Bitcoin mit dem Projekt „Pizza Ninja“ einen bahnbrechenden Schritt vollzogen und einen Emulator für das Super Nintendo Entertainment System (SNES) in die Bitcoin -Blockchain integriert. Ordinal-Inschriften, vergleichbar mit den NFTs ( Bitcoin -Fashion Transfers) auf Ethereum Ethereum spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Inschriften, die auf dem von Casey Rodarmor ins Leben gerufenen Ordinals-Protokoll basieren, ermöglichen das Einbetten verschiedenster digitaler Inhalte – darunter Texte, Bilder, Videos, Meme-Coins und nun auch Videospiele – in die Bitcoin -Blockchain.
Bitcoin Entwickler wollen Nintendo-Spiele erhalten
Trevor Owens, CEO von Ninjalerts, dem Unternehmen hinter dem Pizza-Ninja-Projekt, erläuterte die Motivation hinter dieser Initiative. Owens äußerte sich besorgt über den Erhalt classic Videospiele und verwies auf einen Bericht der gemeinnützigen Video Game History Foundation vom Juli 2023. Laut diesem Bericht sind 87 % der classic Spiele nicht mehr aktiv lizenziert und gelten als „stark gefährdet“. Angesichts dieser alarmierenden Erkenntnis initiierte Ninjalerts das Pizza-Ninja-Projekt, um diesem Problem entgegenzuwirken. Der Super-Nintendo-Emulator, ein zentrales Element von Pizza Ninja, ist nahtlos in jedes Ninja-Profilbild integriert.
Nutzer können Spiele direkt im Webbrowser über den Ordinals Explorer oder den Marktplatz enj. Ninjalerts unterstützt Entwickler, die mit dem SNES-Emulator experimentieren möchten, durch eine eigene Website mit Dokumentation zu Dateispeicherung und Passwortschutz. Owens begründete die Wahl des SNES-Emulators mit Faktoren wie den Kosten der Blockgröße und der begrenzten Blockgröße von 1 MB. Er erklärte: „16 Bit sind wahrscheinlich das Maximum, was wir auf L1 praktikabel umsetzen können.“ L1 bezeichnet eine Blockchain wie Bitcoin, Ethereumoder Solana , die es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen direkt im Netzwerk zu erstellen.
SNES-Emulator auf der Bitcoin Blockchain
Owens zeigte sich zwar optimistisch hinsichtlich der Zukunft von Spielen auf der Bitcoin Blockchain, räumte aber gleichzeitig potenzielle urheberrechtliche Herausforderungen ein, die die Auswahl an verfügbaren Spielen einschränken könnten. Er betonte die Rechtmäßigkeit von Emulatoren gemäß US-amerikanischem Urheberrecht, insbesondere gemäß Paragraph 117 des Copyright Act, der die Erstellung von Sicherungskopien zu Archivierungszwecken erlaubt. Owens hofft, dass das Projekt „Pizza Ninja“ sowohl einen öffentlichen Dienst darstellt als auch Diskussionen über die Bewahrung digitaler Kulturgüter anstoßen wird. Das Projekt nutzt den im Juli eingeführten BRC-69-Standard, der rekursive Inschriften in die Bitcoin Blockchain integriert.
Rekursive Inschriften ermöglichen es Nutzern, Daten aus bestehenden Inschriften zu extrahieren trac so neue zu erstellen. Owens beschrieb detailliert, wie Dateien in acht Teile aufgeteilt und rekursiv kombiniert wurden, um das SNES-Emulator-Projekt zu realisieren. Die Integration nicht-finanzieller Transaktionen wie Ordinal Inscriptions und BRC-20-Meme-Coins in die Bitcoin Blockchain hat innerhalb der Community Diskussionen ausgelöst. Ocean Mining ermöglichte es Nutzern im Dezember, selbst zu entscheiden, ob Blöcke mit diesen nicht-finanziellen Transaktionen verarbeitet werden sollen.
Owens räumte ein, dass Bitcoin Puristen mit solchen Erweiterungen möglicherweise nicht einverstanden sein könnten, äußerte aber die Hoffnung, dass das Projekt Diskussionen über die Bewahrung digitaler Artefakte innerhalb des Ökosystems anstoßen würde. Das Pizza-Ninja-Projekt stellt einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung der Möglichkeiten von Bitcoindar und verschiebt die Grenzen dessen, was auf der Blockchain gespeichert werden kann. Auch wenn Kontroversen hinsichtlich nicht-finanzieller Transaktionen entstehen könnten, sieht Owens darin eine Chance, die Debatte über die Bewahrung digitaler Kulturgüter zu intensivieren.

