Die Bitcoin-Woche endete mit einem unveränderten Kurs von rund 58.425 US-Dollar, ein leichter Rückgang von 0,5 % gegenüber der Vorwoche. Die Kryptowährung erlebte eine Achterbahnfahrt, die mit einemtronStart und einem Höchststand von 61.575 US-Dollar am Dienstag ihren Höhepunkt erreichte.
Doch genauso schnell fiel der Preis bis Donnerstag auf 56.000 Dollar. Eine leichte Erholung bis Freitag und über das Wochenende brachte ihn wieder auf den Ausgangswert zurück.
Dieses Hin und Her war im August nichts Neues, da Volatilität die Norm war, doch der Bitcoin-Preis blieb zwei Wochen lang relativ stabil.
Die verhaltene Kursentwicklung spiegelte sich in den neutralen Mittelzuflüssen in Bitcoin Spot-ETFs wider, die einen Nettozufluss von 32 Millionen US-Dollar verzeichneten. Der Kurs selbst bewegte sich zwar kaum, doch die Handelsaktivität war alles andere als langweilig.
Trotz des Rufs des Augusts, ein Monat mit geringem Handelsvolumen zu sein, wurden allein in der vergangenen Woche kumulierte Handelsvolumina von rund 7 Milliarden US-Dollar bei Bitcoin Spot ETFs verzeichnet, was einem Tagesdurchschnitt von 1,4 Milliarden US-Dollar entspricht.
Das Handelsvolumen defider Augustdürre
Die letzten Wochen waren von reger Aktivität geprägt, mit Handelsvolumina von 10,7 Milliarden bzw. 12,5 Milliarden US-Dollar. Bitcoin -Spot-ETFs verzeichnen einen rasanten Anstieg und haben seit Anfang August ein Handelsvolumen von über 30 Milliarden US-Dollar erreicht.
Diese Zahlen haben wir seit April nicht mehr gesehen, einer Zeit, in der die Anleger optimistischer waren. Dies steht im deutlichen Gegensatz zur üblichen Sommerflaute, insbesondere im dritten Quartal.
Während Bitcoin sich stabil gehalten hat, verzeichneten Ethereum (ETH) Spot-ETFs massive Abflüsse. Letzte Woche flossen weitere 14 Millionen US-Dollar ab, was dem seit Längerem anhaltenden neutralen Trend entspricht.
Die gesamten Mittelabflüsse seit Auflegung dieser ETFs belaufen sich mittlerweile auf rund 420 Millionen US-Dollar. Es gibt jedoch einen Hoffnungsschimmer: Beim Grayscale Ethereum ETF (ETHE) haben sich die Abflüsse zuletzt verlangsamt.
Einige Marktbeobachter meinen, dass sich diese Abflüsse in Zuflüsse verwandeln könnten, wenn Ethereum etwas positive Dynamik entwickelt.
Genau das passierte im ersten Quartal mit Bitcoin -Spot-ETFs, und es könnte genau das sein, was Ethereum braucht, um wieder in traczu kommen. Doch im Moment spielt sich das Geschehen bei Bitcoin ab.
Alle Augen richten sich nun auf die US-Notenbank Federal Reserve und ihre bevorstehenden Zinsentscheidungen. Es wird viel über eine mögliche Zinssenkung um 50 Basispunkte (Bp) bei der nächsten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) im September spekuliert.
Doch mit dem Eintreffen der Daten haben sich diese Erwartungen geändert. Der Markt rechnet nun mit einer moderateren Zinssenkung um 25 Basispunkte im September, wobei zwei weitere Senkungen um jeweils 25 Basispunkte im November und Dezember wahrscheinlich sind.

