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Binance baut inmitten regulatorischer Turbulenzen weltweit 1.000 Stellen ab

VonEdward HopelaneEdward Hopelane
2 Minuten Lesezeit
Binance

Binance

  • Berichten zufolge wurden in den letzten Wochen über 1.000 Mitarbeiter entlassen, wobei die Kürzungen weltweit umgesetzt wurden. 
  • Vor diesen Entlassungen wurde die weltweite Mitarbeiterzahl von Binanceauf rund 8.000 geschätzt. 
  • Die Börse musste eine Reihe von Rückschlägen hinnehmen: Innerhalb von nur 30 Tagen wurde Binance angewiesen, den Betrieb in Belgien einzustellen, erhielt keine Lizenz in den Niederlanden, konnte in Deutschland keine Krypto-Verwahrungslizenz erhalten und verlor seinen Euro-Banking-Partner. 

Binance, eine der größten Kryptowährungsbörsen, feiert ihr sechsjähriges Bestehen inmitten von Berichten über massive Entlassungen. Das Wall Street Journal enthüllte, dass in den letzten Wochen über 1.000 Mitarbeiter weltweit entlassen wurden. 

Besonders die Kundendienstmitarbeiter in Indien sind stark betroffen. Vor diesen Entlassungenkönnte Binancebeschäftigte Binance weltweit schätzungsweise 8.000 Mitarbeiter. Im Zuge der Umstrukturierung der Börse wird erwartet, dass mehr als ein Drittel der Belegschaft entlassen werden

Am 31. Mai kündigte Binance eine Reduzierung der Belegschaft um 20 % an und erklärte, es handele sich nicht um Personalabbau, sondern lediglich um eine Umverteilung der Ressourcen. Der Sprecher der Börse betonte die Notwendigkeit, sich auf eine hohe Talentdichte zu konzentrieren, um für den nächsten großen Bullenmarkt gerüstet zu sein. Ehemalige Mitarbeiter äußerten jedoch ihre Unzufriedenheit. Daten von Glassdoor zeigen, dass Binance einige der unzufriedensten Mitarbeiter der Kryptobranche hatte. Die Börse verteidigte ihre Einstellungspraxis und erklärte, sie suche Kandidaten, die in einem leistungsorientierten Umfeld hervorragende Leistungen erbringen und sich für die Bedürfnisse der Nutzer engagieren.

Binance Rückschläge

Binance hat seit Anfang Juni eine Reihe von Rückschlägen erlitten, als das Unternehmen nach einer Klage der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC weltweit Binance angewiesen, den Betrieb in Belgien einzustellen, erhielt mit regulatorischen Hürden konfrontiert wurde. Innerhalb von nur 30 Tagen wurde keine Lizenz in den Niederlanden, scheiterte bei dem Versuch, eine Krypto-Verwahrungslizenz in Deutschland zu erhalten, und verlor seinen Euro-Bankpartner. Die Börse steht außerdem in Frankreich unter Beobachtung und wurde in Brasilien im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Schneeballsystems vor den Kongress geladen.

Die größte Herausforderung für Binance ist jedoch die laufende Untersuchung des US-Justizministeriums gegen das Unternehmen und seine Führungskräfte. Binance „CZ“ Zhao weigert sich, die Kontrolle abzugeben oder zurückzutreten, was Besorgnis um die Zukunft der Börse auslöst. Diese Haltung führte Berichten zufolge zum Ausscheiden mehrerer Topmanager, darunter des ehemaligen Strategiechefs Patrick Hillmann. Anlässlich des Binanceräumte Zhao ein, dass der Weg des Unternehmens nicht ohne Hindernisse verlaufen sei.

Da die Börse mit zahlreichen regulatorischen Hürden und einer internen Umstrukturierung konfrontiert ist, werden die Ergebnisse der laufenden Untersuchungen und die Fähigkeit, diese Herausforderungen zu meistern, den zukünftigen Kurs der Börse in der hart umkämpften Kryptowährungsbranche bestimmen.

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Haftungsausschluss: Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Edward Hopelane

Edward Hopelane

Edward Hopelane ist zertifizierter Content-Spezialist und Business Developer. Er schreibt enjüber Zukunftstechnologien wie Blockchain, Krypto/NFTs, Web3, Metaverse, Künstliche Intelligenz, UI/UX und vieles mehr. Dank seiner umfassenden Blockchain-Erfahrung gelingt es ihm, komplexe Web3-Themen in leicht verständlichen Blogbeiträgen darzustellen.

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