Die Regierung vondent Joe Biden hat einen umstrittenen Vorschlag zur Einführung einer 44-prozentigen Steuer auf Kryptowährungstransaktionen vorgelegt. Diese Maßnahme, die höhere Staatseinnahmen generieren soll, hat heftige Kritik aus verschiedenen Kreisen ausgelöst, darunter von Branchenführern, Abgeordneten und Investoren der Krypto-Community.
Bedenken der Kritiker
Innovation, Investitionen und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Kryptoindustrie bilden die Grundlage für die Argumentation der Kritiker dieser Steuererhöhung. Viele befürchten, dass solch hohe Steuersätze Innovatoren und Investoren abschrecken könnten, die sich an Kryptoprojekten beteiligen möchten , und somit deren Entwicklung und Erfolg hemmen.
Zudem befürchten einige Kritiker, dass ein so hoher Steuersatz Krypto-Mining-Unternehmen in Länder mit steuerfreundlicheren Regelungen treiben könnte. Sollte es vorkommen, dass Zentralbanken Kryptowährungen anstelle der Geldpolitik der Federal Reserve einführen, könnte dies dazu führen, dass die USA ihre Führungsrolle im Kryptowährungsbereich verlieren und regulatorische sowie nationale Sicherheitsfragen aufwerfen.
Missverständnisse zur Kryptosteuer: Aufklärung
Kritiker der geplanten Steuererhöhungen wurden von Steuerexperten klar aufgeklärt, um irreführende Aussagen zu korrigieren. Squeeze aus der Kryptowelt erklärte, dass die 44,6 % keine Gewinnsteuer, sondern eine Kombination aus zwei separaten Regierungsvorschlägen für Vermögende seien. Die Erhöhung des regulären Einkommensteuersatzes (die höchsten 39,6 %) und die Anhebung der Netto-Investitionseinkommenssteuer (NIIT) auf 5 % seien die Hauptgründe für diesen Wert. Squeeze betonte, dass ihr Maßnahmenplan – anders als die Steuerzahler, die diese Gruppe bilden – diejenigen ausschließe, deren Durchschnittseinkommen unter einer Million Dollar liege.
Darüber hinaus ist auf Seite 83 der Steuerrichtlinien der Grenzsteuersatz von 25 % aufgeführt, der nur für Steuerzahler mit einem Nettovermögen von über 100 Millionen US-Dollar gilt. Dieser wichtige Punkt wird oft übersehen, während viel darüber diskutiert wird, was dazu führt, dass nur eine sehr kleine Gruppe die Steuererhöhungen tragen muss.
Ich sehe, wie Leute wegen Bidens geplanter Erhöhung der Kapitalertragssteuer auf 44,6 % ausflippen! Aber ich habe die Quelle, woher das kommt und warum es sich um eine weitere Falschmeldung handelt.
— Squeeze 🇵🇷🦇🔊 (@SqueezeTaxes) 24. April 2024
Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle, also werde ich das Ganze mal genauer erklären.
Los geht's! 🧵 1/9 pic.twitter.com/id9Y2bV86e
Der von der Biden-Regierung vorgeschlagene Steuersatz für Kryptowährungen stieß umgehendtronbreiten und starken Widerstand. Führende Kryptowährungsunternehmen und einflussreiche Persönlichkeiten der Krypto-Szene sprachen sich gegen den Plan aus und kritisierten dessen potenziell negative Auswirkungen auf Innovation und Investitionen. Ihr Vorgehen verdeutlicht, wie die gesamte Branche eine – aus ihrer Sicht – ungerechte und ungerechtfertigte Steuererhöhung ablehnt.
Der Weg vor uns
Angesichts der Kontroversen um den Steuerplandentfür Kryptowährungen ist das Schicksal der geplanten Steuererhöhung ungewiss. Die Regierung hat zumindest die Notwendigkeit betont, Steuerschlupflöcher zu schließen und die Staatseinnahmen zu steigern. Die Reaktion der Krypto-Community und ihrer Verbündeten zeigt jedoch, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Regulierung und Innovationsförderung der richtige Weg ist.
Die Akteure im Kryptowährungsbereich werden voraussichtlich auch künftig Lobbyarbeit und Basiskampagnen betreiben, um die Entscheidungsträger zu beeinflussen und faire, transparente und wachstumsfreundliche Regulierungen durchzusetzen. Das Endergebnis dieses andauernden Kampfes wird die zukünftige Entwicklung der Kryptowelt in den USA und darüber hinaus bestimmen.

