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Bitcoin erholt sichtron– aber wir haben immer noch ein Problem

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Bitcoin
  • Bitcoin erholte sich zuletzt und näherte sich nach einer schwierigen Woche der Marke von 42.000 US-Dollar, was seine Widerstandsfähigkeit in einem volatilen Markt unterstreicht.
  • Die Kryptowährung stabilisierte sich über 41.000 US-Dollar, doch es bestehen weiterhin Unsicherheiten hinsichtlich des Erreichens neuer Höchststände. Im Fokus stehen der Wochenschluss und die Reaktion der Wall Street.
  • Das Handelsvolumen von Bitcoin ist nach der Einführung des ETFs deutlich zurückgegangen, was zu einer größeren Diskrepanz zwischen impliziter und realisierter Volatilität geführt hat.

Bitcoin, der Kryptowährungsriese, zeigt sich widerstandsfähig und kämpfte sich nach einer schwierigen Woche wieder auf die 42.000-Dollar-Marke zurück. Die Widerstandsfähigkeit des Kryptokönigs ist in aller Munde, doch die zugrundeliegenden Probleme werfen weiterhin einen langen Schatten auf seine Zukunft.

Der andauernde Kampf um Stabilität

BitcoinAnstieg über 41.000 US-Dollar am Wochenende, nachdem er sich von einem Rückgang auf 40.270 US-Dollar stabilisiert hatte, stellt einen kleinen Erfolg in einer turbulenten Finanzkrise dar. Diese Erholung hat die Sorgen derjenigen, die auf neue Höchststände gehofft hatten, jedoch nicht vollständig zerstreut. Der Markt richtet seine Aufmerksamkeit auf den wöchentlichen Handelsschluss von Bitcoinund die Wiedereröffnung der Wall Street, um neue Impulse zu erhalten. Viele bereiten sich auf mögliche Kursschwankungen vor.

Das Szenario gleicht einem Drama mit hohem Einsatz: Bitcoin, der einem größeren Einbruch entgangen ist, lässt Anleger weiterhin in der Schwebe. Der bekannte Trader Rekt Capital hebt die Bedeutung des Bitcoinvon unterhalb des Tiefs der Handelsspanne hervor – ein bärisches Signal, das möglicherweise weitere Kursverluste ankündigt. Crypto Tony, ein anderer Trader, schließt einen Rückgang unter 40.000 US-Dollar vor der Halbierung der Blocksubventionen im April nicht aus.

Joe McCann von Asymmetric hebt das derzeit verhaltene Handelsvolumen Bitcoin hervor. Seit der Einführung des ETFs hat die Volatilität von Bitcoinnachgelassen, wodurch sich die Kluft zwischen impliziter und realisierter Volatilität vergrößert hat. Dieser Kontrast verdeutlicht einen Markt im Umbruch, der mit Unsicherheit und unerwarteten Entwicklungen zu kämpfen hat.

Die Makro- und Mikroebene der Bitcoin-Reise

Die Faszination wächst mit Blick auf die US-amerikanischen Bitcoin -ETFs. Seit ihrer Einführung im Januar haben diese ETFs ein verwaltetes Vermögen von fast 4 Milliarden US-Dollar angehäuft und damit die Dynamik des Bitcoin Handels verändert. Der Grayscale Bitcoin Trust (GBTC), der nun selbst ein ETF ist, verzeichnete aufgrund hoher Verwaltungsgebühren und cashvon Anlegern Abflüsse. Trotz eines zuvor gewährten Abschlags von 48 % auf GBTC-Anteile ermöglichte die Umwandlung in einen ETF den Inhabern den Ausstieg zum Nennwert.

Diese Entwicklung wirft die Frage auf: Wie viel von den derzeit von GBTC verwalteten Vermögenswerten in Höhe von 25,4 Milliarden US-Dollar wird noch abgezogen? Die Kryptowelt richtet ihre Blicke auf die zukünftigen Schritte von GBTC. Die Kommentare von QCP Capital zu diesem Thema verstärken diese Erwartungen.

Dann ist da noch Grayscale, ein Schwergewicht im Kryptobereich, das 60.000 BTC abgestoßen hat. Obwohl dieser Schritt den Verkaufsdruck auf Bitcoinscheinbar verstärken könnte, liefert Julio Moreno von CryptoQuant eine Gegenthese. Er vermutet, dass die jüngste Preiskorrektur bei Bitcoin eher auf Gewinnmitnahmen großer Wallet-Investoren als auf den Verkauf durch Grayscale zurückzuführen ist. Morenos Analyse wird durch den Anstieg von Transaktionen mit hohem Volumen während der Gewinnmitnahmespitzen gestützt.

Vom 7. bis 21. Januar stieg der Bitcoin -Anteil an den Börsen leicht an, ein Faktor, der traditionell mit Preisrückgängen in Verbindung gebracht wird. Moreno weist jedoch die These zurück, dass Grayscales Vorgehen der Hauptgrund für den Preisanstieg sei, und merkt an, dass andere Emittenten fast 72.000 BTC erworben hätten, was die Auswirkungen von Grayscale wahrscheinlich kompensiert habe. Dies deute auf eine wachsende institutionelle Nachfrage nach Bitcoin nach der ETF-Zulassung durch die SEC hin.

Der jüngste Kursrückgang von Bitcoin, von einem Höchststand von 49.000 US-Dollar auf ein Tief von 40.300 US-Dollar, bedeutet einen deutlichen Rückgang von 17,8 %. Dieser Rückgang deckt sich mit den Befürchtungen, dass der Spot-BTC-ETF als „Sell-the-News“-Ereignis wahrgenommen werden könnte, sowie mit Bitcoin Liquidation durch Grayscale.

Ein Schlüsselfaktor für die Zukunft von Bitcoinist das aufsteigende Keilmuster in den Charts, das das mögliche Ende einer Erholungsphasedent. Der Kurs, der sich über den Fibonacci-trac-Niveaus hält, deutet darauf hin, dass die Käufer weiterhin dietronhaben. Das Intraday-Handelsvolumen zeichnet jedoch ein düsteres Bild: Ein Rückgang um 52 % lässt auf weitere Korrekturen schließen.

Wale steigen ein, während Bitcoin schwankt

Interessanterweise hat der Kursrückgang von BitcoinGroßinvestoren nicht abgeschreckt. Wie Analyst Ali Martinez feststellte, hat die Zahl der Bitcoin „Wale“ deutlich zugenommen, wobei die Anzahl der Adressen mit über 1.000 BTC einen Höchststand seit August 2022 erreicht hat. Dieser Anstieg könnte ein Zeichen für strategische Marktpositionierung oder wachsendes Vertrauen der großen Marktteilnehmer sein.

Sollte Bitcoin sich oberhalb bestimmter wichtiger Niveaus stabilisieren, könnte dies den Weg für eine robuste Erholung ebnen. Indikatoren wie der Vortex-Indikator und der exponentielle gleitende Durchschnitt deuten jedoch darauf hin, dass der aktuelle Trend trotz der laufenden Korrekturphase weiterhin aufwärtsgerichtet ist.

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