Am Montag fiel der Bitcoin deutlich und setzte damit den in der vergangenen Woche beobachteten starken Abwärtstrend fort. Als größte Kryptowährung erreichte BTC am 14. März 2024 ein neues Allzeithoch von 73.750 US-Dollar, befindet sich seither aber in einer Korrekturphase.
Der Bitcoin-Kurs fiel im Tagesverlauf um 1,6 % und in der vergangenen Woche um fast 8 % auf 61.087 US-Dollar am 24. Juni. Auch die Marktkapitalisierung sank auf 1,26 Billionen US-Dollar, was einem Rückgang von 7 % gegenüber dem Höchststand entspricht.
Andere wichtige Kryptowährungen folgten einem ähnlichen Trend: Ethereum (4,04 %), XRP (2,97 %), Dogecoin (XRP (2,97 %)), Avalanche (5,19 %), Tron (1,12 %), Cardano (3,68 %), Solana (7,28 %), BNB (3,79 %), Toncoin (4,89 %) und Polygon (4,41 %).
Bitcoin Performance im Juni 2024
Der Bitcoin-Kurs tendierte im Juni 2024 rückläufig, beeinflusst durch die Sorge der Anleger, der S&P 500 könnte seinen Höchststand erreicht haben. Gleichzeitig stieg der Dollar stark an, was Kryptowährungen und andere Vermögenswerte unter Druck setzte. Das jüngste Allzeithoch von 5.368 Punkten bei den S&P-500-Futures verstärkte diese Marktdynamik zusätzlich.
Seit dem Höchststand von 73.750 US-Dollar ist Bitcoin Kurs um etwa 19,59 % gefallen und rutschte Anfang des Monats unter 60.000 US-Dollar. Die regulatorische Aufsicht bleibt ein zentrales Thema am Markt, insbesondere aufgrund der verstärkten Maßnahmen der SEC gegen große Krypto-Unternehmen wie Consensys.
Gleichzeitig lässt die Begeisterung für Spot Bitcoin -ETFs nach. So verzeichnete beispielsweise der BlackRock-ETF seit seiner Auflegung im Januar erstmals Abflüsse in Höhe von rund 36,9 Millionen US-Dollar. Dies unterstreicht, dass selbst institutionelle Anleger anfällig für Marktstimmungen und Unsicherheiten (Angst, Unsicherheit, Zweifel oder FUD) sind.
Technische Analyse und Prognosen
Das BTC/USD-Paar nähert sich der unteren Trendlinie, die mit der psychologischen Unterstützungsmarke von 60.000 US-Dollar zusammenfällt. Bemerkenswert ist, dass dieses Kursziel von 60.000 US-Dollar eng mit dem 200-Tage-EMA von Bitcoinbei rund 58.000 US-Dollar übereinstimmt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Bitcoin bis Juli in den Bereich von 58.000 bis 60.000 US-Dollar einsteigt.
Rajagopal Menon,dent von WazirX, einer der größten Kryptobörsen Indiens, merkt an:
Die Wirtschaftslage ist uneinheitlich: Die jüngste Haltung des FOMC deutet auf eine vorsichtige Herangehensweise an Zinserhöhungen hin, während die anhaltend hohe Inflation zusätzliche Unsicherheit erzeugt. Darüber hinaus sind die Märkte hinsichtlich der japanischen Wirtschaftslage angespannt, was die Unsicherheit noch verstärkt.
Die Widerstandsfähigkeit von Bitcoinin diesen Zeiten ist jedoch bemerkenswert. Die technische Analyse deutet darauf hin, dass Bitcoin sich auf einen deutlichen Kursanstieg vorbereitet, da er an wichtigen NiveaustronUnterstützung findet und im RSI Muster aufweist, die in der Vergangenheit größeren Rallyes vorausgingen.
Rajagopal Menon
Darüber hinaus behauptet er, dass Analysten einig seien, dass die gegenwärtigen Marktbedingungen der Beginn eines bedeutenden Aufwärtstrends sein könnten, Bitcoin wieder auf frühere Allzeithochs zurückführen würde.
Die Nachfrage von Bitcoin Privatanlegern steigt mit dem Preisverfall
Die Nachfrage von Bitcoin-Privatanlegern steigt mit fallendem Preis. Laut Makroanalyst Axel Adler nimmt das Kaufinteresse von Konten mit bis zu 10.000 US-Dollar zu, je weiter der Bitcoin-Preis sinkt. Adler zufolge hat dieser Indikator in den letzten Wochen stark zugelegt und bereits 7 % erreicht, was als positives Signal gewertet werden kann.
Insgesamt betont Adler zwar, dass das Interesse von Privatanlegern zu gering sei, um eine Erholung vorherzusagen, dennoch sollte es positiv interpretiert werden. Laut seiner basierenden Grafik könnte die Dynamik des Interesses von Privatanlegerkonten mit möglichen Kursbewegungen zusammenhängen.
Der Analyst wies außerdem darauf hin, dass die Rallye der führenden Kryptowährung zurückkehren werde, da Krypto-Wale bestrebt seien, ihre Gewinne zu reinvestieren.
Cryptopolitan Berichterstattung von Florence Muchai
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