Der private Krypto-Mining-Hardware-Riese Bitmain Technologies Ltd. will seine Börsengangsstrategie überarbeiten. Diesmal plant das Unternehmen, den Börsengang in den USA statt in Hongkong durchzuführen.
Wie aus einem Medienbericht unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen hervorgeht, kontaktiert Bitmain die zuständigen Stellen für einen amerikanischen Börsengang, der theoretisch in der zweiten Jahreshälfte 2019 stattfinden soll.
Das Unternehmen Bitmain ist der weltweit größte Hersteller von Krypto-Mining-Geräten. Es plant, im nächsten Monat Unterlagen bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) einzureichen.
Im September 2018 beantragte Bitmain die Zulassung zum Börsengang an der Hong Kong Stock Exchange (HKEX), doch dieser Versuch stieß offenbar auf Widerstand, und schließlich setzte das Unternehmen seinen Antrag im März 2019 aus.
Wie Bloomberg-Quellen berichten, könnte Bitmain sein ursprüngliches Finanzierungsziel für den US-Börsengang auf etwa 300 bis 500 Millionen US-Dollar reduzieren, wobei diese Zahl noch nicht endgültig feststeht. Es wird erwartet, dass das Unternehmen durch den Börsengang an der Hongkonger Börse bis zu drei Milliarden US-Dollar einnehmen wird.
Der Bericht fügte außerdem hinzu, dass die Grundlagen für den US-Börsengang noch in den Anfängen stecken und sich ändern können. Bitmain hat sich zu den Neuigkeiten noch nicht geäußert.
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