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Bitget verschärft Börsenzulassungsbedingungen nach BGB-Fiasko und Vorwürfen der Marktmanipulation

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,

Bitget verschärft die Auflagen. Nach dem jüngsten Debakel um den eigenen Token BGB und den Vorwürfen der Marktmanipulation führt die Börse neue, strengere Bedingungen für die Notierung von Token ein.

Jedes Blockchain-Projekt, das an einer Börse gelistet werden möchte, muss sich nun einer umfassenden rechtlichen Prüfung unterziehen. Diese Prüfung umfasst die Codequalität, die Sicherheit und die allgemeine Übereinstimmung mit der Strategie der Plattform.

Bitget betont, dass sie agil genug bleiben werden, um Innovationen zu ermöglichen. Sie glauben außerdem, dass diese Maßnahmen neuen Krypto-Unternehmen helfen werden, die Grundlagen für ein erfolgreiches Geschäftsgebaren zu erlernen.

Strengere Tokenomics und Überprüfung des Entwicklungsteams

Bitget optimiert zudem den gesamten Token-Bewertungsprozess mit aktualisierten Protokollen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Tokenomics.

Bevor ein Token grünes Licht erhält, ist nun eine detaillierte Prüfung von Tokenangebot, -verteilung und -nutzen erforderlich.

Die Qualifikationen und Erfahrungen des Entwicklungsteams hinter dem Projekt werden ebenfalls genauestens geprüft. 

Bei neuen Projekten beginnt Bitget mit der Analyse der vollständig verwässerten Bewertung (FDV). Diese Kennzahl zeigt den potenziellen Gesamtwert des Token-Angebots des Projekts.

Bitget hat eine klare Regel: Der endgültige Unternehmenswert (FDV) darf das 20-Fache der eingeworbenen Mittel nicht überschreiten. Bringt ein Projekt beispielsweise 5 Millionen US-Dollar ein, sollte sein FDV unter 100 Millionen US-Dollar bleiben.

Die Börse wird auch prüfen, wie die Gelder verwaltet wurden und wo potenzielle Risiken bestehen. Projekte, die von renommierten Institutionen unterstützt werden, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, den Auswahlprozess zu bestehen. 

Weniger bekannte Geldgeber? Sie werden einer zusätzlichen Sorgfaltsprüfung unterzogen.

Der Zeitplan für die Token-Freigabe ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Überprüfung. Projekte mit einer kurzen Freigabefrist (typischerweise unter zwei Jahren) erwecken Misstrauen.

Kurze Freigabezeiten können bedeuten, dass das Entwicklerteam kein langfristiges Engagement anstrebt und einen schnellen Ausstieg anstrebt.

Dies führt oft zu frühzeitigem Verkaufsdruck und gefährdet die Stabilität des Tokens.

Bitget reagiert auf den BGB-Absturz

Am 7. Oktober die BGB-Aktie um über 56 % ab und fiel innerhalb weniger Stunden von 1,14 US-Dollar auf bis zu 0,53 US-Dollar. In einer offiziellen Stellungnahme vom 8. Oktober erklärte Bitget, der Kurssturz sei durch zahlreiche große, gehebelte Transaktionen verursacht worden.

Diese Transaktionen führten zur erzwungenen Schließung von Pfandkredit-, Hebelhandels- undtrac, was wiederum einen gigantischen Preisschwankung verursachte.

Bitget versprach umgehend, die vom Kurssturz betroffenen Nutzer zu entschädigen. Nutzer, die mit BGB gedeckte Hebelpositionen hielten oder BGB als Sicherheit hinterlegt hatten, würden bis zum 10. Oktober – also heute – eine Entschädigung erhalten.

Die Vergütung würde in USDT oder durch Short-Positionen auf BGB erfolgen. Bitget hat keine genauen Angaben dazu gemacht, was die Serie von gehebelten Transaktionen ausgelöst hat, obwohl einige Analysten vermuten, dass Hochfrequenzhandel oder interner Marktdruck die Ursache sein könnten.

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