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Bidens Plan, Kryptowährungen mit 44 % zu besteuern, stößt auf heftigen Widerstand

VonChris MurithiChris Murithi
Lesezeit: 2 Minuten
Krypto-Steuer
  • Bidens Vorschlag einer 44-prozentigen Kryptosteuer stößt in der Branche auf Ablehnung, da er Innovationen und Investitionen behindern könnte.
  • Da die Krypto-Community zunehmend besorgt über die neue Steuer auf Kryptowährungen ist, erwägen Miner, ihren Standort ins Ausland zu verlagern.
  • Gesetzgeber und Führungskräfte lehnen Bidens Kryptosteuer geschlossen ab und plädieren für einen Ansatz, der Kryptowährungen nicht zu einer erdrückenden Belastung macht.

Die Regierung vondent Joe Biden hat einen umstrittenen Vorschlag zur Einführung einer 44-prozentigen Steuer auf Kryptowährungstransaktionen vorgelegt. Diese Maßnahme, die höhere Staatseinnahmen generieren soll, hat heftige Kritik aus verschiedenen Kreisen ausgelöst, darunter von Branchenführern, Abgeordneten und Investoren der Krypto-Community.

Bedenken der Kritiker

Innovation, Investitionen und die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der US-amerikanischen Kryptoindustrie bilden die Grundlage für die Argumentation der Kritiker dieser Steuererhöhung. Viele befürchten, dass solch hohe Steuersätze Innovatoren und Investoren abschrecken könnten, die sich an Kryptoprojekten beteiligen möchten , und somit deren Entwicklung und Erfolg hemmen.

Zudem befürchten einige Kritiker, dass ein so hoher Steuersatz Krypto-Mining-Unternehmen in Länder mit steuerfreundlicheren Regelungen treiben könnte. Sollte es vorkommen, dass Zentralbanken Kryptowährungen anstelle der Geldpolitik der Federal Reserve einführen, könnte dies dazu führen, dass die USA ihre Führungsrolle im Kryptowährungsbereich verlieren und regulatorische sowie nationale Sicherheitsfragen aufwerfen.

Missverständnisse zur Kryptosteuer: Aufklärung

Kritiker der geplanten Steuererhöhungen wurden von Steuerexperten klar aufgeklärt, um irreführende Aussagen zu korrigieren. Squeeze aus der Kryptowelt erklärte, dass die 44,6 % keine Gewinnsteuer, sondern eine Kombination aus zwei separaten Regierungsvorschlägen für Vermögende seien. Die Erhöhung des regulären Einkommensteuersatzes (die höchsten 39,6 %) und die Anhebung der Netto-Investitionseinkommenssteuer (NIIT) auf 5 % seien die Hauptgründe für diesen Wert. Squeeze betonte, dass ihr Maßnahmenplan – anders als die Steuerzahler, die diese Gruppe bilden – diejenigen ausschließe, deren Durchschnittseinkommen unter einer Million Dollar liege.

Darüber hinaus ist auf Seite 83 der Steuerrichtlinien der Grenzsteuersatz von 25 % aufgeführt, der nur für Steuerzahler mit einem Nettovermögen von über 100 Millionen US-Dollar gilt. Dieser wichtige Punkt wird oft übersehen, während viel darüber diskutiert wird, was dazu führt, dass nur eine sehr kleine Gruppe die Steuererhöhungen tragen muss.

Der von der Biden-Regierung vorgeschlagene Steuersatz für Kryptowährungen stieß umgehendtronbreiten und starken Widerstand. Führende Kryptowährungsunternehmen und einflussreiche Persönlichkeiten der Krypto-Szene sprachen sich gegen den Plan aus und kritisierten dessen potenziell negative Auswirkungen auf Innovation und Investitionen. Ihr Vorgehen verdeutlicht, wie die gesamte Branche eine – aus ihrer Sicht – ungerechte und ungerechtfertigte Steuererhöhung ablehnt.

Der Weg vor uns

Angesichts der Kontroversen um den Steuerplandentfür Kryptowährungen ist das Schicksal der geplanten Steuererhöhung ungewiss. Die Regierung hat zumindest die Notwendigkeit betont, Steuerschlupflöcher zu schließen und die Staatseinnahmen zu steigern. Die Reaktion der Krypto-Community und ihrer Verbündeten zeigt jedoch, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Regulierung und Innovationsförderung der richtige Weg ist.

Die Akteure im Kryptowährungsbereich werden voraussichtlich auch künftig Lobbyarbeit und Basiskampagnen betreiben, um die Entscheidungsträger zu beeinflussen und faire, transparente und wachstumsfreundliche Regulierungen durchzusetzen. Das Endergebnis dieses andauernden Kampfes wird die zukünftige Entwicklung der Kryptowelt in den USA und darüber hinaus bestimmen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Chris Murithi

Chris Murithi

Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.

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