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Binancewird seine Dienste in Washington am 20. August einstellen

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
2 Minuten Lesezeit
Binance muss 2,2 Milliarden US-Dollar wegen Verstößen gegen Indiens Geldwäschebestimmungen zahlen
  • Binancegab bekannt, dass der Betrieb für Kunden aus Washington ab dem 20. August aufgrund des verschärften regulatorischen Drucks eingestellt wird.
  • Washington ist der jüngste Bundesstaat, der die Betriebslizenz von Binancesuspendiert hat.
  • Die US-Börse hat außerdem die Aufnahme neuer Kunden in Georgia, Connecticut, Ohio und Minnesota ausgesetzt

Binance, eine US-amerikanische Kryptowährungsbörse, hat aufgrund verschärfter regulatorischer Auflagen durch die Abgeordneten des Bundesstaates Washington die Bereitstellung ihrer Kryptowährungsdienste für Nutzer in Washington eingestellt. Die Börse verlor ihre Betriebslizenz, wodurch das Unternehmen gezwungen war, seine Dienste und die Aufnahme neuer Kunden aus Washington ab dem 20. August einzustellen.

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Nach dem Vorgehen der Aufsichtsbehörden gegen die Börse entzog Washington ihr die Lizenz und Betriebserlaubnis. Dies ist bereits das achte Mal, dass die Börse in den USA unter strenger Aufsicht steht. Auch andere Bundesstaaten setzten die Genehmigungen und Betriebserlaubnisse des Unternehmens aus, widerriefen sie oder verlängerten sie nicht, nachdem Changpeng Zhao, alias CZ, der ehemalige CEO von Binance, sich der Verletzung von Geldwäschebestimmungen schuldig bekannt hatte.

https://twitter.com/BinanceUS/status/1805773517482283487

Binancewurde 2019 gegründet und agiertdent von Binance. Das Unternehmen nutzt jedoch die Betriebssoftware, das Branding und die Logos von Binance. US-Regulierungsbehörden warfen der Börse vor, Gelder mit Binancevermischt zu haben, insbesondere nach der Inhaftierung von CZ. CZ wurde nach seinem Geständnis zu vier Monaten Haft verurteilt.

North Dakota entzieht Binancedie Lizenz für Geldtransferdienste

Im Juni entzog North Dakota der Börse Binance.US die Lizenz für Geldtransferdienste, wodurch Binance, Fiat- und Kryptowährungstransaktionen für Kunden aus North Dakota dauerhaft einzustellen. Der Staat begründete dies unter anderem mit mangelnder Transparenz und unzureichender Kooperation der Börse mit den Behörden. Oregon schloss sich diesem Schritt an und suspendierte ebenfalls Binancedie Geldtransferlizenzen von  gezwungen war

Binancehat außerdem die Aufnahme neuer Nutzer in Georgia, Connecticut, Minnesota und Ohio ausgesetzt. 

Die US-Börsenaufsicht SEC geht gegen Binance vor

Die jüngsten regulatorischen Entwicklungen einzelner Bundesstaaten wie Washington folgen einer Klage der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) gegen Binance. 

Die US-Börsenaufsicht SEC warf Binancevor, regulatorische Vorgaben als Kryptobörse, Broker für digitale Vermögenswerte und Clearingstelle nicht eingehalten zu haben. Die SEC bemängelte zudem die unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen der Börse zur Bekämpfung von Wash-Trading, manipulativem Handel und Geldwäsche. Im Juni versuchte die SEC, die Vermögenswerte von Binanceeinzufrieren, doch ein Richter wies die Anträge zurück.

Indien rückte die Börse am 21. Juni ebenfalls in den Fokus der Öffentlichkeit, nachdem es eine hohe Geldstrafe wegen der Vermittlung von Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte unter Verstoß gegen die indischen Geldwäschebestimmungen  verhängt hatte . Die indische Finanzermittlungsbehörde (FIU) belegte die Kryptobörse mit einer Geldstrafe von 2,25 Millionen US-Dollar, was umgerechnet etwa 188,2 Millionen Rupien entspricht

Die indische Aufsichtsbehörde betonte zudem, dass die mangelhaften Maßnahmen von Binancezur Bekämpfung von Geldwäsche umgangen werden könnten und Kriminelle dadurch letztendlich Terrorismus finanzieren könnten. Die FIU hatte Binanceim Januar außerdem für vier Monate den Betrieb untersagt und eine zusätzliche Strafe von zwei Millionen US-Dollar verhängt, da das Unternehmen sich nicht bei der FIU registriert und nicht alle indischen Gesetze eingehalten hatte.

 


Cryptopolitan Berichterstattung von Collins J. Okoth

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Collins J. Okoth

Collins J. Okoth

Collins Okoth ist Journalist und Marktanalyst mit acht Jahren Erfahrung im Bereich Krypto und Technologie. Er ist zertifizierter Finanzanalyst und hat einen Abschluss inmatic. Zuvor war er als Autor und Redakteur für Geek Computer und CoinRabbit tätig.

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