Ein mutmaßlicher Brandanschlag erschütterte Berlin am Wochenende und verursachte einen massiven Stromausfall, der 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbebetriebe betraf. Das Feuer brach auf einer Schrägseilbrücke über den Teltowkanal in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde aus und setzte ahnungslose Anwohner Temperaturen um den Gefrierpunkt aus.
Im Südwesten Berlins kam es aufgrund eines Brandes zu einem längeren Stromausfall. Das Feuer war am Wochenende auf einer Schrägseilbrücke über den Teltowkanal in der Nähe des Kraftwerks Lichterfelde ausgebrochen.
Südwest-Berlin leidet unter Stromausfällen, von denen Tausende betroffen sind
In einer offiziellen Erklärung vom 5. Januar teilte der Netzbetreiber Stromnetz Berlin mit, dass das Feuer am 3. Januar gelöscht worden sei und Pläne zur Wiederherstellung der Stromversorgung der betroffenen Haushalte und Betriebe im Gange seien.
Der Netzbetreiber hob hervor, dass im Kreis Zehlendorf technische Maßnahmen zur Wiederherstellung der Stromversorgung eingeleitet wurden, wodurch 27.800 Haushalte und 1.450 Betriebe wieder mit Strom versorgt werden konnten. Zu diesen Maßnahmen gehört auch der Anschluss eines Notstromaggregats.
Das Unternehmen teilte mit, dass es am 4. Januar fünf Krankenhäuser und 67 von 74 Pflegeeinrichtungen in den betroffenen Bezirken wieder ans Stromnetz anschließen konnte. Stromnetz Berlin geht davon aus, die Stromversorgung in allen betroffenen Gebieten bis zum 8. Januar wiederherzustellen. Der Stromausfall ereignete sich inmitten von Kälte und Schneefall bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt.
Lokale Behörden behaupten, der Stromausfall sei ein Brandanschlag der linksextremen Gruppe „Vulkangruppe“ gewesen. Berlins Innenministerin Iris Spranger bezeichnete den Anschlag am Montag auf einer Pressekonferenz als „linksextremistischen Terrorismus“.
Berlins Bürgermeister Kai Wegner erklärte: „Es ist inakzeptabel, dass Linksextremisten erneut offen unser Stromnetz angreifen und damit Menschenleben gefährden.“ Sicherheitsbeamte gaben an, dass der Anschlag Verbindungen zu früherendentvon Linksextremisten aufweise.
Deutsche linksextreme Aktivisten sollen für den Angriff verantwortlich sein
Gerüchten zufolge bekannten sich deutsche Linksextremisten zu dem Anschlag und begründeten dies mit der Klimakrise und dem Ausbau der Infrastruktur für künstliche Intelligenz. Weiterhin wird gemunkelt, die Organisation habe eine 2.500 Wörter umfassende Broschüre veröffentlicht, in der sie behauptete, der herrschenden Klasse „die Macht entzogen“ zu haben. In dem Schreiben wurden die hohen Emissionen aus fossilen Brennstoffen verurteilt und der Anschlag als „Akt der Selbstverteidigung“ und „Aktion im öffentlichen Interesse“ bezeichnet
Die Nachricht enthielt angeblich Details zum Brand und hob hervor, dass KI-Rechenzentren die anhaltende Klimakrise durch schädlichen Energieverbrauch verschärfen würden. Die Gruppe entschuldigte sich angeblich bei den Betroffenen des Stromausfalls, schloss aber „viele Villenbesitzer“, die ebenfalls von dem Stromausfall betroffen waren, kategorisch aus.
Der Angriff steht im Zusammenhang mit einem ähnlichen Brandanschlag vor vier Monaten, der einen Stromausfall mit über 50.000 betroffenen Haushalten verursachte. In ihrem Jahresbericht 2024 zur Verfassungssicherheit verwies das Bundesamt für Verfassungsschutz auf wiederholte Angriffe der Vulkangruppe auf das regionale Stromnetz.
Auch Elon Musks deutsche Tesla-Gigafactory wurde im März 2024 Opfer eines Brandanschlags. Die Anlage musste vorübergehend stillgelegt werden, nachdem ein nahegelegenes Umspannwerk in Brand gesetzt worden war. Die linksextreme Gruppe bekannte sich in einem ähnlichen Schreiben zu dem Anschlag und kritisierte Teslasdent.
Diese Nachricht kommt inmitten eines wachsenden Wettbewerbs im KI-Sektor. Ein vorheriger Bericht von cryptopolitan hob hervor, dass OpenAI, Perplexity und Microsoft KI-gestützte Browser auf den Markt gebracht haben, um Googles Dominanz herauszufordern. KI-Browser zielen darauf ab, die Web-Suchinfrastruktur zu revolutionieren, indem sie eine Plattform für KI-Agenten bereitstellen, die Aufgaben wie Buchungen und Käufe übernehmen. Allerdings stellen Prompt-Injection-Angriffe weiterhin ein erhebliches Risiko für KI-Browser dar, da sie es Hackern ermöglichen, das Verhalten von LLMs zu manipulieren.

