Die Kryptobörse BitMEX erstattet Nutzern nach zwei DDoS-Angriffen das Geld zurück

Als der Bitcoin am 13. März einbrach, ging die Kryptobörse BitMEX ohne Vorwarnung offline. Dies führte zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Nutzer, die seitdem auf eine Erklärung warten. Die erhaltene Erklärung entsprach jedoch nicht ihren Erwartungen.
BitMEX-Kryptobörse erleidet zwei DDoS-Angriffe
Laut BitMEX war die Plattform „zwei DDoS-Angriffen (Distributed Denial-of-Service) ausgesetzt“. In einem Blogbeitrag erklärte der BitMEX-CEO, dass das Team ununterbrochen daran arbeite, die Ursachen der Angriffe zu ermitteln. Die Untersuchung ergab, dass die Plattform am 13. März von zwei DDoS-Angriffen getroffen wurde. Der erste Angriff erfolgte um 12:56 Uhr UTC, der zweite 80 Minuten später.
Laut BitMEX wurde der Angriff von einem Botnetz initiiert, das sich zuvor in das System eingeschlichen und auf den „Höhepunkt der Marktvolatilität“ gewartet hatte, um aktiv zu werden.
Der Blog enthüllte außerdem technische Details und eine Erklärung zur Datenbank des Systems sowie zum überlasteten internen Datenverkehr. Darüber hinaus wurden auch die technischen Aspekte des EBS-Volume-Ausfalls und der API-Verzögerungen der Plattform erläutert.
CEO Arthur Hayes versicherte den Nutzern, dass ihre persönlichen Daten sicher seien, und das Unternehmen arbeite daran, die Sicherheit der Plattform zu verbessern, um sicherzustellen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt.
Händler sind jedoch vor allem über zwei Dinge besorgt: Wie viele Händler erhalten eine Rückerstattung, und hat die Kryptobörse BitMEX den Plattformausfall absichtlich verursacht?
Das Unternehmen identifizierte 156 Konten, bei denen es aufgrund des Angriffs zu Transaktionsfehlern kam. Diese Konten handelten mit dem ETH/USD-Paar und verursachten dadurch Verzögerungen bei der Bearbeitung von Marktorders. Das Unternehmen berechnete die Abweichung vom angezeigten Indexpreis und erstattete den Nutzern die entsprechenden Beträge. Insgesamt wurden rund 40,3 Bitcoin (XBT) zurückerstattet.
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