

Das Unternehmen erklärte, dass die zweite MiCA-Lizenz, die kurz nach der ersten erteilt wurde, seine Position als Europas sicherste und am besten regulierte Krypto-Plattform stärkt.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) erteilte dem Fintech-Einhorn unterdessen die dritte MiCA-Lizenz. Anschließend erklärte die Börse in einer Mitteilung auf X, die jüngste Genehmigung sei ein weiterer Schritt zum Aufbau der am besten regulierten Krypto-Plattform Europas.

Allerdings führten keine der zuständigen Behörden – die FMA in Österreich, die BaFin in Deutschland und die MFSA in Malta – öffentlich zugängliche Register, in denen die Unternehmen aufgeführt waren, denen eine MiCA-Lizenz erteilt worden war.

Bitpandas Strategie der Mehrfachlizenzierung stellt MiCAs Versprechen regulatorischer Einheitlichkeit auf die Probe

Nach Angaben der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), der für die Überwachung der wichtigsten technischen Details im Zusammenhang mit MiCA zuständigen Stelle, wurde der regulatorische Rahmen erstmals im Jahr 2020 vorgeschlagen.

Ziel ist es, einen umfassenden Regulierungsrahmen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) zu schaffen und die Marktregeln in der gesamten Europäischen Union zu harmonisieren.

Da MiCA jedoch ein einheitliches regulatorisches Umfeld anstrebt, könnte Bitpandas Beantragung zahlreicher Lizenzen vorläufig darauf hindeuten, dass die lokale Anwendung rechtlicher Normen in den einzelnen Bundesstaaten noch immer erheblich variiert.

Journalisten versuchten, das Fintech-Einhorn zu kontaktieren, um dessen Strategie des Erwerbs mehrerer MiCA-Lizenzen zu erläutern, jedoch ohne Erfolg.

Laut Aufzeichnungen der österreichischen Finanzmarktaufsicht verfügt Bitpanda über vier separate aufsichtsrechtliche Zulassungen in Deutschland und Österreich für seine verbundenen Unternehmen: Bitpanda Asset Management GmbH, Bitpanda Financial Services GmbH, Bitpanda GmbH und Bitpanda Payments GmbH.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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