Das offene Interesse Bitcoin ist seit dem Allzeithoch um 43 % auf 24,5 Milliarden US-Dollar gesunken

- Das offene Interesse Bitcoin ist um 43 % gesunken, da die Futures-Aktivität zurückgegangen ist, was auf eine vorsichtige Stimmung hindeutet.
- Weniger neue BTC-Transaktionen und geringere Mittelzuflüsse an den Börsen deuten auf eine schwächere Nachfrage hin.
- Bitcoin kämpft unterhalb der 90.000-Dollar-Marke, während Analysten die Aktivitäten institutioneller Anleger beobachten.
Das offene Interesse an Bitcoin ist seit seinem Allzeithoch um 35 % gesunken, was auf weniger Absicherungsgeschäfte und spekulativen Handel hindeutet.
Das offene Interesse, das tracdie Gesamtzahl der ausstehenden Derivatekontraktetrac, sank von 57 Milliarden US-Dollar, als Bitcoin sein Allzeithoch erreichte, auf aktuell 24,5 Milliarden US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer Unsicherheiten abbauen oder Hebelwirkungen reduzieren.
Nach dem jüngsten Verkaufsdruck versucht der Bitcoin nun wieder an Fahrt zu gewinnen. Obwohl er im Januar ein Allzeithoch von über 109.000 US-Dollar erreichte, konnte er die Marke von 90.000 US-Dollar nicht zurückerobern.
Bitcoin kämpft darum, wichtige Preisniveaus wiederzuerlangen
Bitcoin versucht seit zwei Wochen, die Widerstandsmarke von 90.000 US-Dollar zu durchbrechen. Zuvor war es ihm nicht gelungen, den Aufwärtstrend nach Erreichen seines Allzeithochs fortzusetzen.
Dies setzte den BTC-Kurs unter Druck und entfachte Spekulationen darüber, ob der jüngste Aufwärtstrend abgeschlossen sei oder ob eine zweite Rallye ihn noch höher als je zuvor steigen lassen könnte.
Laut dem On-Chain-Datenanbieter Glassnode erfolgt dieser Rückgang des offenen Interesses im Rahmen eines allgemeinen Trends sinkender On-Chain-Liquidität.
Die Auflösung der Long-Tendenz im cash-and-Carry-Handel, bei dem Händler mit der Differenz zwischen Spot- und Futures-Preisen Geld verdienen, hat ebenfalls zu einem Abwärtsdruck beigetragen.
Zusätzlich belastet wird die Situation dadurch, dass auch die Bitcoin -ETFs unter Druck stehen und Abflüsse verzeichnen, während einige CME-Futures-tracauslaufen, was den Preis von Bitcoinweiter unter Druck setzt.
Eine weitere bemerkenswerte Veränderung ist der Rückgang des sogenannten „Hot Supply“ von Bitcoin – also der Coins, die eine Woche oder weniger gehalten werden. In den letzten drei Monaten sank dieser Anteil von 5,9 % des Bitcoin-Umlaufs auf lediglich 2,8 %, ein Rückgang von mehr als 50 %. Dies deutet darauf hin, dass weniger neu erworbene Bitcoinaktiv gehandelt werden, was die Marktliquidität verringert.
Bitcoin -Börsen sind ebenfallsmaticzurückgegangen, von 58.600 BTC pro Tag auf 26.900 BTC pro Tag – ein Rückgang um 54 %. Dies könnte zwar auf einen geringeren Verkaufsdruck hindeuten, bedeutet aber auch, dass die Nachfrage schwächer ist, da weniger Coins zum Handel an Börsen gesendet werden .
Bitcoin bereitet sich darauf vor, wichtige Unterstützungsniveaus zu testen
Bitcoin notiert aktuell bei 84.001 US-Dollar und hält sich damit über der wichtigen Unterstützung bei 85.000 US-Dollar. Der Branchenanalyst „Unbekannter Händler“ betonte, dass der Bitcoin nur oberhalb dieses Niveaus intakt sei und der Kurs erst kürzlich geschlossen habe.
Darüber hinaus notiert der Vermögenswert weiterhin über dem 200-Tage-Durchschnitt, einem historisch gesehen bullischen Indikator für eine langfristige Preisdynamik.
Bitcoin (BTC) ist wieder auf dem Weg zu einem erneuten Test der Marke von rund 85.000 US-Dollar. Sollte der Kurs weiter steigen, erwarten Analysten einen Anstieg in Richtung der Widerstandszone von 90.500 bis 92.441 US-Dollar. Dieses solide Ablehnungsniveau könnte jedoch einen weiteren Kursanstieg bis zu einem erneuten Test der 85.000-Dollar-Marke ermöglichen.
Der CryptoQuant-Analyst Woominkyu berichtete seinerseits von einer möglichen institutionellen Akkumulation. Er wies darauf hin, dass der 30-Tage-EMA des Coinbase Premium Index Schwierigkeiten hat, den 100-Tage-EMA zu überschreiten.
Dieser Kursanstieg erfolgte vor den üblichen Preisrallyes von Bitcoin; daher könnten institutionelle Anleger Bitcoinakkumulieren. Da die institutionelle Nachfrage weiterhin stark anhält, könnte der Bitcoin-Kurs weiter steigen und den Bullenmarkt verlängern, anstatt sein Ende zu signalisieren.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
















