Mit dem jüngsten Projekt Tippin des Bitcoin Lightning-Netzwerks hat das Konzept des Online-Trinkgelds einen regelrechten Boom erlebt. Ziel dieses Projekts ist es, der Öffentlichkeit das Senden und Empfangen von Mikrozahlungen wie Trinkgeldern an jedem beliebigen Ort zu ermöglichen.
In den drei Monaten seit seinem Start wurden bereits Trinkgelder im Wert von über 15.000 US-Dollar überwiesen, was auf ein vielversprechendes Potenzial für die Akzeptanz dieser Technologie hindeutet. Die rasante Verbreitung von Tippin ist auf seine einfache und benutzerfreundliche Bedienung zurückzuführen: Nach der Registrierung erhält der Nutzer einen Link, über den er kleine BitcoinBeträge spenden kann.
Die Nutzer auf Empfängerseite können ihre Trinkgelder jederzeit abrufen, daher stellt Tippin den Nutzern eine webbasierte Verwahrungs-Wallet zur Verfügung, mit der sie Bitcoin -Transaktionen über das Lightning Network verwalten können.
Das Lightning Network entstand im Zuge der Debatte um die Skalierbarkeit von Bitcoin, die sich 2017 verschärfte und schließlich zur Entwicklung von Bitcoin Cashführte. Um die Blockgröße Bitcoin beizubehalten, mussten andere Änderungen vorgenommen werden, beispielsweise die Transaktionsgeschwindigkeit erhöht werden. Das Lightning Network wurde als Lösung vorgeschlagen. Aktuell verfügt es über eine Kapazität von etwas über 2 Millionen US-Dollar und hat sich seit seiner Gründung stetig erweitert.
Tippin wurde von Sergio Abril ursprünglich als persönliches Projekt zur Förderung des Lightning Networks ins Leben gerufen. Obwohl es sich noch in einem sehr frühen Stadium befindet und seine Nutzung derzeit auf das Senden und Empfangen von digitalem Geld beschränkt ist, bietet es bereits viele weitere Funktionen, wie die Verbesserung der Wallet-Nutzung und die Anbindung an Händler.
Kevin Rooke, ein Kommentator für Kryptowährungen, behauptet, dass es bisher mehr als 14.000 Registrierungen, viertausend Installationen von Browsererweiterungen, Trinkgelder im Wert von über 15.000 US-Dollar und rund 559 mit Tippin verbundene Fernsehsender gegeben habe.
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