Bithumb, die größte südkoreanische Kryptowährungsbörse, hat die Zertifizierung der nationalen Sicherheitsbehörde erhalten. Die südkoreanische Internet- und Sicherheitsbehörde (KISA) hat Bithumb das Zertifikat erteilt.
Börsenfirmen mit einem Gewinn von 9 Millionen US-Dollar oder mehr benötigen dieses Zertifikat, um weiterhin im Land tätig sein zu dürfen. Nach Erhalt der Genehmigung durch die Sicherheitsbehörde erklärte ein Vertreter von Bithumb, das Unternehmen werde seine Sicherheitsvorkehrungen kontinuierlich verbessern. Er führte außerdem aus, dass das Unternehmen das Vertrauen der Anleger stärken und seine Zuverlässigkeit erhöhen wolle. Ziel sei es, ein weltweit führendes Unternehmen im Kryptomarkt zu werden.
Das Unternehmen wurde 2016 Opfer eines Hackerangriffs, bei dem Kryptowährungen im Wert von über 31 Millionen US-Dollar verloren gingen. In einer offiziellen Stellungnahme versprach das Unternehmen, alle betroffenen Kunden zu entschädigen.
In Japan hat sich Coincheck unterdessen erfolgreich bei der Finanzdienstleistungsbehörde registriert.
Im ersten Quartal 2018 wurde Coincheck gehackt, wodurch Kryptowährungen im Wert von über 420 Millionen US-Dollar verloren gingen. Das Unternehmen konnte alle betroffenen Nutzer entschädigen und wurde später vom Finanzunternehmen Money Group übernommen.
Japan und Korea spielen eine große Rolle im Bereich der Kryptowährungen. Tatsächlich ist der japanische Yen die zweithäufigst gehandelte nationale Währung für Bitcoin, während der koreanische Won an dritter Stelle steht.
Diese Entwicklungen sind eine gute Nachricht für Krypto-Enthusiasten weltweit, denn die Genehmigungen zeigen, dass Regierungen Kryptobörsen ernst nehmen. Dies ermutigt auch andere Regierungen und Organisationen, diese digitalen Token zuzulassen und in sie zu investieren.
