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Der Gründer von Bitconnect wurde wegen des Betriebs eines Schneeballsystems angeklagt.

VonOwotunse AdebayoOwotunse Adebayo
Lesezeit: 2 Minuten
Bitconnect

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Kumbhani wurde wegen des Betriebs eines Schneeballsystems angeklagt
  • Bitconnect betrog Anleger um mehr als 2 Milliarden Dollar
  • Kumbhani drohen bis zu 70 Jahre Haft

Das US-Justizministerium hat den Gründer von Bitconnect wegen des Betriebs eines Schneeballsystems angeklagt. Die von Satish Kumbhani geführte Plattform täuschte Händler und betrog sie um ihr hart verdientes Geld. Laut einem Dokument des Justizministeriums erhob eine Grand Jury in San Diego Anklage gegen den Gründer wegen seiner Rolle bei der Nutzung eines Programms der Plattform für seine illegalen Aktivitäten. Berichten zufolge verloren die Anleger mehr als zwei Milliarden US-Dollar durch die Plattform.

Bitconnect betrog Anleger um 2,4 Milliarden Dollar

Das Dokument beschrieb die Geschäftspraktiken der Plattform als Schneeballsystem, bei dem bestehende Nutzer von den Einlagen neuer Investoren profitierten. Der Kurs des plattformeigenen Tokens stieg damals auf 463 US-Dollar pro Token. Die Marktkapitalisierung des Tokens lag kurzzeitig bei rund 3 Milliarden US-Dollar.

Nach dem drastischen Kursverfall des Tokens brach das Chaos aus, wodurch die Token-Investoren erhebliche Verluste erlitten. Kumbhani soll Anlegern über Bitconnect hohe Gewinne versprochen haben. Nach dem Zusammenbruch erhielten lediglich die bestehenden Investoren einen Teil ihres investierten Kapitals zurück, während neue Investoren leer ausgingen.

Kumbhani drohen bis zu 70 Jahre Haft

Das Dokument des US-Justizministeriums (DOJ) belegte zudem, dass der Gründer von Bitconnect den Markt manipulierte, um den Eindruck einer hohen Nachfrage nach dem BCC-Token zu erwecken. Die aus den Investitionen generierten Gelder wurden an Wallets von Bitconnect und anderen Börsen weltweit überwiesen. In einer früheren Anklage hatte einer der Plattformbetreiber, Glen Arcaro, Betrug während seiner Zeit im Unternehmen gestanden. Das DOJ erwähnte außerdem, dass der Gründer gegen das Bankgeheimnisgesetz verstoßen habe, indem er sein Unternehmen nicht bei FinCEN registrierte.

Dem Gründer werden verschiedene Straftaten vorgeworfen, darunter Betrug, Geldwäsche und andere Delikte. Bitconnect ermittelt weiterhin gegen Kumbhani, und sollte er für schuldig befunden werden, drohen ihm bis zu 70 Jahre Haft. In anderen Nachrichten wurde eine Sammelklage gegen Prominente eingereicht, die den Handel mit SafeMoon-Token beeinflusst haben sollen. Laut mehreren Berichten soll SafeMoon wie ein Schneeballsystem betrieben worden sein, nachdem die Gründer den Anlegern massive Gewinne versprochen hatten. Das US-Justizministerium hat eine Website , auf der sich Geschädigte offiziell registrieren können.

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