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Bithumb drohen im Zuge der verstärkten Maßnahmen gegen Geldwäsche hohe Geldwäschestrafen

In diesem Beitrag:

  • Bithumb wurde von der südkoreanischen FIU beschuldigt, gegen mehrere Geldwäschebestimmungen verstoßen zu haben.
  • Die FIU wird die Strafen gegen Bithumb voraussichtlich Anfang 2026 bekannt geben.
  • Die Aufsichtsbehörde hat zugesichert, weiterhin mit den Börsen zusammenzuarbeiten, um das Vertrauen der Öffentlichkeit zu gewährleisten.

Südkorea hat empfindliche Geldwäschestrafen gegen die Kryptobörse Bithumb verhängt und setzt damit sein Vorgehen gegen säumige Zahler fort. Bithumb wurde im März 2025 von der Finanzermittlungsbehörde (Financial Intelligence Unit, FIU) geprüft und nun von den Behörden für schuldig befunden.

Laut Berichten lokaler Medien wurde die Kryptobörse nun wegen Verstößen gegen nationale Vorschriften mit einer hohen Geldstrafe belegt.

In ihrer Stellungnahme behauptete die FIU, dass sie bei Bithumb mehrere Verstöße gegen die Compliance-Vorschriften festgestellt habe, darunter Fälle, in denen die Börse gegen AML-Protokolle verstoßen habe, unzureichende Know-Your-Customer-Prozesse (KYC) gehabt habe und es Versäumnisse bei der Meldung verdächtiger Überweisungen gegeben habe.

Die Börse könnte, abhängig von Art und Umfang der Verstöße, Upbit

Bithumb drohen Strafen wegen Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen

Die genaue Höhe der Geldstrafe steht noch aus, wird aber noch offiziell bekannt gegeben. Branchenkenner behaupten jedoch, dass die dent systemischer Geldwäscheverstöße ähnlich wie bei Upbit und Korbit abläuft.

Die Börse könnte mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt werden. Quellen schätzen, dass diese die von der Finanzaufsichtsbehörde gegen Upbit verhängte Strafe von 25 Millionen US-Dollar erreichen oder sogar übersteigen könnte. Grund dafür sind der enorme Marktanteil und die zusätzlichen Ermittlungen zu ihrem Orderbuch.

Berichten zufolge hat die FIU ihre Prüfungen bereits abgeschlossen und Sanktionen verhängt. Zu den Verstößen von Bithumb zählt die mangelhafte Kundenprüfung, darunter unvollständige Überprüfung der Nutzeridentitäten dent z. B. unscharfe Bilder, fehlerhafte Adressprüfungen) und fehlende verstärkte Sorgfaltspflichten gegenüber Hochrisikokunden. Upbit verzeichnete 5,3 Millionen solcher Fälle, Korbit hingegen nur 12.800.

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Darüber hinaus erlaubte Bithumb auch Transaktionen durch nicht verifizierte Nutzer und verstieß damit gegen die Regeln, die die Nutzung der Plattform bis zum Abschluss der vollständigen KYC-Prüfung untersagen. Die Plattform versäumte es außerdem, verdächtige Transaktionen zu melden und verzögerte oder unterließ es, Meldungen über ungewöhnliche Handelsaktivitäten an die Behörden zu übermitteln.

Die FIU behauptete außerdem, dass Bithumb Transaktionen mit nicht registrierten lokalen und internationalen Börsen unterstützte und dadurch die Geldwäsche über die Grenze hinweg verstärkte.

Die FIU verspricht, den Markt zu stabilisieren, um das Vertrauen zu gewährleisten

Im Gegensatz zu Upbit und Korbit wurde Bithumb zusätzlich wegen seines Orderbuchmanagements untersucht. Die Aufsichtsbehörden warfen ihm manipulative Praktiken oder eine unzureichende Überwachung vor, was die Schwere der Strafen für die Börse noch verstärken könnte.

Die FIU wies darauf hin, dass die aufgeführten Probleme auf wiederholte oder strukturelle Schwächen und nicht auf Einzelfälle zurückzuführen seien. Die Zunahme der Verstöße zeugt trotz Bithumbs marktbeherrschender Stellung von mangelnder interner Kontrolle.

Die FIU gab an, die Details nach Eingang der Stellungnahme von Bithumb zu ihren ersten Erkenntnissen festzulegen. Der Prozess soll voraussichtlich Anfang 2026 abgeschlossen sein. Dies entspricht ihrem methodischen Vorgehen, bei dem Abschreckung im Vordergrund steht und nicht die Störung des Datenverkehrs.

Die FIU hat unterdessen die Überprüfung großer Kryptobörsen verschärft, um deren Einhaltung der AML- und KYC-Vorschriften sicherzustellen. Die jüngsten Strafen richteten sich dent die fünf größten Kryptobörsen: Upbit, Coinone, GOPAX, Bithumb und Korbit .

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Die FIU kündigte an, im Anschluss an die weiteren Vor-Ort-Prüfungen Folgemaßnahmen durchzuführen. Die Aufsichtsbehörde erwähnte zudem, dass sie Sanktionen bei schwerwiegenden Verstößen gegen spezielle Finanzgesetze verhängen werde, was als Warnung an andere Krypto-Unternehmen dienen solle. Sie bekräftigte außerdem, ihre Bemühungen zur Verbesserung der Geldwäschebekämpfungsmaßnahmen von Krypto-Börsen fortzusetzen.

Die FIU erklärte, die Verstöße seien offenbar darauf zurückzuführen, dass das rasante Wachstum die Compliance-Infrastruktur übersteige, und merkte an, dass sie die Kryptoindustrie beim Wachstum mit öffentlichem Vertrauen unterstützen werde.

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